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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 602
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Ich schildere einen fiktiven und einfachen Erbfall - Punkt

Kundenfrage

Ich schildere einen fiktiven und einfachen Erbfall - Punkt für Punkt - der Einfachheit halber.
FAKTEN:
1.) Vater, krank, 95 Jahre alt, hat 1 MIllion Euro in Bankguthaben zu vererben (ein steuerfreies Haus, aber keine Aktien, kein Gold etc.).
2.) Seine Ehefrau ist tot - er hat eine einzige Tochter, die er als Erbin eingesetzt hat
3.) Dieser Vater hat seiner Tochter vor 5 Jahren eine uneingeschränkte Bankvollmacht erteilt.
4.) Die kinderlose Erbin - die Tochter "unseres" Vater (in dieser Fiktion) - hat bekanntlich einen gesetzlichen "Erbschaftssteuer-Freibetrag" von 400.000 Euro. Anders ausgedrückt. Diese Erbin hat Erbschaftssteuer auf den Differenzbetrag (zu 1 Mio) in Höhe von 600.000 Euro zu bezahlen (15% in Steuerklasse I, wenn ich nicht irre - obwohl das nicht relevant ist, für meine anstehende Frage).
5.) Noch zu Lebzeiten des Vaters hebt die Tochter - ermächtigt durch die bei der Bank niedergelegte Bankvollmacht - innerhalb von 6 Monten in mehreren Teilbeträgen 300.000 Euro ab für ihren privaten Gebrauch.
6.) Das Bankkonto des Erblassers - durch die geschilderten Barabhebungen der Tochter - weist bei dessen Tod demnach nur noch 700.000 Euro auf (von denen in unserem Beispiel noch 300.000 erbschaftssteuerpflichtig wären.
FRAGEN:
Frage A:
Auf welche Summe muß die Tochter nun Erbschaftssteuer zahlen?
Frage B:
Erkennt das Finanzamt/der Staat die Abhebungen der bevollmächtigten Tochter als steuersenkend an? Ist also allein der tatsächliche Saldo auf dem Konto des Vaters maßgeblich für die Berechnung der Erbschaftssteuer?
Frage C:
Spielt der Verwendungszweck der Barabhebungen der Tochter eine Rolle?
Werden Barabhebungen - z.B. zur Renovierung des elterlichen Hauses (noch zu Lebzeiten des Vaters) anderes vom Finanzamt bewertet, als z.B. Ausgaben in gleicher Höhe für Reisen, Kleidung, PKW o.ä.?
Oder spielt der Verwendungszweck der abgehobenen Summen in keinem Fall eine Rolle, weil:
- weder das Eine noch das Andere anerkannt wird (Fristen)?
- bei Verwendungszwecke anerkannt werden, weil allein das Restvermögen zum Zeitpunkt des Todes maßgeblich ist?
Gepostet: vor 10 Tagen.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 10 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

bestehen Testamente ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Hallo,
sorry, aber das ist nicht relevant. Ich sagte nicht nur, dass es sich hier um einen fiktiven Fall handelt, sondern auch, dass "die Tochter" Alleinerbin ist.Sollten Sie auf einer Antwort Ihrer Frage bestehen (zur weiteren Bearbeitung), beantworte ich Ihre Frage entsprechend: Ja, es gibt ein Testament und die Tochter ist Alleinerbin!Ich fürchte aber, dass Ihre Frage am Kern der Sachlage vorbei geht.Es geht hier hauptsächlich darum zu erfahren, ob Barabhebungen der (alleinerbenden!!) Tochter vom Konto des Erblassers (für das die Tochter "bekanntlich" eine wasserdichte Vollmacht besitzt) nach dessen Tode die Erbschaftssteuer die zu zahlende Erbschaftssteuer senken. Immerhin wird der Kontostand des noch lebenden Vaters um "Summe X" vermindert. Welche Summe wird also nach dem Tode des Vaters zugrunde gelegt für die Erbschaftssteuerberechnung?Die sich tatsächlich am Todestag auf dem Konto befindliche Summe?Wäre das so, wer würde dann noch Erbschaftssteuerr zahlen? Alle Erblasser würden ihren Erben eine Kontovollmacht ausstellen, die würden das Konto "leer räumen" und hätten dann am Todestag der Erblassers keine Erbschaftssteuer zu zahlen? So dumm wird und kann der (dt.) Staat sicherlich nicht sein, als dass er sich solche Machenschaften bieten liesse, vermute ich.Andererseits können evtl. Barabhebungen der Tochter ja auch nicht illegal sein - immerhin ist sie zu diesen Abhebungen berechtigt. Ihr Vater, also der Erblasser, lebt ja noch zum Zeitpunkt der Abhebungen. Wie also ordnet der Staat (das Finanzamt, nehme ich an) solche Barabhebungen ein? Gibt es Fristen? Gibt es Begrenzungen solcher Abbhebungen? Oder spielt am Ende der Verwendungszweck der abgehobenen Summen eine Rolle?Was wenn die Tochter angenommene 50.000 Euro in bar abhebt, um das Geld in den kommenden Wochen und Monaten für Renovierungsarbeiten am Haus des erblassenden Vaters auszugeben und dies am Todesttag des Vaters auch durch Rechnungen (und sichtbare und nachweisbare Änderungen am Haus) nachweisen kann? Müßte dieses "Renovierungsgeld" am Todestag des Vaters ausgegeben sein? Oder darf dieses Geld über des Vaters Tod hinaus für eine andauernde Renovierung "geparkt", also behalten und weiter genutzt werden, bis diese Renovierungsarbeiten erledigt und die Rechnung dafür erstellt ist? Oder würde nur der Teil der 50.000 Euro die bis zum Todestag des Erblassers für die Renovierung ausgegeben als erbschaftssteuer senkend anerkannt (wenn überhaupt) und der Rest dieser 50.000 fiele der Versteuerung anheim?Damit habe ich hoffentlich zu Ihrem besseren Verständnis beitragen können, auch wenn ich wahrscheinlich Teile meiner ersten Post wiederholt habe. Nur wer genau schildert - so mein Credo - kann auch auf eine genaue Beantwortung hoffen.Und genau das tue ich nun - ich hoffe auf Ihre konkrete, genaue und richtige Beantwortung meiner Frage/n (auch die aus dem ersten Teil so sie über diese meine Antwort hinaus gehen sollten.Bin ich ein schwieriger Kunde...? Ich sage "NEIN" - ich bin jedenfalls kein "Moron", wie die Amis Leute nennen, die "dumme Fragen" stellen. Es stimmt nämlich nicht, dass es nur dumme Antworten geben soll, wie landläufig behauptet wird. Icch jedenfalls keine unzählige extrem dämliche Fragen. Meine fällt nicht darunter - hoffe ich!In diesem Sinne,
bis später,
jb
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

gern kann ich Ihre Anfragen beantworten, jedoch müsste aufgrund der Vielzahl der Fragen Ihnen ein Angebot unterbreitet werden. Der eingesetzte Betrag wäre hierzu viel zu gering.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich stelle Ihnen gern ein entsprechendes Angebot ein.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 4 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

im Falle der Annahme werde ich Ihre Fragen umgehend beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Nein - ich habe 25 Euro überwiesen und das wurde akzeptiert. Sie haben eine Rückfrage gehabt (Testament) und das habe ich Ihnen länger beantwortet. Das können Sie nicht als Erweiterung meiner ursprünglichen Frage ansehen. Sie haben mich ja gefragt - nicht anders herum!Meine Frage ist doch ein völlig simple, einfache und kurze. Das ich dafür viele Worte benutzt habe ändert daran nichts.Ich will doch lediglich wissen:1.) Die Tochter darf Geld vom Konto des erblassenden Vaters abheben. Fakt! Sie hat Bankvollmacht!
2.) Wird die Erbschaftssteuer - nach Vaters Tod - dadurch nun gesenkt oder nicht?
3.) Welche Summe darf auf diese erbschaftssteuersenkende Weise abgehoben werden?Wenn Ihnen das zu schwierig ist, überweisen Sie meine 25 Euro zurück.Ich habe nun lange genug gewartet. Ich werde jedoch prüfen lassen, ob ich die Beantwortung einer derart einfachen Frage nicht erwarten kann. Eine weitere Überweisung - also Erhöhung meines Einsatzes 25 Euro) lehne ich ab. Auch Sie müssen sich an den geschlossenen Vertrag halten!Haben Sie lieber eine "hirnrissige-ungenaue" Fragestellung?SAUER!!!!jb
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 3 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedaure, aber die Anzahl der Fragen ist im Hinblick auf den ausgesetzten Betrag zu hoch. Ich stelle Ihnen gern ein Angebot ein. Wenn Sie dies nicht abnehmen, gebe ich die Frage gern wieder frei.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Tagen.
Wenn Sie nicht in der Lage sind zu erkennen, dass es sich bei meinem Text nur um eine EINZIGE Frage handelt, wenn Sie kapitulieren vor der Länge meines Textes, im falschen Glauben es handele sich hierbei um viele Fragen, dann suchen sie sich besser ein Dummerchen, dass ihre geradezu unverschämte Forderung akzeptiert. Ich jedenfalls tue das nicht! Ich will mein Geld sofort zurück und werde mich beschweren über die Art und Weise wie sie hier aus einer einfacher Frage viele unnötigen Antworten konstruieren wollen, um ihren Lohn in die Höhe zu treiben.Was zählt ist nicht die Menge an Worten. Was zählt und bleibt ist nur eine einzige Frage!Offensichtlich sind sie nicht in der Lage das zu erkennen und kapitulieren einfach nur vor meiner genauen Erklärung!79 Euro....????Unerhört!PS
Ich erwarte UMGEHEND mein Geld zurück!!!! In Zukunft bitte ich sie darauf zu verzichten, meine Anfragen anzunehmen. Mit ihnen werde ich nicht mehr arbeiten!
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 3 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Es ist mehrere Fragen, aber lassen wir es gut sein !

Gern gebe ich damit Ihre Anfrage frei. Alle Gute !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass