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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17046
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag! Seit Juni 2008 bin ich mit meiner Frau verheiratet

Kundenfrage

Guten Tag!

Seit Juni 2008 bin ich mit meiner Frau verheiratet (ununterbrochen zusammenlebend seit 2003), die mich im März diesen Jahres Hals über Kopf verlassen hat und am selben Tag bzw. Nacht bei einem anderen Mann eingezogen ist.
Wir haben uns sofort nach Nachdruck meinerseits ab diesem Datum als getrennt Lebend erklärt (Angezeigt).


Finanzieller Aspekt:

Meine Frau nutzt ihr Gehalt als Referendarin (ca.800,00 €) ausschließlich für ihre eigenen Benzinkosten sowie Versicherungen.
Im Mai diesen Jahres hat sie erfolgreich ihr 2. Staatsexamen abgeschlossen, erhält aber weiterhin bis zum Schuljahrsende ihr offizielles Referendarin Gehalt.

Im Grunde genommen finanziere ich über die kompletten 8 Jahre, seit dem wir zusammen sind und in einer gemeinsamen Wohnung leben ihre Ausbildung zur Lehrerin !

Alle übrigen Kosten wie Miete, Strom, jährliche Heizölkosten, Telefon, ihre Handyrechnung, Internet, Urlaub, usw.....zahlte ich!


Forderungen Ihrerseits:

Im März 2009 hat meine Frau aus finanziellen Mitteln, die sie in Form von Sparbüchern o.ä. mit in die Ehe gebracht hat uns zwei Autos gekauft, wovon jeder Wagen in Bezug auf den Kaufvertrag, Fahrzeugschein sowie Farzeugbrief auf einen von uns Beiden ausgestellt ist.
D.h., dass ich den Kaufvertrag mit dem Händler geschlossen habe, als auch im FZ-Brief sowie im FZ- stehe.

Die jeweiligen Fahrzeuge brauchen wir um den Lebensunterhalt (Arbeit) sicherzustellen.
Privat nutzen wir für gemeinsame Einkäufe usw. häufig meinen Wagen.
Verhältnis Arbeit zu Privat: 80:20 %

Nun will mein Frau, dass ich ihr das komplette Geld in Höhe von 15.000 € zurückgebe!
Möbel etc. möchte sie nicht haben, da wir während der Ehe nichts gemeinsam angeschafft haben.

In keinster Weise bin ich gewillt den gesamten Betrag von 15.00 € zurückzuzahlen.

Ich habe ihr angeboten ungefähr die Hälfte (7.000 €) zu zahlen, da es sich bei dem besagten Auto um einen momentanen Zeitwert von 11-13.500 € handelt.

"Meine Frau würde den Betrag annehmen!!!"

Wie ist die rechtliche Lage?
Muss ich die 15.000 € zurückzahlen?
Wem gehört "mein" Auto?
Kann ich es behalten?

Wie würden insgesamt die Vermögensaufteilung auch in Bezug auf Versorgungsausgleich ausfallen.?

Muss das Trennungsjahr in Bezug auf die Scheidung eingehalten werden, wenn beide Parteien sich einig sind!

Besonderer Härtefall?

*Ehe weniger als 3 Jahre (nach 1,5 Jahren getrennt)
*Indirekte Finanzierung einer Ausbildung durch meine Person
*Unmittelbarer Einzug meiner Frau zu einem neuen Lebenspartner

MfG
Fragesteller
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Es findet im Rahmen der Scheidung ein Zugewinnausgleich statt. Dann sind Ihrer Beider Vermögen gegeneinander aufzuwiegen.

Im Ergebnis findet dann ein finanzieller Ausgleich statt.

Im Einzelnen kommt es nicht darauf an, wer die Autos bezahlt hat. Hier muss man sich ohnehin einigen, wer diese behält und inwieweit dann ein finanzieller Ausgleich vorzunehmen ist.