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diplompsychologe
diplompsychologe, Diplom
Kategorie: Erziehung
Zufriedene Kunden: 1254
Erfahrung:  Abschluss Pädagogische Psychologie
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Guten Abend, ich habe eine zweij hrige Tochter, die seit

Kundenfrage

Guten Abend,
ich habe eine zweijährige Tochter, die seit 13 Monaten 2 Tage die Woche zu einer Tagesmutter geht (von 9:00 bis 17:00h) Es war schon immer schwierig, sie dort abzugeben, obwohl die Tagesmutter und auch andere Mütter mir bestätigten, dass der Weinanfall vorbei sei, sobald ich die Türe raus bin. Meine Tochter ist eigentlich fast immer fröhlich und gutgelaunt, richtigen Zickenalarm kenne ich nicht. Seit einigen Wochen fängt ihr Weinen bereits nach dem Aufstehen an und die Bitte "heute nicht nach Tutta". Ich habe bereits Sonntagsabends Bauchschmerzen. Sie kann schon prima reden, aber so richtig etwas rauskriegen tu ich nicht. An den 2 Tagen an denen sie bei der Tagesmutter war klappt das Einschlafen nicht, sie schläft auch die Nächte meist nicht so ruhig wie sonst. Sie schlägt und tritt die Tagesmutter laut deren Erzählung (meine Tochter bestätigt das auch). Die Tagesmutter erzählt, sie spukt das Essen aus - wer das tut, wird geschimpft und darf dann nichts mehr essen. Sie würgt bis ihr das Trinken wieder rauskommt. Ist angeblich nur zickig und trotzig, rebelliert. Geht nicht aufs Töpfchen wie zuHause und hält ihr Pipi bis zum gehtnichtmehr auf. Die Tagesmutter hat morgens meist um die 7-10 Kinder (von 9mon bis 2 1/2) da. Mir wird immer nur gesagt, dass dies eine normale Entwicklung ist, die vorbeigeht, aber es fällt mir immer schwerer Jana dort abzugeben. Schlimm ist, dass ich so schüchtern bin, dass ich mich irgendwie nicht traue etwas zu sagen. Ausser letzte Woche als die Tagesmutter fragte, warum Jana erzählt, dass sie Pauli immer abgeben muss. Pauli ist ihr Kuschelfreund und meist dabei. Irgendwo sitzt er rum und sobald sie sich unwohl oder müde fühlt möchte sie ihn haben. Ich erfuhr dann, dass die Tagesmutter ihn wegtut - angeblich geht das im Kindergarten auch nicht. Auch für den Mittagsschlaf kriegt sie ihn nicht - angeblich braucht sie ihn nicht. Bei mir möchte und bekommt sie ihn immer. Ausserdem würden die Kinder immer solange auf dem Tisch, oder am Tisch, auf dem Töpfchen sitzen bleiben, bis man ihnen sagt, dass sie aufstehen dürfen. Sie würde sogar nach dem MIttagsschlaf (im großen Bett) solange liegen bis die Tagesmutter sie holt - bei mir ruft Jana mich supergut gelaunt. In den letzten Wochen habe ich ein etwas abwesendes Kind abgeholt, meist weinend und mit den WOrten Jetzt Hause fahren. Zum Glück hat sich das diese Woche gebessert. Trotzdem werde ich mein ungutes Gefühl nicht los, dass Jana sich dort sehr unwohl fühlt. Mir gehen einige Sätze der Tagesmutter durch den Kopf _ "wenn Jana stur ist, bin ich es auch" und "sie hat mich gehauen und dann habe ich sie erst mal ignoriert" Und Vorwürfe mache ich mir, dass ich vielleicht nicht genug für meinen Sonnenschein einstehe, die Dame hat Einfluß in unserem Wohnort, wir sind zugezogen und ich kenne niemanden, der mit ihr ein Problem hatte. Heute habe ich meine Tochter abgeholt und musste erfahren, dass Jana eine Straße weiter alleine unterwegs war (wahrscheinlcih auf dem Weg nach Hause). Die Tagesmutter bekam einen Anruf von Anwohnern, ob sie ein Kind vermisse und stellte dann erst fest, dass Jana fehlt! Sie sagte mir - Jana muss wohl die Türe geöffnet haben, bei dem Trubel hier ist es gar nicht aufgefallen. Die Kinder wissen doch, dass sie keine Türen öffnen dürfen....Und ich habe nicht viel dazu gesagt, ausser dass sie ja wohl noch sehr klein sind. Ich war auch einfach nur heilfroh, dass nichts passiert ist. Mein Mann flippt aus und will jetzt Tacheles reden (was ich unterstütze, aber in mir steigt die Panik vor den Konsequenzen hoch und ich habe Angst davor). Tut mir leid, dass meine Nachricht jetzt so lang ist - einige Fragen beschäftigen mich - Haben alle Kinder eine solche Entwicklungsphase und muss Jana dadurch und ich kann nicht helfen? Am 1.8. geht für Jana der Kindergarten los. Ich arbeite 3 Tage die Woche, den Rest verbringe ich immer mit meiner Maus. Ich weiß einfach nicht ob ich bis zum 1.8. Schaden bei Jana anrichte, wenn ich sie weiterhin gegen ihren Willen dorthin bringe.
Und dann einfach eine Frage zu mir - was kann man tun, gegen diese große Angst Konflikte anzusprechen? Meist unterdrücke ich mein Bauchgefühl und lasse mit mir machen aus Angst meine Meinung zu vertreten und dem anderen nicht mehr zu gefallen. Ich will aber für meine Tochter eintreten und werde das wohl lernen müssen. Nur wie?
Ich danke XXXXX XXXXX einmal ganz herzlich für den Fall dass ihr mir antwortet!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Erziehung
Experte:  diplompsychologe hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Danke erst ein Mal für Ihre ausführliche Fragestellung und ich kann Ihre Sorge und die daraus entstehenden Probleme kann ich auch als Vater eines 5jährigen Sohnes gut verstehen.

Gegen die entstehenden Angst können Eltern aus vor allem psychologischer Sicht eines tun, in dem Sie so viel wie möglich dem Kind Sicherheit geben und beruhigend mit dem Kind gemeinsam Ängste abbauen. Dies kann z.B. dadurch geschehen, dass Sie Ihrem Kind nur sagen, das Sie etwas nach dem Besuch der Tagesmutter noch irgendwas etwas unternehmen oder es reicht schon wenn Sie nur sagen, die Mama holt dich ab und freut sich auf dich, den Tag bei Frau XXX schaffst Du meine Kleine usw. Da Kinder uns als Eltern ungefiltert glauben, sind wir es auch, die unseren Kindern oft ohne viel drum herum und schon gar nicht mit vielen vielen materiellen Dingen diese Sicherheit vermitteln können. Gerade im Alter Ihrer Tochter sind auch "Verlustängste" oder der vermeintliche Versuch durch bestimmte Handlungen sich Respekt (Autonomie) zu verschaffen bzw. Einfluss auf die Umwelt auszuüben, normal innerhalb dieser Entwicklungsspanne. Kinder probieren aus und dadurch lernen Sie Ihre Welt kennen und sehen dann auch mit welchen Handlungen Sie die gewünschte Wirkung erzielen können (z.B. mehr an Aufmerksamkeit, mehr an Zuwendung usw.). das heisst jedoch nicht für Eltern, au weia mein Kind bekommt davon zu wenig, nein Kinder versuchen auch schon in diesem Alter Ihre Eltern zu beeinflussen (vornehmlich auch bei Einzelkindern) und zu Ihrem Recht zu kommen und man sollte Kinder da nicht unterschätzen. Ein weiterer Punkt könnte die Schwierigkeit Ihrer Tochter sein, sich von Ihnen als Mutter zu entwöhnen, d.h. Sie waren vor dem Besuch der Tagesmutter immer nur für Sie alleine da und es wird Ihr und anderen Kindern auch sehr schwer fallen zu lernen die ungeteilte Aufmerksamkeit teilen zu müssen, hier mit bis zu 10 weiteren Kindern und das wird Ihr auch nicht immer gefallen, deshalb auch Ihre beschriebenen Reaktionen. Aber keine Angst, dies ist ein Lernprozeß der normal bei dem einem Kind etwas schneller geht und bei dem anderen Kind etwas länger dauert. Kein Grund zur Sorge und Sie werden mit Ihrem Kind gemeinsam schon diese Zeit bis zum Kindergarten überstehen und keinen Schaden anrichten, außer es sind wirklich unhaltbare Zustände und gravierende Erziehungsdefizite im Rahmen der Tagesmutterbetreuung zu erwarten.

Zu einem anderen wichtigen Punkt und da sollten Sie einschreiten, es geht nicht, dass eine Gefahr für Ihr Kind aus dem Aufenthalt bei der Tagesmutter erwächst und vlt. ist Sie ja mit so vielen Kindern auch überfordert und es sollte für Sie keine Rolle spielen und dagegen müssen Sie etwas unternehmen, dass es nicht noch mal vorkommen kann.

Bitte denken Sie immer daran, unsere Kleinen verstehen es sehr sehr gut uns oft ein schlechtes Gewissen zu machen, sogar Schuldgefühle. Aber bitte lassen Sie sich davon nicht beeindrucken, sonst sind Sie später eine Marionette Ihres Kindes ohne Möglichkeiten diesem zu entgegnen. Wenn Sie zu wenig Selbstvertrauen haben (schüchtern sind) so wie Sie es beschreiben, dann tun Sie vlt. sich ein Mal etwas Gutes und arbeiten daran. Dies kann durch eine psychotherapeutische Behandlung geschehen und wird in den meisten Fällen von der Krankenkasse bezahlt und Sie werden gestärkt noch anstehende Aufgaben auch gemeinsam mit ihrem Kind besser durchstehen. Des Weiteren können Sie eine kostenlose Beratung z.B. in einer Erziehungsberatungsstelle in Anspruch nehmen, sollten diese Probleme jetzt noch unaufhaltsam noch über Monate andauern. In einer solchen Beratungsstelle bekommen Sie stets kompetente Hilfe.

Bitte abschließend denken Sie immer daran, Kinder lernen vom "Vorgelebten" Ihrer Eltern und wenn Sie z.B. ein eher ängstlicher 8schüchterner) Mensch sind, überträgt sich das auch ungewollt auf ihre Tochter und genau auch aus diesem Grunde sollten Sie daran auch etwas ändern.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen kurzen Ausführungen ein Stück weiter helfen und wünsche Ihnen auf Ihrem Weg alles Gute.

Mit freundlichem Gruß

 

Die Ausführungen und Meinungen des Antwortgebers ersetzen weder eine fachlich ausreichende psychologische Diagnostik oder Therapie, sondern beinhalten nur punktuell Hilfestellungen, Vorschläge und Lösungsansätze bei unterschiedlichen Problemen sowie Konflikten.

 

Ich möchte Sie bitten, so Ihnen die Antwort meinerseits, entsprechend Ihrer Vorstellungen zugesagt hat, nicht zu vergessen das fällige Honorar anzuweisen. Vielen Dank

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