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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Meine Frage ich habe in Deutschland geheiratet. Ich bin Deutsche,

Kundenfrage

Meine Frage: ich habe in Deutschland geheiratet. Ich bin Deutsche, mein Mann ist Niederländer. Wir wohnen beide in den Niederlanden. Jetzt kommt es zur Scheidung. Gilt in diesem Falle deutsches oder holländisches Recht? Wenn deutsches Recht Anwendung findet, dann habe ich folgende Frage: Wir haben ein gemeinsames (unbebautes) Grundstück in Deutschland. Wir sind beide Eigentümer. Das Grundstück ist angeschafft mit Vermögen, das mein Mann in die Ehe eingebracht hat, das sich aber zum Zeitpunkt des Grundstückkaufes bereits auf einem gemeinsamen Konto befand. Gilt hier nach Verkauf des Grundstückes bei der Scheidung die Zugewinngemeinschaft oder aber bin ich Miteigentümer und wird der Verkaufsgewinn geteilt? Vielen Dank. Manuela Schanz
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schanz,


vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!



Nachfolgend möchte ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts zu Ihrer Frage wie folgt Stellung nehmen:



Nach ihrer Sachverhaltsschilderung haben sie sogar die Wahl zwischen der deutschen und der niederländischen Gerichtsbarkeit. Sofern einer der Ehegatten (es kommt darauf an, wodas Scheidungsverfahren zuerst anhängig gemacht wird), die Scheidung in Niederlanden einreicht, bis die niederländische Gerichtsbarkeit mit dem niederländischen Recht gegeben, sofern die Scheidung allerdings in Deutschland eingereicht wird ist es genau umgekehrt.



Sofern es also nach deutschem Recht gehen würde, käme auch ein Zugewinnausgleich in Betracht. Dies schließt aber nicht aus, dass die Miteigentümer und sind. Hierbei kommt es darauf an, wer im Grundbuch eingetragen ist. Sind sie im Grundbuch als Miteigentümerin eingetragen, so bestünde die Möglichkeit, das Grundstück zu verkaufen und den Erlös aufzuteilen. Dies geht übrigens gemäß Paragraphen 748,753 BGB im Rahmen einer so genannten Teilungsversteigerung auch ohne beziehungsweise gegen den Willen des anderen Miteigentümers.



Im Rahmen des Zugewinnausgleichs wird das Grundstück allerdings voraussichtlich unberücksichtigt bleiben, da das Hausgrundstück durch Mittel erworben wurde, welche ihr Mann mit in die Ehe gebracht hat, so dass es sich insoweit um Anfangsvermögen ihres Mannes handelt, welches sich grundsätzlich nicht Zugewinn erhöhend auswirkt.





Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sollten Sie noch Nachfragebedarf haben, so melden Sie sich bitte.

Ich wünsche Ihnen dann noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven [email protected]
Tel. 0471/3088132
Fax. 0471/57774


Experte:  Danjel Newerla hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen.


Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte.


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
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Tel. 0471/3088132
Fax.0471/57774