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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 6083
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich bin schwerbehindert (Arbeitsunfall - BG Unfall-Rente)

Beantwortete Frage:

Ich bin schwerbehindert (Arbeitsunfall - BG Unfall-Rente) und seit 2009 von der dt. Rentenversicherung lt. Bescheid voll erwerbsunfähig! Seit dem Tod meiner Mutter im Februar 2016 habe ich und meine 2 Brüder jeder 1/3-Anteil des Elternhauses geerbt. Wir 3 Brüder sind beim Nachlassgericht und im Grundbuch als Erbengemeinschaft beurkundet. Alle 3 Wohnparteien (EG+OG+DG) sind z.Zt. vermietet und ich möchte bereits seit über einem Jahr in eine Partei einziehen. Diesen Wunsch habe ich allerdings bisher immer nur mündlich vorgetragen. Da meine beiden Brüder sich gegen meinen Einzug währen, muss ich nun meinen Eigenbedarf an einer Wohnpartei rechtlich durchsetzen.
Zum Zeitpunkt des Todes meiner Mutter lebte ich in einer Mietwohnung, die ich auch heute noch bewohne.
Welche rechtlichen Schritte kann ich dagegen antreten, um endlich wieder in meinem anteiligen Wohneigentum einziehen zu können.
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Sofern keine konkrete Zuweisung der Wohnungen auf Ihre Person vorgenommen ist (Grundbuch, Testament), können Sie eine Eigenbedarfskündigung nicht alleine aussprechen.

Durch den Erbfall ist die Erbengemeinschaft nur im Gesamten handlungsbefugt. D. h. Rechtswirkungen können nur durch gemeinschaftliche Erklärung (aller 3 Erben) ausgelöst werden. Dies ergibt sich explizit u. a. aus § 2033 Abs. 2 BGB und § 2038 Abs. 1 BGB.

Eine von Ihnen allein ausgesprochene Kündigung würde der Mieter nicht akzeptieren.

Sie müssten daher Ihre Miterben dazu bewegen, die Kündigung mit zu unterschreiben. Ggf. können Sie ansonsten damit drohen, das Objekt Zwangsversteigern zu lassen (hierzu hat jeder Erbe ein Recht).

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
vielen dank für, dachte ich hätte andere möglichkeiten als zwangsversteigerung!