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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26342
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Ein herzliches Gr Gott! Ich bin 43 jahre alt, bin selbstst ndig

Kundenfrage

Ein herzliches "Grüß Gott!"

Ich bin 43 jahre alt, bin selbstständig mit einer Partneragentur seit Oktober 2004, seit Weihnachten 2004 getrennt gewesen, seit Mai 2006 geschieden. Ich habe einen Sohn, Maximilian 13 Jahre, der bei mir lebt. Sein Papa zahlte anfangs soviel Unterhalt, dass es uns möglich war, die häusliche Situation aufrecht zu erhalten (Wir sind erst 3 Monate zuvor in ein Haus gezogen und ich wollte meinem Kind nach so kurzer Zeit nicht noch einen Umzug zumuten!).Im Laufe der Zeit wurde der Unterhalt, den ich nie eingeklagt habe, immer weniger. Seit geraumer Zeit zahlt er (weil er es so möchte) 210,- € auf das Konto meines Sohnes. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht.

Nun meine Frage: Kann ich den Unterhalt, der viel zu niedrig ist (Mein Exmann verdient sehr gut rückwirkend geltend machen, auch ohne Titel?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Bemühung!
Mit lieben Grüßen,
Daniela Schardin
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Den Unterhalt für die Vergangenheit können Sie nicht generell sondern nur für die Zeit ab Auskunftsbegehren (über die Höhe der Einkünfte des Kindsvaters), Rechtshängigkeit (gerichtliches Verfahren) oder Verzug verlangen, Der Verzug setzt eine Mahnung des Kindsvaters voraus, von der Sie im Sachverhalt jetzt nichts erwähnt haben.

Nun gibt es jedoch die sogenannte "Selbstmahnung". Diese ist anzunehmen, wenn der Unterhaltsschuldner freiwillig und mehrere Monate den Unterhalt bezahlt und dann plötzlich den zunächst zugesagten Unterhalt reduziert.

Also liegt Verzug vor, Sie können den rückwirkenden Unterhalt daher geltendmachen.

Wenn Sie angeben, dass der Kindsvater gut verdient, sollten Sie Ihn zur Auskunft über seine Einkommensverhältnisse auffordern und daraus den Unterhalt berechnen lassen.

Sie sollten sich auch einen Unterhaltstitel (Beurkundung beim Jugendamt oder gerichtlicher Titel) besorgen, damit die Unterhaltszahlung nachhaltig gesichert ist.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Fachanwalt für Familienrecht

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich bitte meine Frage zu akzeptieren und mich somit für meine Arbeit zu bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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