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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 27410
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, wir haben 1975 bei einem Notar einen Erbvertrag der

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wir haben 1975 bei einem Notar einen Erbvertrag der Gütergemeinschaft des Bürgerlichen Gesetzbuches abgeschlossen und uns gleichzeitig gegenseitig als Erbe eingesetzt so das beim Tode einen von uns der Längslebende dessen alleiniger Erbe werden soll. Nach dessem Tode unsere zwei ehelichen Kinder das Erbe sich aufteilen können. Gilt dieser Vertrag auch heute noch so?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ja selbstverständlich. Wenn Sie den Vertrag nicht gemeinsam abgeändert haben (Gütergemeinschaft) oder Widerrufen haben (Erbeinsetzung) dann ist der Vertrag auch heute noch uneingeschränkt gültig. Vertragsgestaltungen wie von Ihnen geschildert sind auch heute noch gebräuchlich. Insoweit besteht auch kein Rechtsgrund der gegen die Wirksamkeit eines solchen Vertrages spricht.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja ich habe noch eine Frage: Also haben unsere Kinder also keinen pflichtteilanspruch an dem überlebenden.

Gerne!

Das kommt auf die Regelung im Vertrag an. Einen Pflichtteilsanspruch haben die Kinder auch dann wenn der überlebende Ehegatte Alleinerbe wird. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn die Kinder durch notariellen Vertrag auf den Pflichtteil verzichtet haben. (Pflichtteilsverzichtsvertrag).

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo ich habe noch eine Frage: Wieso steht im Vertrag : ich zitiere: Gleichzeitig setzen wir uns gegenseitig zu Erben ein, so das beim Tode des Einen von uns der Längslebende dessen alleiniger Erbe werden soll.

Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist eine gegenseitige Erbeinsetzung. Diese bewirkt, dass die Kinder des Verstorbenen keinen gesetzlichen Erbteil erhalten. Sie erhalten dann aber, wenn sie enterbt wurden einen Pflichtteil nach § 2303 BGB in der Höhe der Hälfe des Wertes des gesetzlichen Erbteils.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Fachanwalt für Familienrecht

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