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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Familie, Trennung, Scheidung.

Kundenfrage

Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Familie, Trennung, Scheidung.
Und zwar: mein Mann und ich haben uns getrennt, eigentlich aber (noch) nicht vor, uns scheiden zu lassen. Jetzt steht sein Job auf der Kippe und ich frage mich, inwieweit und in welchen Fällen ich für ihn haften, bzw. aufkommen muss. Ändert sich das durch eine Scheidung. Es ist nämlich so, dass wir vor 2 Jahren eine Wohnung gekauft haben (läuft nur auf meinen Namen), an der ich noch eine ganze Weile zu knabbern habe, die ich aber ungern aufs Spiel setzen möchte.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

 

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

 

Da Sie getrennt leben, könnte bei unterschiedlichen hohen Einkommen ein sogenannter Trennungsunterhaltsanspruch bestehen. Bei der Berechnung werden aber die ehebedingten Verbindlichkeiten mit berücksichtigt, sprich in Ihrem Fall die Belastung für die Eigentumswohnung.

Im übrigen trifft jeden Ehegatten insbesondere nachehelich eine Erwerbsobliegenheit, dass heißt jeder ist erst einmal grundsätzlich für seinen eigenen Lebensunterhalt verantwortlich.

 

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich sodann gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Haben Sie noch eine Nachfrage ?

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort:.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Also ehrlich gesagt, nutzt mir diese Antwort GAR NICHTS und ich bin eigentlich auch nicht bereit, für diese Allgemeinsätze 20,00€ zu bezahlen. Das ist eine Antwort, die sich jeder mit gesundem Menschenverstand selbst denken und/oder aus dem Internet bekommen kann. Ich wollte wissen, ob es einen "Haftungsunterschied" zwischen getrennt lebend und geschieden gibt und ob meine Wohnung in Gefahr ist, wenn mein Gehalt nicht ausreicht, um auch seine "Kosten" zu decken.

Ich möchte Sie daher bitten, mir mein Geld wieder zurückzuerstatten, da ich NICHT zufrieden bin.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

auf eine sehr allgemein gehaltene Frage, kann man eben auch nur sehr allgemein antworten.

Eine Folge bei Verlust des Arbeitsplatzes durch Ihren Mann ist eben, dass er dann Trennungsunterhalt von Ihnen verlangen kann. Der Trennungsunterhalt ist bis zur Rechtskraft der Scheidung begrenzt. Ob und inwieweit Sie für Trennungsunterhalt in Anspruch genommen werden können, kann ich anhand Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht ableiten, denn Sie haben keinerlei Einkommensverhältnisse dargelegt.

Ob und inwieweit Sie ggf. nach einer Scheidung noch zur Zahlung von Ehegattenunterhalt für Ihren Ehemann herangezogen werden könnten, hängt von vielen Umständen ab. Prinzipiell hat der Gesetzgeber durch die Unterhaltsreform allerdings festgestellt, dass nach der Scheidung jeder Ehegatte für seinen Unterhalt selbst zu sorgen hat.

Unabhängig davon, ob Sie getrennt leben oder geschieden sind, haften Sie für gemeinsam aufgenommene Verbindlichkeiten. Kann Ihr Ehepartner also einen vielleicht vorhandenen Kredit aufgrund von Arbeitslosigkeit nicht bedienen, kann sich die Bank an Sie alleine wenden und Sie müssen zunächst die vollen Kreditraten an die Bank bezahlen. Im Innenverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Ehemann können Sie dann allerdings den von Ihnen übernommenen Anteil Ihres Ehemannes zurückfordern.

Bitte konkretisieren Sie Ihre Frage, damit explizit die Risiken dargelegt werden können. Dieses Forum ist nicht geeignet, Ihnen ein Referat über die möglichen Konsequenzen der Trennung bzw. Scheidung zu halten.

Mit freundlichen Grüßen

 

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
also nur noch kurz eine Frage. ES geht nicht um Ehegattenunterhalt (das steht gar nicht zur Diskussion bei uns), es geht nur um eine evtl. mögliche Risikominimierung

Ich verdiene deutlich weniger als mein Mann (ca. 1000,00netto), habe Zunseinkünfte von aktuell 550,00€ im Monat durch ein Privatdarlehen. Mein Mann verdient 2100,00 netto.

Jetzt bediene ich die Hypotheken der Wohnung allein (ca.750,00€). Bin finanziell also auch sehr knapp dran, da der Rest für meine Tochter und mich reichen muss)

Wenn nun mein Mann arbeitslos würde, hätte er dann Anspruch auf Hilfe vom Staat oder würden die sich dann zuerst an mich wenden und mich evtl zwingen, die Wohnung zu verkaufen. Ändert sich durch eine Scheidung etwas an der jetzigen Sachlage. Was ist in dem Fall geschickter und risikoärmer? Wenn eir alles belassen, wie es ist oder wenn wir uns doch scheiden lassen?

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Also, Unterhaltsansprüche sind vorrangig vor staatlichen Hilfen. Die Wohnung muss, da selbstgenutz, weder verkauft, noch sonst verwertet werden.

 

Die Scheidung würde insofern etwas ändern, als das Trennungsunterhaltsanspruch regelmäßig besteht, aber nachehelicher nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen. Der nacheheliche Unterhalt ist eher die Ausnahme als der Regelfall.

 

Insofern wäre es schon geschickter, die Scheidung zu forcieren.

 

Ich hoffe, dass war nicht wieder zu allegemein, aber in diesem Forum können nicht alle Einzelheiten geprüft und auch nicht von Ihnen dargelegt werden, da fehlt es einfach an Raum. Sinn und Zweck ist es eine Orientierung zu bekommen.

 

Gern können Sie mich per Mail kontaktieren, dann läßt sich sicherlich mehr Sachverhalt durch Sie schildern und ich kann konkreter darauf Antworten, Das ginge dann zwar nicht mer für 20 €, aber wir würden da sicherlich einen angemessen Modus finden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16811
Erfahrung: selbständiger Rechtsanwalt
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
VIELEN DANK (fürs Erste). Ich werde jetzt erstmal mit meinem Mann sprechen und dann melde mich evtl. nochmal.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.
OK.

Bekannt aus:

 
 
 
„[...]mehr als Zehntausend Experten weltweit; 1500 davon in Deutschland. Acht Jahre nach dem Start ist das [...] Online-Unternehmen mit seinen 90 Mitarbeitern die größte Web-Seite für das Vermitteln von Experten von Anwälten über Ärzte bis hin zu Universitätsprofessoren.“
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