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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Gibt es eine gesetzliche Regelung, wie oft ein ein Kind mit

Kundenfrage

Gibt es eine gesetzliche Regelung, wie oft ein ein Kind mit 5 1/2 zu seinem Vater muß? Es gibt ein geteiltes Sorgerecht. Vater besteht auf jeden Donnerstag Nachmittag, zusätzlich
jedes 2. Wochenende von Freitag 16.00 Uhr bis Sonntag 18:00 Uhr. Außerdem noch in jeden Ferien (wobei das Kind noch in den Kindergarten geht, Geburt 12/2004) Das Kind wünscht nur 1 Übernachtung am Wochenende und der Nachmittag, so wurde es bisher (seit 3 Jahren) durchgeführt. Wenn der 2. Wochenendtag dazukäme, kann ich dann darauf bestehen, das der Nachmittag wegfällt? Kann ich beim Gericht auf eine Anhörung bestehen, wo das Kind Wünsche äußern darf?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Liebe Fragestellerin,

 

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

 

Es gibt keine gesetzliche Vorgabe, wie das Umgangsrecht auszugestalten ist.

Soweit beide Eltern das Sorgerecht gemeinsam innehaben, sollten beide versuchen sich zu einigen. Ist das nicht möglich und bringen auch Vermittlungsgespräche keinen Erfolg, bleibt nur noch die gerichtliche Klärung.

Sie können auf eine Kindesanhörung bestehen, wobei es im Ermessen des Gerichtes liegt eine solche durchzuführen. Hierbei spielt auch das Alter des Kindes eine Rolle.

Der Kindeswille ist jedoch nicht allein entscheidungserheblich, aber nicht unberücksichtigt zu lassen.

 

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die rechtliche Situation gegeben zu haben. Über eine Akpeptanz meiner Anwort würde ich mich freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Muß ich denn alles so akzeptieren, wie der Vater es will. Jeden Donnerstag und jedes 2. WE für 3 Tage? Auch gegen den Willen des Kindes? Was habe ich vor Gericht für eine Chance. Gibt es nicht die übliche Regelung nur die WE?
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Liebe Fragestellerin,

 

der Gesetzgeber gesteht dem Vater das Recht auf Umgang zu und auch dem Kind mit dem nichtbetreuenden Elternteil.

Soweit das Kind bestimmte Dinge nicht will, ist herauszufinden, warum, damit dann eine Regelung getroffen werden kann, die dies hinreichend berücksichtigt.

Die Gründe für den Unwillen können vielfältig sein.

Wäre die begehrte Umgangsausweitung als kindeswohlschädlich anzusehen, wird man dem nicht stattgeben.

Eine sogenannte übliche Regelung gibt es nicht.

 



Verändert von Tobias Rösemeier am 19.05.2010 um 14:14 Uhr EST
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16814
Erfahrung: selbständiger Rechtsanwalt
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Scheinbar ist das System zu behandeln wie Kaugummi. Ich weiß, sie können da jetzt auch nichts zu, aber der Vater kann alles so gestalten, wie er will, solange es nicht schädlich für das Kind ist? Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit? Wo die Wünsche und Gegebenheiten für Mutter und Kind. Wer fragt denn, ob es in den Alltag reinpasst. Es wäre dann jede 2.Woche im Wechsel 3 oder 4 Tage. Dann ist das Aufenthaltsbestimmungsrecht, was ich ja angeblich habe völliger Quatsch, da das Kind ja bei dem Vater dann fast genauso oft ist. Cry Die Wochenenden sind ja klar einzusehen, aber der zusätzliche Nachmittag nicht. Ich muß zur Anhörung vorm Familiengericht erscheinen und hoffe, das mein Anliegen verstanden wird. Danke, XXXXX XXXXXß ihre Antwort wohl so akzeptieren.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 6 Jahren.

Liebe Fragestellerin,

 

ich weiß zwar nicht, ob Sie noch lesen werden, was ich schreibe, aber ich denke es ist wichtig für das Verständnis. Ich bitte auch darum, mich nicht als anmaßend oder belehrend zu empfinden. Dies ist nicht meine Absicht.

 

Bitte bedenken Sie folgendes: Sie beide sind die Eltern des Kindes. Keinem gehört das Kind und nicht nur der Vater hat ein Recht auf regelmäßigen Umgang, sondern auch das Kind. Für Ihr Kind ist es wichtig, auch soviel wie möglich Umgang und Kontakt mit beiden Eltern zu haben, wann hierzu die Möglichkeit besteht.

 

Sie leben als Eltern nicht oder nicht mehr zusammen, aber das Kind kann man nicht teilen, also muss man einen Kompromiss finden.

 

Vielleicht ist der Vater ja sogar bereit, auch den Alltag "zu übernehmen". Das wäre doch auch eine Entlastung für Sie.

Das Ihr Kind nicht will, dürfte auf Ihre unbewußte Ablehnungshaltung zurückzuführen sein. Das sollten Sie überdenken.

 

Ich möchte Ihnen noch

die 20 Wünsche von Trennungskindern mitgeben. Vielleicht hilft es zu verstehen:

 

________________________________________________________
1. Vergesst nie: Ich bin das Kind von euch beiden. Ich habe jetzt zwar einen Elternteil, bei dem ich hauptsächlich wohne und der die meiste Zeit für mich sorgt. Aber ich brauche den anderen genauso.

2. Fragt mich nicht, wen von euch beiden ich lieber mag. Ich habe euch beide gleich lieb . Macht den anderen also nicht schlecht vor mir. Denn das tut mir weh.

3. Helft mir, zu dem Elternteil, bei dem ich nicht ständig bin, Kontakt zu halten. Wählt für mich seine Telefonnummer oder schreibt die Adresse auf einen Briefumschlag. Helft mir, zu Weihnachten oder zum Geburtstag ein schönes Geschenk für den anderen zu basteln oder zu kaufen. Macht von den neuen Fotos von mir immer einen Abzug für den anderen mit.

4. Redet miteinander wie erwachsene Menschen. Aber redet. Und benutzt mich nicht als Boten zwischen euch - besonders nicht für Botschaften, die den anderen traurig oder wütend machen.

5. Seid nicht traurig, wenn ich zum anderen gehe . Der, von dem ich weggehe, soll auch nicht denken, dass ich es in den nächsten Tagen schlecht habe. Am liebsten würde ich ja immer bei euch beiden sein. Aber ich kann mich nicht in zwei Stücke reißen - nur weil ihr unsere Familie auseinander gerissen habt.

6. Plant nie etwas für die Zeit, die mir mit dem anderen Elternteil gehört. Ein Teil meiner Zeit gehört meiner Mutter und mir, ein Teil meinem Vater und mir. Haltet euch konsequent daran.

7. Seid nicht enttäuscht oder böse, wenn ich beim anderen bin und mich bei euch nicht melde. Ich habe jetzt zwei Zuhause. Die muss ich gut auseinander halten - sonst kenne ich mich in meinem Leben überhaupt nicht mehr aus.

8. Gebt mich nicht wie ein Paket vor der Haustür des anderen ab. Bittet den anderen für einen kurzen Moment rein und redet darüber, wie ihr mein schwieriges Leben einfacher machen könnt. Wenn ich abgeholt oder gebracht werde, gibt es kurze Momente, in denen ich euch beide habe. Zerstört das nicht dadurch, dass ihr euch anödet oder zankt.

9. Lasst mich vom Kindergarten oder bei Freunden abholen, wenn ihr den Anblick des anderen nicht ertragen könnt.

10. Streitet euch nicht vor mir. Seid wenigstens so höflich miteinander, wie ihr es zu anderen Menschen seid und wie ihr es auch von mir verlangt.

11. Erzählt mir nichts von Dingen, die ich noch nicht verstehen kann. Sprecht darüber mit anderen Erwachsenen, aber nicht mit mir.

12. Lasst mich meine Freunde zu beiden von euch mitbringen. Ich wünsche mir ja, dass sie meine Mutter und meinen Vater kennen und toll finden.

13. Einigt euch fair übers Geld. Ich möchte nicht, dass einer von euch viel Geld hat- und der andere ganz wenig. Es soll euch beiden so gut gehen, dass ich es bei euch beiden gleich gemütlich habe.

14. Versucht nicht, mich um die Wette zu verwöhnen . Soviel Schokolade kann ich nämlich gar nicht essen, wie ich euch beide lieb habe.

15. Sagt mir offen, wenn ihr mal mit dem Geld nicht klarkommt. Für mich ist Zeit ohnehin viel wichtiger als Geld. Von einem lustigen gemeinsamen Spiel habe ich viel mehr als von einem neuen Spielzeug.

16. Macht nicht immer soviel ,,Action" mit mir. Es muss nicht immer was Tolles oder Neues sein, wenn ihr etwas mit mir unternehmt. Am schönsten ist es für mich, wenn wir einfach fröhlich sind, spielen und ein bisschen Ruhe haben.

17. Lasst möglichst viel in meinem Leben so, wie es vor eurer Trennung war. Das fängt bei meinem Kinderzimmer an und hört auf bei den kleinen Dingen, die ich ganz allein mit meinem Vater oder meiner Mutter gemacht habe.

18. Seid lieb zu den anderen Großeltern - auch wenn sie bei eurer Trennung mehr zu ihrem eigenen Kind gehalten haben. Ihr würdet doch auch zu mir halten, wenn es mir schlecht ginge! Ich will nicht auch noch meine Großeltern verlieren.

19. Seid fair zu dem neuen Partner, den einer von euch findet oder schon gefunden hat. Mit diesem Menschen muss ich mich ja auch arrangieren. Das kann ich besser, wenn ihr euch nicht gegenseitig eifersüchtig belauert.
Es wäre sowieso am besten für mich, wenn ihr beide bald jemanden zum Liebhaben findet. Dann seid ihr nicht mehr so böse aufeinander.

20. Seid optimistisch. Eure Ehe habt ihr nicht hingekriegt - aber lasst uns wenigstens die Zeit danach gut hinbekommen. Geht mal meine Bitten an euch durch. Vielleicht redet ihr miteinander darüber. Aber streitet nicht. Benutzt meine Bitten nicht dazu, dem anderen vorzuwerfen, wie schlecht er zu mir ist. Wenn ihr das macht, habt ihr nicht kapiert, wie es mir jetzt geht und was ich brauche, um mich wohler zu fühlen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

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