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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Meine Ex Frau behauptet innerhal Beratungsgespr che beim JA

Kundenfrage

<p>Meine Ex Frau behauptet innerhal Beratungsgespräche beim JA dass meine Eltern (Großeltern der gemeinsame Tochter 2 Jahre alt) psychisch krank sind. Sie lässt keine Gelegenheit raus Lügen innerhalb diese Gespräche zu verbreiten. DAs ist Verleumdung hoch Zehn, zumal meine Erltern unsere Tochter mehere Tage die Woche seit der Geburt betreut haben. DAs alles ist nur ein Rache Zug ihrerseits weil sie mit der Trennung nicht klar kommt. Können meine Eltern eine Unterlassungklage einreichen?? Falls diese Gespräche unter Schweigepflicht liegen. Kann ich als Beteiligter eine Entbindung der Schweigepflicht hinbekommen und diese recht schwere Vorwürfe als Beweislage vorlegen??? Immer hin gehts es hier auch um ein Sorgerecht Streit und solche Lügen haben folgen auf das Umgangsrecht meiner Eltern. Bitte um Antwort</p><p>Es besteht gemeinsames Sorgerecht. Die KM versucht mit allem Mittel die gemeinsame Tochter der ganzen Familie zu entziehen. wie stehen die Chancen dass meine Eltern  (Großeltern) den Umgangsrecht per Gericht bekommen? Es liegt nichts gegen meine Eltern vor.. Sie ewaren immer für uns da. Es besteht eine stanke Bindung zw. meine Tochter und meine Eltern. Ich brauche schnell eine Antwort</p><p>Vielen Dank für Ihre Bemühungen</p>
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

 

der Bantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

 

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemesse Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemeingehalte Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

 

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

 

Die Gespräche beim Jugendamt unterliegen m.E. nicht der Schweigepflicht, so dass die dort getätigten Äußerungen zeugenschaftlich belegt werden können. Insofern können Ihre Eltern eine Unterlassungsverfügung erwirken bzw. wegen übler Nachrede/Verleumdung entsprechende Schritte einleiten.

 

Im Übrigen haben nicht nur Sie, sondern auch Ihre Eltern Anspruch und Recht auf Umgang. Der Vorrang liegt allerdings bei Ihrem Recht. Sie sollten hier dringend in die gerichliche Klärung gehen, da die Gespräche beim JA offensichtlich nicht weiterführen und die Vorwürfe der KM sind erheblich.

 

Wichtig ist, dass die Bindung zu Ihnen und Ihren Eltern aufrecht erhalten bleibt. Hier sollte auf alle Fälle eine Eilentscheidung zwecks Sicherstellung des Umganges herbeigeführt werden.

 

 

 

 

 

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

 

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

vielen Dank für Ihre Antwort,

 

was genau bedeutet m.E. Die Gespräche fanden beim Ja Beratungsstelle zur Erziehung. Due KM versucht mit alle mitteln den Umgang mit meiner Tochter zu vermeiden. Falls es der Schweigepflicht unterliegen. Kann ich die Beraterin von Schweigepflicht entbinden?

Danke für Ihre Antwort

Viele Grüße

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Meines Erachtens bedeutet, dass die Gespräche beim Jugendamt nicht der Schweigepflicht unterliegen, es sei denn etwas anderes ist vereinbart. Soweit auch keine diesbezügliche Belehrung gegeben hat, kann die Beraterin als Zeugin benannt werden.

Wenn dies anders sein sollte, müsste beide Eltern eine Entbindungserklärung abgeben.

 

Viele Grüße

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