So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 23378
Erfahrung:  Praktische anwaltliche Erfahrung im Bereich des Erbrechts
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Meine verstorbene Tante hat mich an 2.Stelle benannt. Die

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine verstorbene Tante hat mich im Testament an 2.Stelle benannt. Die Alleinerbin (an 1.Stelle) solle mir vom hinterlassenen Vermögen (Geld) 10% übergeben. Diese Erbin war mit meiner Tante weder verwandt, noch verschwägert, hatte jedoch die Bankzugangsvollmacht. Das Sparbuchkonto hatte sie bereits 2013 aufgelöst und das Bargeld in ein Schließfach hinterlegt, wofür es einen Zeugen gibt. Ich benötige ja einen Ausgangsbetrag für die Feststellung der 10%. Die Sparkasse von dem Sparbuchkonto gibt mir trotz Dokumentenvorlagen (Testament und Passfoto) keine Auskünfte, da ich an 2. Stelle im Nachlasstestament genannt bin. Auch die Beträge auf dem Girokonto bekam ich nicht . Die Erbin (1.Stelle) sagt mir nichts. Wie nun weiter?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

um Missverständnisse auszuschließen, muss ich zunächst nachfragen: Sie geben an, habe die Bekannte/Freundin als Alleinerbin eingesetzt - bedeutet dies, dass Sie in dem Testament nur als Ersatzerbe benannt sind, oder sollen Sie auch Miterbe sein?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Auch ohne weitere Informationen kann ich zu Ihrer Anfrage Stellung nehmen wie folgt:

Unter den mitgeteilten Umständen gehe ich davon aus, dass die Bekannte von Ihrer Tante testamentarisch tatsächlich als Alleinerbin eingesetzt worden ist.

Das hätte zur Folge, dass Sie selbst nicht Erbe geworden sind mit der weiteren Folge, dass Sie auch keinerlei Auskunft von der Sparkasse verlangen können (=mangels Erbenstellung).

Wenn Sie nun aber mitteilen, dass die Tante verfügt hat, dass die Erbin Ihnen 10% von dem hinterlassenen Vermögen zu übergeben hat, so ist dies erbrechtlich ein Vermächtnis!

Als Vermächtnisnehmer können Sie daher nun von der Erbin die Erfüllung dieses Vermächtnisses einfordern (§ 2174 BGB).

Sollte die Erbin das Vermächtnis nicht freiwillig erfüllen, so können Sie sie gerichtlich auf Vollziehung des Vermächtnisses in Anspruch und verklagen.

Das Gericht wird die Erbin dann entsprechend verurteilen, das Geld an Sie auszubezahlen!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene Rechtsberatung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Ein Telefonat ist derzeit nicht möglich. Stellen Sie einfach hier Ihre Nachfrage(n) - ich werde diese umgehend beantworten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Anwalt,
In dem am 31.08.2012 bei einem Notar geschriebenen Testament hat meine Tante formuliert:
I."Hiermit bestimme ich zu meiner Erbin: Frau Alexandra Engel geb. Neumann...".
II. "Meine Erbin ist verpflichtet, von meinen finanziellen Nachlassvermögen nach Abzug aller Nachlassverbindlichkeiten an den Neffen meines verstorbenen Ehemannes Herrn Peter Kroll geb. am 11.12.1944, wohnhaft in Domsdorf (Bad Liebenwerda) einen Betrag in Höhe von 10 Prozent auszuzahlen.Von der Engel habe ich überwiesen bekommen ca. 800,00€. Diese Summe kann niemals stimmen. Wie aber kann ich, wenn nicht von Frau Engel den für diese Rechnung anzusetzenden Nettoausgangsbetrag erfahren? Sie hatte bereits einen Mindestbetrag von der Auflösung des Sparbuches von über 40

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Es handelt sich hier tatsächlich um ein Vermächtnis zu Ihren Gunsten.

Sind Sie der Ansicht, dass der Nachlass umfangreicher ist, als angegeben, so können Sie die Erbin auf Auskunft in Anspruch nehmen: Fordern Sie diese daher schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) zu vollständiger Auskunft über den gesamten Nachlassbestand auf.

Setzen Sie ihr hierzu eine Frist von maximal 14 Tagen ab Briefdatum, und kündigen Sie an, dass Sie nach Fristablauf einen RA einschalten werden, der Ihren Auskunftsanspruch durchsetzen wird, und verbinden Sie dieses mit dem Hinweis, dass die Erbin dessen Kosten nach Fristablauf als Verzugsschaden tragen muss.