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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 17046
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich verzweifle bald! Wie kann

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich verzweifle bald! Wie kann ich genau den Kindesunterhalt berechnen? Ich bin Privat Krankenversichert (mit Arbeitgeberanteil) und habe einen Firmen PKW der mit 386,22 € berechnet wird. Bin neu verheiratet, meine Frau hat St.-Kl. V und ich III. Ich bekomme mtl. 3.742,- € ausbezahlt und muß davon 606,- € PKV bezahlen. Die Richterin will aber nur den hälftigen Betrag durchgehen lassen. Das kann doch nicht richtig sein!? Für eine kurze Antwort wäre ich dankbar.

K.Wagner Köln
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Wagner,


vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Nachfolgend möchte ich zu Ihrer Anfrage unter Berücksichtigung ihrer Sachverhaltsschilderung sehr gerne wie folgt Stellung nehmen:



Wenn ich Sie richtig verstehe ist hier das Hauptproblem, dass die Richterin nur die Hälfte der monatlichen Beiträge an die private Krankenversicherung berücksichtigt.



Auch die Beiträge zur PKV sind vom Nettoeinkommen abzuziehen, sofern sie angemessen sind .



Genau das ist hier das Problem. Die Richterin scheint sie nur die Hälfte der Beiträge als angemessen anzusehen. Nach der Rechtsprechung wird hier von den Gerichten meistens der jeweilige Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse vergleichsweise herangezogen. Das was diesen Beitrag übersteigt, gilt nicht mehr als angemessen.



In ihrem Fall ließe sich also nur abschließend beurteilen, ob die Richterin ihr einen zu hohen Abzug vorgenommen hat, wenn der Beitrag, den sie an die gesetzliche Krankenkasse zahlen müssten, bekannt wäre.









Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagnachmittag und einen guten Wochenstart!


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774


Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Die Berechnung der Gegenseite sieht wie folgt aus:

Gesamteinkommen Jahresbrutto

./. Lohnsteuer gesamt

./.Soldaritätszuschlag

./. AN Sozialversicherung

verbleibt............X

zuzügl. AG-Anteil private Krankenversicherung

ergibt ein Jahresnettoeinkommen von X

davon 1/12 = mtl. Nettogehalt

zuzügl. Vorteil Firmenwagen 150,- €

./. Private Krankenversicherung

./. Eigenanteil Private Krankenversicherung

verbleiben Netto= X

 

Ich verstehe folgendes nicht:

Vom Nettogehalt was ich mtl. überwiesen bekomme muss ich den gesamten Beitrag zur PKV leisten. Der Firmenwagen muss doch eigentlich vom Netto abgezogen werden. Er ist im Nettogehalt mit 386,- beinhaltet, somit auch steuerlich

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Kollege hat soweit schon zutreffend ausgeführt.

Um den Kinderunterhalt zu errechnen wird das sogenannte bereinigte Nettoeinkommen errechnet.

Dann wird in die Düsseldorfer Tabelle 2010 geschaut und der entsprechende Wert ermittelt.

Das bereinigte Nettoeinkommen wird unter Berücksichtigung Ihrer Verbindlichkeiten errechnet. Dazu zählen auch die Kosten der PKV - wie vom Kollegen schon richtig dargelegt.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.