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ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 6244
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
52374836
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ragrass ist jetzt online.

Guten Morgen. ich habe eine Frage zu folgendem Sachverhaltß

Kundenfrage

Guten Morgen.
ich habe eine Frage zu folgendem Sachverhaltß
Eines von zwei Elternhaüsern (im Jahr 2003 vom Wert her gleich bemessen)
wurde in dem gleichen Jahr an mich überschrieben bzw. von meinen Eltern an mich „verkauft“
(Belastung 50.000 Euro (Grundschuld) + weitere 25.000 Euro die ich ins Haus investiert habe,
Wert des Hauses damals(###) ###-####Euro).
Mein Bruder hat damals einen Erwerb des Hauses abgelehnt.
Jetzt im Jahr 2017 möchte mein Bruder eine Ausgleichszahlung weil er ja
in der ganzen Zeit Miete bezahlen musste und ich ja auf das eigenene Haus eingezahlt habe.
Hat er Anspruch auf eine Ausgleichszahlung, obwohl er das zweite Haus ja später erben wird?
(Mein Vater ist noch Eigentümer des zweiten Hauses, welches er auch noch selbst bewohnt.
Weiter sagt mein Bruder, das Haus, das ich jetzt bewohne sei ja jetzt viel mehr wert als damals,
so dass man einen gleichen Wert beider Häuser eigentlich gar nicht mehr ansetzen könne.
Meiner Mineung nach hat es aber auch eine Wertsteigerung durch meine Investitionen ins Haus
erfahren.
Muß ich meinem Bruder die Hälfte seiner Mietzahlungen ausbezahlen, also wenn er zum Beispiel die ganze Zeit über seit ich das Elternhaus besitze 400 Euro Miete gezahlt hat wären das 200 Euro für jeden Monat seit dem das Haus überschrieben worden ist?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich verstehe Sie richtig, dass Ihre Eltern noch leben ? Wurde denn eine Ausgleichzahlung in dem Übertragungs -bzw. Kaufvertrag geregelt ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo.Mein Vater lebt noch, meine Mutter ist 2008 verstorben, es wurde
damals keine Ausgleichszahlung vereinbart. Mein Vater wollte damals
Für jedes Haus 25.000 Euro. Vereinbart wurde damals, weil ich ja
50.000 Euro meinem Vater für das Haus gegeben habe, mein Bruder mir
später 25.0000 zurückzahlt, weil er diese Summe meinem Vater noch nicht gegeben
hat, deshalb verstehe ich nicht so recht, warum ich ihm Geld geben soll obwohl
ich damals 2 x 25.0000 Euro (also auch seinen Anteil) als Schulden aufgenommen habe.Vielen Dank
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Eine Ausgleichzahlung kann und muss nur erfolgen, wenn dies im Vertrag angeordnet wird. Ansonsten kann ein Ausgleich bei Versterben des Elternteils über den sog. Pflichtteilsergänzungsanspruch erfolgen. Hier besteht aber die Besonderheit, dass ein solcher Anspruch nicht mehr gegeben ist, wenn die Übertragung mehr als 10 Jahre vor dem Tod des Erblassers erfolgte.

Hinsichtlich Ihres Vaters haben Sie demnach im Falle seines Ablebens nicht zu befürchten, weil die Übertragung schon mehr als 10 Jahre zurückliegt. Bzgl. Ihrer Mutter hätte es durchaus Ansprüche gegeben, diese hätten aber innerhalb von 3 Jahren nach dem Tod Ihrer Mutter geltend gemacht werden müssen.

Ihr Bruder hat demnach unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt einen Anspruch auf Ausgleichszahlung.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf um Bewertung der Antwort bitten. Falls Rückfragen bestehen, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch weitere Fragen? Falls nicht, nehmenSie bitte eine Bewertung vor,damit das von Ihnen hinterlegte Geld als Honorierung an den Experten ausgezahlt wird. Ihnen entstehen dadurch keinerlei Extrakosten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass