So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26191
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Ich bin 25 Jahre alt und habe einen knapp 6 Jahre alten Sohn,

Kundenfrage

Ich bin 25 Jahre alt und habe einen knapp 6 Jahre alten Sohn, der bei seiner Mutter lebt.
Ich verdiene 1.145 € netto und suche (nach Trennung von meiner Verlobten - nicht Kindsmutter) eine kleine Wohnung für mich alleine. Ich habe immer Unterhalt gezahlt und dies in der Höhe, die die Stadt Mgl. errechnet hat. Das war ein Betrag von 117 €. Ich soll nun 240 € zahlen, obwohl ich dies unter Berücksichtung von Versicherungen, Darlehensraten usw. einfach nicht zahlen kann. Nun muß ich die zu große Wohnung zum 31.05.2010 aufgeben und finde keine Wohnung die für mich bezahlbar wäre.
Was kann ich tun - bin echt ratlos.

Mit freundlichen Grüßen
Torben Roß
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Gegenüber dem minderjährigen Kind habe Sie eine Selbstbehalt von 900 EUR. Dies muss Ihnen in jedem Fall verbleiben. Die Forderung des Jugendamts scheint dies zu berücksichtigen.

Mit diesen 900 EUR müssen Sie Ihren gesamten privaten Lebensbedarf bestreiten. Das bedeutet nicht nur Miete und Versicherungen, sondern auch Darlehensraten müssen von dieser Summe bestritten werden.

Soweit die wirtschaftlichen Verhältnisse so beengt sind, wie in Ihrem Fall, und Sie aufgrund Ihrer Verpflichtungen nicht in der Lagen sind, den Unterhalt zu bezahlen, sind Sie gahalten, eine Verbraucherinsolvenzverfahren einzuleiten, um sich der zu bedienenden Darlehensraten zu entledigen. Nach Anspicht der Rechtsprechung sind Sie sogar dazu verpflichtet dies zu tun. Dies hätte Ihre Rechtsanwältin auch ansprechen müssen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Fachanwalt für Familienrecht

Ähnliche Fragen in der Kategorie Familienrecht