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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 17048
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Was bedeutet "Zahl der vermittelnden Geburten"? Sehr geehrte

Beantwortete Frage:

Was bedeutet "Zahl der vermittelnden Geburten"?
Sehr geehrte Damen und Herren,
Was genau bitte bedeutet "Zahl der vermittelnden Geburten"?
Es taucht auf in § 1581 (1) BGB, jedoch ohne explizite Definition dort innerhalb des Gesetzes, ohne endeutigen Bezug auf ein anderes Gesetz, wo dies definiert zu sein scheint.
Mit freundlichen Grüßen,
***
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer und Ihr Vertrauen in uns.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Im aktuellen § 1581 BGB taucht dies so nicht auf.

Was genau meinen Sie?

Ich hoffe, ich habe die Informationen zur Verfügung gestellt Sie gesucht haben. Wenn Sie mit meinem Service zufrieden sind, geben Sie bitte eine positive Bewertung, damit ich für meine Arbeit bezahlt werden kann. Wenn nicht, lassen Sie es mich wissen, damit ich Ihnen vielleicht noch besser helfen kann. Vielen Dank.

Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte mit einer weiteren Frage an mich, um unser Gespräch fortzusetzen. Wenn Sie keine weitere Hilfe benötigen, bitten ich Sie meinen Dienst positiv zu bewerten.

Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen („Dem Experten antworten“) mehr haben.

Mit freundlichen Grüßen

Steffan Schwerin

Rechtsanwalt und

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schwerin,
da muß ich Sie leider um Entschuldigung bitten.
Bin mit den Zahlen wohl etwas durcheinander gekommen.
Die korrekte Fundstelle lautet
§ 1589 (1) BGB
Die Fragestellung bleibt unverändert.
Mit freundlichen Grüßen,
***
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 11 Monaten.

In gerader Linie verwandt sind die Vorfahren (Verwandte aufsteigender Linie, Aszendenten) und Nachkommen (Verwandte absteigender Linie, Deszendenten, Abkömmlinge), also Vater, Sohn, Enkel usw. In der Seitenlinie verwandt sind Personen, die nicht voneinander, aber von derselben dritten Person abstammen, also Geschwister, Onkel, Neffe usw.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Danke ***** *****
Leider trifft es nicht den Kern meiner Frage. Darf ich diese nocheinmal wiederholen?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 11 Monaten.

Ja, sehr gern.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Was genau bitte bedeutet "Zahl der vermittelnden Geburten" in § 1581 (1) BGB, also zum Beispiel "1" oder "2"?
Ich finde dafür keine explizite Definition, weder innerhalb des Gesetzes, noch einen eindeutigen Bezug auf ein anderes Gesetz.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 11 Monaten.

Das betrifft ja die Verwandtschaftsgrade ... ist eigentlich gar nicht so schwer, aber vom Gesetzgeber mal wieder unverständlich formuliert.

Der Grad bestimmt sich nach der Zahl der sie vermittelnden Geburten (§ 1589 I 3 BGB). Vater und Sohn sind daher im ersten Grade, Großmutter und Enkel im zweiten Grade verwandt. In der Seitenlinie gibt es keine Verwandtschaft ersten Grades: Geschwister sind daher im zweiten, Tante und Nichte im dritten Grade in der Seitenlinie verwandt.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Danke ***** *****
das klingt alles logisch und nachvollziehbar. Aber im BGB selbst oder an anderer Gesetzesstelle wurde es nicht so deutlich festgehalten?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 11 Monaten.

Nein, das ist ja immer das Problem mit den Gesetzen ... da stehen nur unbestimmte Rechtsbegriffe drin.

Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Darf man die Frage stellen, warum das so ist?
Darf man das schlecht finden?
Darf man seinen Unmut darüber in einer Beschwerdeschrift äußern, zum Beispiel gegen einen "Erbschein"?
Kunde: hat geantwortet vor 11 Monaten.
Die Fragestellung wäre noch offen.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 11 Monaten.

Darf man die Frage stellen, warum das so ist?

- Ja, das darf man durchaus hinterfragen.

Darf man das schlecht finden?

- Ja, absolut.

Darf man seinen Unmut darüber in einer Beschwerdeschrift äußern, zum Beispiel gegen einen "Erbschein"?

- Ja, das kann man durchaus einfließen lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** für dieses sehr aufschlußreiche Gespräch!
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 10 Monaten.

Gern geschehen.

Bitte denken Sie doch noch an das Bewerten unserer zahlreichen Gespräche.

raschwerin und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.