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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 24926
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Guten Morgen, ich habe eine Frage zu meinem laufenden Scheidungsverfahren.

Kundenfrage

Guten Morgen,
ich habe eine Frage zu meinem laufenden Scheidungsverfahren. Mein Mann hat die Scheidung beantragt. Im Anhörungstermin wollte ich mich mit der Scheidung nicht einverstanden erklären, wurde aber von meinem eigenen RA durch suggestivfragen beeinflußt, mich mit der Scheidung einverstanden zu erkläre ... lediglich zum Versorgungsausgleich solle das Gericht nochmals eine Prüfung vornehmen. Der neue Termin für die Scheidung ist am 19.06 ohne meine Anwesenheit und die meines Mannes.

Kann ich JETZT NOCH dem Gericht mitteilen, dass ich nicht mit der Scheidung einverstanden bin? Der Tonträger vom Scheidungstermin 21.06. ist noch vorhanden?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ja selbstverständlich. Ausschlaggebend ist der Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung. Ihr Anwalt muss Ihren eindeutigen Weisungen unverzüglich nachkommen und dem Gericht mitteilen, dass Sie die Ehe für nicht gescheitert halten und nicht geschieden werden wollen. Wenn Ihr Anwalt nicht reagiert sollten Sie den Anwalt wechseln. Dies kann jedoch mit zusätzlichen Kosten verbunden sein.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Zu Absatz 1... Frist.:

 

Wielange ist die Fristsetzung nach der letzten mündlichen Verhandlung für diese Mitteilung an das Familiengericht?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit der Termin am 19.07.2010 anberaumt wurde können Sie die Erklärung noch in der mündlichen Verhandlung abgeben. Sie sollten aber dem Gericht Ihren Willen vorab per Fax durch Ihren Anwalt zukommen lassen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich muss leider nochmal zurückfragen:

 

Der Gerichtstermin am 19.07. ist nicht als mündliche Verhandlung anberaumt, sondern ohne die Anwesenheit von Kläger und Beklagte will der Richter entscheiden, also die Scheidung würde wahrscheinlich ausgesprochen.

 

Ich habe in Ihrer 1. Antwort den 1. Absatz so verstanden, dass sich die Frist für das Schreiben an das Gericht auf die letzte mündliche Verhandlung bezieht.
Wielange ist diese Frist? 14 Tage... 4 Wochen... oder anderes?

 

Meine 2. Frage war:

Wielange ist die Frist seit der letzten mündlichen Verhandlung

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

dann habe ich Sie mißverstanden. der 19.07.2010 ist dann ein Verkündungstermin für den Scheidungsbeschluss. Ich bin vom 19.07.2010 als lezte mündliche Verhandlung ausgegangen.

In dem Fall wird ein Schreiben Ihrerseits nicht mehr berücksichtigt werden. Sie müssen dann den Scheidungsbeschluss durch Beschwerde anfechten und in der Beschwerde vortragen, dass die Scheidungsvoraussetzungen nicht vorliegen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort. So klart sich die Sache doch auf.

 

Die Scheidung ist bei dem Anhörungstermin (es hat nur dieser eine stattgefunden) aus dem Grund nicht ausgesprochen worden, weil ich Einwände hatte wegen des Versorgungsausgleichs, da mein Mann sich über einen langen Zeitraum seinen Rentenanteil hat ausbezahlen lassen.

 

Tatsächlich habe ich vor Gericht zuerst geantwortet, dass ich nicht geschieden werden will. Mein Rechtsanwalt hat mich aber so beeinflußt, dass ich mich dann doch einverstanden erklärt habe (Beweis: Tonträger Gerichtstermin)

 

Ist das eine Möglichkeit, mein Einverständnis zur Scheidung vor dem 19.07. noch zu Widerrufen, evtl. mit Hilfe eines neues Rechtsanwaltes?

 

 

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sie können dies in einem Schriftsatz an das Gericht natürlich klarstellen lassen. Da die letzte mündliche Verhandlung bereits erfolgt ist, besteht, wie ausgeführt, die Gefahr, dass dieses Vorbringen vom Gericht nicht mehr berücksichtigt werden wird. In diesem Fall müssen Sie gegen den Beschluss des Familiengerichts Beschwerde einlegen und in der Beschwerde dann vortragen, dass Sie nicht geschieden werden wollen und Sie die Ehe für nicht gescheitert halten. Das Gericht muss dann in der Beschwerdeinstanz feststellen, ob die Voraussetzungen für eine Ehescheidung vorliegen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Fachanwalt für Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Danke für die ausführliche Antwort.

 

Trotzdem habe ich nochmal eine Frage:

 

Wenn der Beschluss des Familiengerichtes am 19.07. lautet:
"Die Ehe wird geschieden" , wie ist dann mein Status Familienstand?

Bin ich dann ab dem 19.07. geschieden? Oder bin ich, wenn ich Beschwerde einlege, bis zur Entscheidung, ob die Beschwerde berechtigt ist, vom Status her noch verheiratet?

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sie sind erst dann geschieden, wenn der Beschluss rechtskräftig ist. Also wenn Sie keine Beschwerde einlegen und die Rechtsmittelfrist von einem Monat abgelaufen ist.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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