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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26196
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Erste Ehe des leiblichen Vaters geschieden. Nach

Kundenfrage

Erste Ehe des leiblichen Vaters geschieden. Nach Wiederverheiratung des Vaters gehen aus dieser Ehe keine Kinder hervor. Öffentliches Testament vorhanden. Eheleute setzen sich gegenseitig zu uneingeschränkten Erben ein. Vater vor 30 Jahren verstorben. Ehefrau jetzt.
Ehefrau hat vor ca. 2 Jahren ihrem Bruder eine Grundschuld in das zu vererbende Haus eingetragen.
Frage kann man etwas dagegen tun ?, Aushöhlung der Erbmasse ?
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Grundschuldbestellung ist trotz des öffentlichen Testaments wirksam.

Natürlich hat die Ehefrau als Sicherungsgeberin einen Anspruch auf Löschung der Grundschuld.

Nach § 1922 BGB geht dieser Anspruch auf Löschung auf die Erben über.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Danke für die Info.

Ich darf wie folgt erläutern :

Nach dem Tod der Ehefrau 2 Erbberechtigte Linien:

1. Ehefrau ohne leibliche Kinder.

2, Kinder des Ehegatten aus erster Ehe.

Ehefrau hat vor ihrem Tode ihrem Bruder eine Grundschuld eingetragen.

Der Bruder ist der einzige Erbe aus ihrer Linie, damit hat sie einen großen Teil der Erbmasse, die nach ihrem Tode hälftig geteilt wird, ihrem Bruder zugeteilt.

Ich denke an einen möglichen Ausgleich ( siehe 2050 § BGB )

Erbitte Ihre Einschätzung. MfG Kostorz

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

§ 2050 BGB betrifft die sogenannte Ausstattung von Kindern.

Das bedeutet die Kinder untereinander müssen Ausstattungen die sie von den Eltern erhalten haben grundsätzlich ausgleichen.

Die "Ausstattung“ ist danach dasjenige, was einem Kind mit Rücksicht auf seine Verheiratung oder auf die Erlangung einer selbständigen Lebensstellung zur Begründung oder zur Erhaltung der Wirtschaft oder der Lebensstellung von dem Vater oder der Mutter zugewandt wird (BeckOK BGB/Lohmann BGB § 2050 Rn. 7a ).

Wenn also die Ehefreu eine Zuwendung an den Bruder tätigt dann stellt dies leider aus 2 Gründen keinen Falle des § 2050 BGB dar:

1. Keine Zuwendung der Eltern an die Kinder

2. Keine Ausstattung um eine selbstständige Lebensstellung zu erlangen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Grundschuldbestellung ist trotz des öffentlichen Testaments wirksam.

Natürlich hat die Ehefrau als Sicherungsgeberin einen Anspruch auf Löschung der Grundschuld.

Nach § 1922 BGB geht dieser Anspruch auf Löschung auf die Erben über.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Danke für die Info!

Ich verstehe nachfolgendes nicht :

Natürlich hat die Ehefrau als Sicherungsgeber......,

Ehefrau ist verstorben !!

Es geht nicht um die Löschung der Grundschuld, sondern wie kann die Gelbedienung aus der Grundschuld an den ohnehin Erbberechtigten verhindert werden, damit der Erbberechtigte aus der Linie des Verstorbenen Ehegatten gleich behandelt wird.

B. Rü.

Gruß GK

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn die Ehefrau verstroben ist, dann kann die Geldbedienung aus der Grundschuld nur dadurch verhindert werden, indem der Vertrag zwischen Sicherungsgeber und Berechtigten über die Einräumung einer Sicherheit gekündigt wird. Die Kündigung kann allein durch den oder die Erben der verstorbenen Ehefrau erfolgen.

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sg. Herr Rechtsanwalt, leider haben Sie meine Frage nicht beantwortet.

Beispiel :

Haus Wert= 100.00

Erben A+B, A ist Bruder der zuletzt verstorbenen, für ihn ist eine Grundschuld von 50.00 eigetragen, die als Erstes bedient werden muß.

Es verbleiben noch 50.00, die je zur Hälfte aufgeteilt werden.

A erhält=75.00, B erhält=25.00.

Was kann getan werden, um die Grundschuld für A anzugreifen, hätte diese Grundschuld überhaupt eingetragen werden dürfen, da sie erst 2 Jahre vor dem Tod eingetragen wurde ?

MfG GK

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Schade, ich gebe die Frage sehr gerne wieder frei

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.

Können Sie mir eine klare Antwort auf meine Frage geben ?

Was heißt , ich gebe die Frage frei ?

Erbitte Antwort

Ich habe eine ergänzende Frage :

Der Erbschein ist beantragt, wenn dieser vorliegt, möchte ich Kontenklärung

durchführen lassen. An wen muß ich mich wenden, wie erfolgt das ?

Gruß GK

Kunde: hat geantwortet vor 6 Monaten.

Der Erbschein ist beantragt, wenn dieser vorliegt, möchte ich Kontenklärung durchführen lassen. Wie gehe ich das Thema an ?

Gruß GK

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