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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 21812
Erfahrung:  Praktische anwaltliche Erfahrung im Bereich des Erbrechts
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Mann ist am 03.11.2013 verstorbern. Das Testament wurde

Kundenfrage

Mein Mann ist am 03.11.2013 verstorbern. Das Testament wurde nich gefunden, deshalb wurde ein Erbschein auf mich 1/2 und auf die Kinder aus der ersten Ehe jeweils 1/4. Zum Erbe gehörte ein Haus in dem wir wohnen. Da ich das Haus behalten wollte habe ich den Kinder die Erbteile abgekaug. Ich stehe jetzt alleine im Grundbuch. Da das Haus groß ist. ist meine Tochter aus einen anderen Beziehung bei mir eingezogen und wohnt seit zwei Jahren bei mir. Sie hatte mit dem Erbe nichts zu tun.
Da ich keine finanzielen Möglichkeit mehr habe, dass Haus instand zu halten habe ich überlegt, das Haus zu verkaufen. Meine Tochter hätte Interesse das Haus zu kaufen., befürchtet aber, dass wenn später doch vielleicht ein Testament auftauchen würde, in dem ich nicht als Begünatige bin, Sie Verbindlichkeiten aus meinem Erbe übernehmen müsste. Ist das richtig?
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Für Ihre persönlichen Verbindlichkeiten und Schulden hätte Ihre Tochter nicht einzustehen. Das gilt auch dann, sofern sich später das Testament noch findet und in diesem Testament anderweitige Verfügungen getroffen worden sein sollten.

Ihre Tochter könnte von Ihnen im Übrigen selbst dann Eigentum an der Immobilie durch den Kauf erlangen, wenn sich später das Testament findet und sich der Ihnen erteilte Erbschein als nicht richtig erweisen sollte.

Ihre Tochter würde in diesem Fall gutgläubig Eigentum an dem Haus gemäß §§ 892, 2366 BGB erwerben, denn kraft des Erbscheines gelten Sie als formelle Erbin (§ 2365 BGB).

Nur wenn Ihre Tochter positiv wüsste, dass der Erbschein unrichtig ist - was ja gerade nicht der Fall ist - , wäre ein gutlgläubiger Erwerb an dem Haus nicht möglich - § 2366 BGB:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2366.html

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 11 Monaten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 10 Monaten.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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