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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 26190
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, dem amtl. Betreuer meines

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
dem amtl. Betreuer meines Ehemannes wurde nach Rat des Betreuungsrichters das Sorgerecht für unseren ehelichen Sohn von meinem Mann übertragen, da das Gericht nicht über dieses Persönlichkeitsrecht verfügen kann.
Mein Mann verunfallte 2002 bei einem Arbeitsunfall mit einem schweren Hirnschaden .
2007 konnte ich durch die in der Krankheit liegenden " mangelnden Krankheitseinsicht " die Verantwortung nicht mehr alleine tragen und es wurde vom Gericht ein amtl. Betreuer bestellt.
Seit einsetzen des Betreuers verfügte dieser berechtigt, dass Vater und Sohn nur unter fachkundiger Begleitung beisammen sein dürfen. Zum Wohle des Kindes.
Durch die krankheitsbedingten Ereignisse in der Familie kam unser Sohn 2008 nach meinem Antrag auf Hilfe durch die JH in ein Internat. Die Ereignisse waren nicht mehr tragbar .es kam zu einer Trennung.
Nun versucht mein Mann die Betreunung zu beenden und ich möchte ob der Ereignisse
das Sorgerecht alleine zu erhalte
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Bezüglich der Übertragung der elterlichen Sorge sollten Sie einen Antrag vor dem Familiengericht stellen. Der Familienrichter wird dann prüfen, ob die Übertragung des Sorgerechts auf Sie dem Kindeswohl entspricht. Dazu wird es Ihren Sohn anhören und ihn dazu befragen, ob er bei Ihnen leben möchte. Der Richter wird weiter eine Stellungnahme des Jugendamts anfordern. Diese werden sich zur Übertragung der elterlichen Sorge äußern. Im gerichtlichen Verfahren wird auch Ihr Gesundheitszustand eine Rolle spielen. Der Richter muss sich davon überzeugen, dass Sie in der Lage sind die Sorge auch ordnungsgemäß auszuüben.

Das Gericht wird dabei angehalten sein, wenn möglich die angeordnete Pflegschaft Ihres Sohnes zu beenden und die elterliche Sorge wieder auf einen oder beide Elternteile zu übertragen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste Orientierung gegeben zu haben und ersuche Sie meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiesssl
Fachanwalt für Familienrecht

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