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RA Krueger
RA Krueger, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 3786
Erfahrung:  Langjährige Praxis al Rechtsanwalt
36252690
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RA Krueger ist jetzt online.

Mein Freund und ich haben ein gemeinsames Haus gebaut.

Kundenfrage

Mein Freund und ich haben ein gemeinsames Haus gebaut. Dieses haben wir aus Eigenkapital und Darlehen (ich von meinen Eltern und er von seiner Mutter) in der Familie finanziert. Eine Bank steht nicht im Grundbuch. Wir haben eine gemeinsame Tochter.

Wie verhält es sich, wenn einem Partner etwas passiert? Erbt dann alles unsere Tochter? Könnte unsere Tochter mit 18 Jahren verlangen, das sie ausbezahlt wird?

Wir möchten das der übrig gebliebene Partner nicht ausziehen muss. Wie verhält es sich mit den Familien Darlehen? Hätte die Familie Anspruch auf Rückzahlung? Oder sollte man die Familie lieber in einem Testsment berücksichtigen?

Vielleicht haben Sie auch noch andere gute Ideen.

Mit freundlichen Grüßen ***

Gepostet: vor 25 Tagen.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RA Krueger hat geantwortet vor 25 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn einer von Ihnen beiden stirbt, dann wird Ihre gemeinsame Tochter Erbin des Verstorbenen. Die Erbmasse wäre die Hälfte des Hauses, da die andere dem Überlebenden gehört. Diese Hälfte wird dann zwischen dem Überlebenden, der als Ehegatte ebenfalls gesetzlicher Erbe ist, und der Tochter verteilt. Die Tochter kann, wenn Sie volljährig ist, Ihren Erbteil einfordern.

Die obigen Ausführungen sind die gesetzliche Erbfolge. Diese gesetzliche Erbfolge kann durch ein Testament geändert werden. Für Ihre Fallgestaltung gibt es das sogenannte Berliner Testament. Da setzen die Ehegatten sich beide gegenseitig als Erben ein und die Kinder, hier also Tochter, erben erst, wenn beide Eltern verstorben sind. Informationen zum Beliner Testament finden Sie z.B. unter folgendem Link:

http://www.erbrecht-heute.de/Berliner-Testament.html

Mit dem Berliner Testament wird Ihre Tochter enterbt, weil sie erst nach dem Ableben beider Elternteile Erbin werden soll. Als Enterbte hat sie einen Pflichtteilsanspruch gegen den Überlebenden, der der Hälfte des gesetzlichen Erbeanspruches entspricht. Der Überlebende müsste die Tochter auszahlen, falls Sie Ihren Pflichtteil fordert und nicht sein Ableben abwarten will.

Ob die Familie einen Anspruch auf Rückzahlung des Geldes für das Haus hat, kommt auf die Absprache an. Wenn das Geld als Darlehen gewährt wurde, dann besteht ein Rückzahlungsanspruch, wenn es aber ein Geschenk war, dann besteht kein Anspruch. Daran änderte auch nichts, wenn Sie die Familie im Testament berücksichtigen. Das also wäre kein Grund, die Familie in das Testament aufzunehmen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  RA Krueger hat geantwortet vor 22 Tagen.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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