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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Guten Tag, wie wird der Unterhalt f r folgenden Fall berechnet Kind

Kundenfrage

Guten Tag,
wie wird der Unterhalt für folgenden Fall berechnet?
Kind (derzeit 13 J. im Sommer 14 J.) möchte bei seinem Vater wohnen. Hat bisher (auch nach Scheidung 2001) bei Mutter gelebt. Diese hat mit Ehemann 2 weitere Kinder (5J., 7J.). Mutter arbeitet Teilzeit. Verdienst netto 950,-. Vielen Dank XXXXX XXXXX Hilfe! MfG Linda
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Anfrage.

Um eine (wenn auch nur grobe) Unterhaltsberechnung vornehmen zu können, müsste das Nettoeinkommen von beiden Elternteilen des Kindes bekannt sein. Bitte teilen Sie mir kurz das Einkommen des Kindesvaters mit.

Sofern Sie noch Verständnisfragen haben melden Sie sich bitte.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß



Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax. 0471/57774

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
der KV hatte 2006 einen Nettoverdienst von 1.200 Euro...(das war auf dem letzten Unterhaltstitel ersichtlich)
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag. Eine ganz exakte Berechnungist leider nicht möglich, da die Höhe der Abzugsposten (z.B. berufsbedingte ufwendungen auf beiden Seiten, Berufsunfähigkeitsversicherungsbeiträge, etc. ) nicht bekannt sind.

Sofern das Kind beim KV leben würde, müsste dieser keinen Barunterhalt zahlen, da er dann sog. Naturalunterhalt (Essen, Obdach,Kleidung etc.) leistet.

In diesem Fall müßte die Mutter auch nicht zahlen, da der Selbstbehalt von 900.- € nicht überschritten wird.

Nach der Düsseldorfer Tabelle würde der Unterhaltsbedarf 469.- € betragen.
Hiervon muss noch das Kindergeld in Höhe von 184.- € abgezogen werden, so dass 285.- € als Zahlbetrag verbleiben.

Dieser Zahlbetragmuss im Verhältnis der jeweiligen Einkommen auf beide Elternteile umgelegt werden. Der Kindesvater müsste demnach ca. 165.- € Unterhalt zahlen (wenn das Kind nicht bei ihm wohnt).


Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß



Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
[email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax. 0471/57774



Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
herzlichen Dank für Ihre schnelle Information.

Ich hätte noch gerne Folgendes gewußt:
für den Fall, dass ich eine freiberufliche/selbständige Nebentätigkeit hätte und z.B. ca 200 Euro monatlich mehr Einnahmen hätte: in wie weit werden meine beiden kleinen Kinder (5 und 7) in die Unterhaltsberechnung einbezogen? Ich weiß, dass mein grosser Sohn an erster Stelle steht und habe gelesen, dass meine Verpflichtung gegenüber meinen beiden weiteren Kindern (also seinen Halbgeschwistern), die bei mir im Haus wohnen bei der Berechnung des Unterhalts für meinen großen Sohn, der künftig bei seinem Vater wohnen wird, prozentual/pauschal "abgezogen" wird?
Und noch eine letzte Sache dazu: in der damaligen ersten Ehe wurde ein Haus gekauft, das ich nach der Scheidung alleine "übernommen" habe (=Schulden), also die Kredittilgung bei den Banken alleine tätige. Wird dieser Kredit ebenfalls mit bei der Berechnung berücksichtigt?Wenn ja in welcher Höhe?Monatliche Tilgungsrate, nur die Zinsen oder prozentual? Die Rate wäre 513,- und bei der anderen Bank gibt es ein weiteres und ein Aufwandsdarlehen, das vierteljährlich ca ca 200,- beträgt. Letzteres muss ab spätestens ab 2015 zurückgezahlt werden (85.000 in noch zu berechnenden monatlichen Raten)
Dies wären meine letzten Fragen und ich hoffe, Sie beantworten mir diese noch.
Nochmals vielen herzlichen Dank!
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

ergänzend zu der ausführlichen Antwort des Kollegen beantworte ich die weiteren Fragen gern wie folgt:

Wenn Sie mehr verdienen und dadurch auch in der DDT nach oben rutschen, wird der Unterhalt für die Kinder erhöht.

Grundsätzlich besteht ggü. allen Kindern, egal ob aus erster Ehe oder später, die Unterhaltspflicht.

Die KInder aus erster Ehe genießen einen Vorrang. Insoweit müssen die Kinder aus zweiter Ehe zurückstecken beim Unterhalt.

Dies lässt sich aber schwer in Zahlen ausdrücken. Sie müssen den Kindern aus zweiter Ehe weniger zahlen, da der Sohn aus erster Ehe Vorrang hat.

Auch die Verbindlichkeiten auf den Hauskredit werden bei der Unterhaltsermittlung berücksichtigt. Hier wird das bereinigte Nettoeinkommen zugrunde gelegt. In diesem ist bereits der Kredit berücksichtigt.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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