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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16972
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Hallo, mein Sohn lebt von der Mutter seiner Tochter getrennt,

Kundenfrage

Hallo, mein Sohn lebt von der Mutter seiner Tochter getrennt, sie haben gemeinsames Sorgerecht. Er möchte seit längerem die Arztunterlagen des Kinderarztes einsehen, bei dem die Kindsmutter das Kind nach jedem Umgangswochenende vorstellt.
Der Arzt behauptet, er bräuchte die Einverständniserklärung der Mutter. Kann ja wohl nicht wahr sein, denn warum hat man denn dann ein Sorgerecht/Sorgepflicht!? Wie kann er zu den Unterlagen kommen? Danke
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich muss auch die Mutter zustimmen, damit der Arzt die Unterlagen herausgeben kann.

Beim gemeinsamen Sorgerecht müssen immer beide Eltern zustimmen.

Hier kann man notfalls die Mutter aber auch zwingen, die Zustimmung zu geben, wenn sie sich weigert.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Die Mutter weigert sich selbstverständlich. Ihr Anliegen ist es ja, mit den Attesten den Umgang zu unterbinden und meinem Sohn Körperverletzungen anzuhängen. Da der Umgang aber immer in unserem Haus stattfindet und die Kleine niemals Einstiche am Oberarm, Schnittwunden und ähnliches hier hatte, das Jugendamt und Gericht den Umgang eingeschränkt haben möchten wir die Daten aus der Akte einsehen. Wir gehen davon aus, daß wenn Verletzungen vorliegen, diese von der Kindsmutter beabsichtigt dem Kind beigebracht wurden. Im Übrigen habe ich die Kindsmutter wegen Körperverletzung angezeigt, aber es dauert...Ich vermute ein Müchhausen-Stellvertretersymptom. Sie stritt auch bis zum Tag der Geburt die Schwangerschaft ab, wollte das Kind geheim halten, stellte es des öfteren bei uns vor die Tür und ließ das Kind allein zurück. Aber nun unterbindet sie den Umgang wo es nur geht.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Der Vater hat aber einen Anspruch auf Zustimmung der Mutter zur Einsicht.

Er soll sich dann an das Jugendamt wenden.
raschwerin und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Das hat leider bisher auch nichts gebracht. Auch hier gibt es nichts als Vorurteile gegenüber jungen Vätern und grenzenloses Tätscheln der armen Kindsmutter.
Einer heulenden lügenden Mutter wird wohl immer mehr geglaubt als einem Vater.
Aber danke, daß sie sich die Zeit genommen haben.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 7 Jahren.
Dann sollten Sie andenken, einen Anwalt zu beauftragen, der den Vater vertritt. Gerichtlich kann man die Zustimmung der Mutter erzwingen.

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