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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26018
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Was genau bitte bedeutet "beschwert"? Sehr geehrte Damen und

Kundenfrage

Was genau bitte bedeutet "beschwert"?Sehr geehrte Damen und Herren,Was genau bitte bedeutet "beschwert"?In FamFG ist es Teil von gleich zwei Paragraphen: § 44 (1) und § 61 (3) 2., jedoch ohne explizite Definition innerhalb des Gesetzes, ohne endeutigen Bezug auf ein anderes Gesetz, wo dies definiert ist.Mit freundlichen Grüßen,Jürgen Krüger
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Beschwer bedeutet, dass eine Beeinträchtigung in eigenen Rechten vorliegen muss. Ein Recht ist in diesem Sinn beeinträchtigt, wenn der Entscheidungssatz unmittelbar nachteilig in zum Zeitpunkt der Entscheidung bestehende eigene materielle Rechte des Betroffenen eingreift (BGH NJW 2005,2149).

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechgtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ja das könnten Sie Herr Schiessl.
Und zwar geht um die Erteilung eines Erbscheins, wogegen ich die Möglichkeit hätte, Beschwerde einzulegen.
Von Seiten des Gerichts wäre die erste Hürde laut Rechtsbehelfsbelehrung, daß mir durch den Beschluß ein vermögensrechtlicher Schaden entstanden sein muß von mindestens 600 Euro.
Da ich jedoch auf etwas anderes hinaus möchte, muß ich das Gericht wohl davon überzeugen, daß ich durch den Beschluß "mit weniger als 600 Euro beschwert" bin.Im vorgelegten gemeinsamen Testament der Eltern heißt es nämlich ausdrücklich:
"... nach dem Ableben ..., daß unsere leiblichen Kinder zu gleichen Anteilen unsere Schlußerben sind."Dies finde ich Antrag auf den Erbschein so nicht sehen:"II Gewillkürte EinsetzungIm gemeinschaftlichen Testament haben der Erblasser und die Erschienene sich gegenseitig zu Alleinerben eingesetzt. Der weitere Inhalt des gemeinschaftlichen Testaments enthält keine Beschränkungen. Die Erschienene ist somit alleinige und uneingeschränkte Erbin ihres Ehemanns geworden."Dadurch würde ich mich "beschwert" fühlen.
Zusätzlich zu dem Schluß, daß sich meine Schwester vorher noch selbst "beerbt" hat.
Könnte man es als "beschwert" ansehen?
Würde es mehr oder weniger als 600 Euro entsprechen im Sinne von § zq (3) 1. FamFG?
Mit freundlichen Grüßen,
Jürgen Krüger
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Gerne gebe ich die Frage zur Beantwortung durch meine Kollegen frei

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.

Gerne gebe ich die Frage zur Beantwortung durch meine Kollegen frei

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen, Herr Schiessl!
Übrigens: § 61 (3) 1. FamFG

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