So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RHGAnwalt.
RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 404
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RHGAnwalt ist jetzt online.

Hallo, Von meiner Lebensgefährtin ist der Bruder verstorben,

Beantwortete Frage:

Hallo , Von meiner Lebensgefährtin ist der Bruder verstorben , sie hat noch 6 geschister so wies zurzeit aussieht schlagen alle das erbe aus , nun geht es um die bestattungskosten meine lebensgefährtin hat ein kleineres einkommen und möchte die übernahme der bestattungskosten beantragen der verstorbene wird in berlin Marzahn beerdigt . nun kam ein schreiben aus berlien an meine freundin antrag zur kostenübernahme das auch ich der lebenspartner angaben zum meinen einkommen machen soll. wir leben in einen haus in einer eheänlichen beziehung und haben gütertrennung , bin ich zu angaben meiner einkünfte verflichtet? vielen dank mfg
Roy Bethmann
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage.

Es geht hier darum, dass die Kosten für die Bestattung vom Sozialamt übernommen werden. Ihre Lebensgefährtin wäre grundsätzlich zur Kostentragung mit verpflichtet, wenn sie nun die Befreiung beantragt, dann müssen ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse so sein, dass ihr diese Sozialleistung gewährt werden kann.

Aus diesem Grunde müssen leider auch Ihre Einkommensverhältnisse mit angegeben werden, Sie leben in einer eheähnlichen Gemeinschaft. Eine solche Einstands- und Verantwortungsgemeinschaft reicht daher aus, um Ihre Verhältnisse mit in die Gesamtschau einzubeziehen.

Das hat leider damit nichts zu tun, dass Sie einander aus rechtlichen Gründen nicht zum Unterhalt verpflichetet sind, tatsächlich könnte aber wegen der persönlichen engen Bindung Ihre Mitheranziehung geboten sein.

Ich bedauere, Ihnen diese Mitteilung machen zu müssen, aber diese Konstruktion, wonach ein Lebensgefährte herangezogen werden könnte, selbst wenn Sie unter keinen Gesichtspunkten unterhaltsrechtlich verpflichtet sind, zieht sich wie ein roter Faden durch das Sozialhilferecht.

Ich hoffe, Ihnen hiermit weiter geholfen zu haben und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

RHGAnwalt und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.