So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RainNitschke.
RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1410
Erfahrung:  Fachanwaltslehrgang Erbrecht, Steuerrecht und Gesellschaftsrecht
49776616
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RainNitschke ist jetzt online.

Meine Mutter ist vor sieben Jahren verstorben, kein

Kundenfrage

Meine Mutter ist vor sieben Jahren verstorben, kein Testament, Erbengemeinschaft von drei Geschwistern. Sie soll einem Enkel mündlich Münzen versprochen haben, die sie gekauft und gesammelt hat. Davon wusste ich nichts, die ältere Schwester auch nicht. Der Enkel hat sich die Münzen nach ihrem Tod genommen. Ohne mein Einverständnis, das ich auch nie erteilt habe. Ich will meinen Anteil an den Münzen, also ein Drittel haben. Meine Fragen: +Kann ich meinen Anteil fordern?
+Kann ich ich meinen Anteil ohne meine Geschwister zurückfordern? (Ich will die ältere Schwester, die es damals auch nicht wusste, nicht belasten, sie hat viel eigene Probleme)
+Gilt die Zeitspanne von 10 Jahren für die Forderung
Gepostet: vor 23 Tagen.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage! Haben Sie einen Moment Geduld, ich werde mich umgehend ausführlich um Ihr Anliegen kümmern.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 23 Tagen.

Teilen Sie mir doch bitte mit, was der Anwalt konkret geäußert hat. Grundsätzlich scheint ja zugegeben worden zu sein, dass es Münzen gab, die der Enkel an sich genommen hat. Hat er konkrete Zahlen genannt und haben Sie konkret um Auskunft gebeten?

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Seine Mutter hat es zugegeben, 2011 schon, daß die Oma ihm die Münzen nur mündlich versprochen hat, nachdem ich recherchiert hatte und meine Schwester per SMS darauf hingewiesen hatte, daß ihm die Münzen nicht gehören Der RA schreibt: Soweit Münzen im Besitz meines Mandanten sind, hat dies im damaligen Einvernehmen zwischen den drei Geschwistern stattgefunden (stimmt nicht, ich habe nicht zugestimmt) Meine Mutter hätte unter Zeugen zu Lebzeiten immer wieder wiederholt, mein Mandant solle Münzen erhalten ( mir gegenüber nicht, ich war weit entfernt in Berlin, habe aber täglich mit ihr telefoniert, sie hat nie was über Münzen gesagt) Die Situation ist schwieriger, darf ich Sieanrufen?
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Verstehe, nein, zusätzlich keine weitere Kosten, antworten Sie bitte weiter, wie vereinbart, Herzlichen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Ich bin im Antiquitätenbereich, und rechne bei Gold und Silber nach dem Tagespreis pro Feinunze, die Münzen sind aus reinem Silber, jeweils 20g, manche schwerer, einige weniger, auch kleinere Goldmünzen dabei, Ich habe überschlagen anhand der Münzbestellungen, und kam auf einen Wert von etwa 10000,- Euro, ich kann mich irren vom Preis her, nachdem ich nur einige Münzen gesehen habe, die wirkliche Anzahl aber noch dem Dachboden versteckt war. Mir kommt es darauf an, daß ich weiß, wieviel es wirklich waren, und ich bin der Ansicht, daß er das zeigen muß.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Der Ra behauptet, ich könne keinen erbrechtlichen Anspruch stellen und schon gar nicht nach so langer Zeit. Daher meine Fragen, die ich an Sie gestellt habe. Es ist deswegen komplizierter, weil dessen Mutter mich sofort aus dem Haus haben wollte, das gesamte Erbe für sich beanspruchen, weil sie unsere Mutter alleine gepflegt hätte, stimmt nicht, aber ich konnte 4 Jahre nicht kommen, mehr als 600km entfernt. Sie hat an einem bestimmten Tag den Sohn ins Haus zitiert, der ging verbal auf mich los, die zwei haben gehetzt und er hat mir gedroht, meine Post zu sperren,weil die mir unterstellt haben, ich hätte die Münzen im Paket an mich geschickt! Die fanden sich einige Woche später, wie meine andere Schwester sagte, in einem Riesensack auf dem Dachboden, da waren außer mir alle dabei. Die Mutter hat nur gesmst: Damit is die Angelegenheit erledigt, keine Entschuldigung, gar nichts. Wow Da habe ich angefangen, mich zu wehren.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Sie hat sich nach sieben Jahren im Sommer diesen Jahres endlich entschuldigt. Deswegen will ich die Sache mit den Münzen jetzt geklärt haben, war zu viel Kränkung! Danke
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Keine weiteren Infos mehr. Sie können antworten, oder mehr Infos efragen,
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Ps: doch noch eine kurze Info, ich habe den RA Brief bekommen, aber noch nicht geantwortet. Also auch noch keine konkreten Forderungen gestellt. Herzlichen Dank, liebe FrauCustomer ich freue mich auf Ihre kompetente Antwort, Ingrid Eckmüller
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Juhu :-), sind Sie noch da? Ist da was schief gelaufen? Ich schreibe ja jetzt zum ersten Mal. Sie haben bis jetzt aber nur zwei Zusatzfragen gestellt, noch keine Antwort. Anrufen will ich nicht, denn zusätzlich 53,- Euro zahlen, also über 100,- Euro. wofür? Habe ich da etwas mißverstanden?
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 22 Tagen.

Guten Morgen,

einen Auskunftsanspruch haben Sie auf jeden Fall. Selbst wenn der junge Mann nachweisen könnte, dass es sich um eine Schenkung handelt, dann hätten Sie einen Pflichtteilsergänzungsanspruch. Dieser schmilzt allerdings innerhalb von 10 Jahren um 10 % ab. Selbst in diesem Fall lägen Sie innerhalb der Frist. Allerdings muss der Enkel dann auch nachweisen, dass es eine Schenkung war. Anderenfalls sind die Münzen Teil des Erbes und konnten mangels wirksamen Testament nicht an den Enkel vererbt werden. Ein mündliches Testament reicht nicht.

Meines Erachtens liegt bei einer nicht nachweisbaren Schenkung eine ungerechtfertigte Bereicherung des Enkels vor, für die eine Verjährungsfrist von 10 Jahren gilt. Der Anspruch wäre daher noch durchsetzbar.

M.E. sollten Sie aber dennoch die Geschwister mit ins Boot holen. Zwar könnten Sie in einem solchen Fall auch alleine tätig werden, jedoch behauptet der Gegenanwalt, dass die Übertragung der Münzen im Einverständnis mit Ihnen und den Schwestern geschehen sein soll. Die anderen können dann ja immer noch überlegen, ob sie dem Enkel ihren Anteil überlassen.

.

Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre positive Bewertung durch Anklicken der Sterne ( 3-5) freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin