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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

meine frau und ich wollen uns trennen. sie hat einen liebhaber.

Kundenfrage

meine frau und ich wollen uns trennen. sie hat einen liebhaber. sie möchte unser jüngstes kind mitnehmen (6) die beiden älteren sollen bei mir im haus bleiben (11 u. 13) wieviel muss ich meiner frau zaheln? der kleine geht in eine ganztagsschule.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Lieber Fragesteller,

 

grundsätzlich bestimmt sich der Unterhaltsanspruch nach dem Einkommen des Zahlungspflichtigen. Nach der Düsseldorfer Tabelle beträgt der Mindestunterhalt für das 6jährige Kind 272,00 € (Zahlbetrag nach Abzug des hälftigen Kindergeldes) Zu berücksichtigen ist aber in Ihrem Fall, dass die 2 großen Kinder in Ihrem Haushalt verbleiben und damit müsste Ihre Frau Unterhalt für die beiden bezahlen. Der Mindestunterhalt beläuft sich hier auf 272,00 € (11jähriges Kind) und 334,00 € (13jähriges Kind).

Soweit Ihre Ehefrau nicht zum Unterhalt herangezogen werden kann, weil sie beispielsweise über kein Einkommen bzw. nur geringes Einkommen verfügt, sind Sie dennoch verpflichtet, für das 6jährige Kind Unterhalt zu bezahlen, wobei dann bei der Bemessung des Unterhaltes berücksichtigt wird, dass die beiden großen Kinder in Ihrem Haushalt leben.

Es handelt sich bei der Beantwortung der Frage um eine Orientierung, da Sie keine Angaben zum Einkommen gemacht haben.

Ich hoffe Ihnen dennoch weitergeholfen zu haben. Bei einer etwaigen Nachfrage stehe ich zur Verfügung, kann aber sein, dass es etwas später wird, da ich gleich unterwegs bin.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier

- Rechtsanwalt -

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Lieber Fragsteller,

nun hat der Kollege Schissel die Unterhaltsberechnung vorgenommen, da sie die Daten in eine neuerliche Frage gepackt haben. Vom Ansatz her ist diese auch weitestgehend richtig und der Orientierung sicherlich dienlich, allerdings fehlen bei der Feststellung Ihres unterhaltsrechtlich relevanten Einkommens der Abzug der Priv. Krankenversicherung und etwaige ehebedingte Verbindlichkeiten (Kredit etc) so dass sich das Ergebnis sicher noch verschiebt.

Ich hoffe dies hilft Ihnen erst mal weiter. Sie sollten sich jedenfalls anwaltlich vertreten lassen.

Über eine Akzeptanz meiner Antwort würde ich mich freuen.

MFG
Tobias Rösemeier