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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 6085
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage bezüglich

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe eine Frage bezüglich des Anspruchs auf das Pflichtteil.
Vorab möchte ich Ihnen jedoch kurz den Sachverhalt schildern.Anfang der 70er Jahre heiratete meine Mutter ihren 2. Mann. Sowohl meine Mutter als auch ihr Ehemann brachten jeweils 2 Kinder mit in die Ehe.
Einige Jahre später wurde dann ein Haus gebaut. Aufgrund dieses Hauses wurde ein Testament gemacht. Es handelte sich hierbei wohl um ein Berliner Testament, da sich beide gegenseitig als Erblasser einsetzten. Zusätzlich wurde in dem Testament verfügt, dass mein Bruder letztendlich das Haus erbt, und die Kinder meines Stiefvaters als auch mich nach dem Tode beider Elternteile mit einem geringen Betrag (20.000,-- DM) auszahlen sollte.Vor ca. nun 15 Jahren ist mein Stiefvater verstorben. Aufgrund dieses Todesfalles ließen sich seine Kinder Ihren Pflichtteil auszahlen.Mittlerweile ist es so, dass meine Mutter das Haus meinem Bruder überschreiben möchte. Aufgrund dessen habe ich über meinen Bruder gebeten, mir meinen Pflichtanteil bereits jetzt auszuzahlen. Dieser Bitte wurde zugestimmt, mittlerweile wurde ein Gutachten für das Haus erstellt.Nun zu meiner Frage:
Wie muss hier mein Pflichtanteil berechnet werden. Klar ist, die Hälfte von der Hälfte. Muss hier aber dann noch der Anteil meiner 2 Stiefgeschwister mit berücksichtigt werden (also die Hälfte von der Hälfte geteilt durch 3)? Muß der volle Betrag des Hauses bei der Berechnung berücksichtigt werden?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Wenn es sich um den vorweggenommenen Pflichtteil nach der Mutter handelt, dürfte dieser relativ hoch sein.

Denn durch das Ableben des Stiefvaters wurde das gesamte Haus Erbmasse Ihrer Mutter. D. h. jetzt ist nur das Vermögen Ihrer Mutter und deren Abkömmlinge zu betrachten.

Da ein Ehepartner nicht mehr existiert, würden Sie im Erbfall per Gesetz jeweils die Hälfte erben (Sie und Ihr Bruder).

Der Pflichtteil ist die Hälfte des gesetzlichen Erbteils, vgl. § 2303 BGB.

D. h. Ihnen stünde 1/4 am Wert des gesamten Hauses zu (Verkehrswert). Dies wäre die Höhe des Pflichtteils.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

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