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ragrass
ragrass, Sonstiges
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 6246
Erfahrung:  langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
ragrass ist jetzt online.

Guten Abend, meine Frage bezieht sich auf einen

Kundenfrage

Guten Abend,
meine Frage bezieht sich auf einen Pflichtteilsanspruch mit folgender Ausgangsbasis:
Meine Schwester ist vor 1 1/2 verstorben. Sie hat ein Testament gemacht, indem sie meine noch lebende Schwester als Alleinerbin eingesetzt hat.
Meine Mutter ist vor vier Jahren verstorben, mein Vater lebt noch.
Meine Eltern haben ein Testament gemacht, in dem sie sich gegenseitig als Erben eingesetzt haben.
Jetzt meine Frage: Beim Testament meiner verstorbenen Schwester - wie sieht das
mit der Pflichtteilsberechtigung aus?
Ist nur mein Vater pflichtteilsberechtigt und in welcher Höhe?
Bin auch ich pflichtteilsberechtigt aufgrund des Todes meiner Mutter? Wenn ja in welcher Höhe?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

hat Ihre Schwester eigene Kinder ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
nein, sie hatte keine Kinder und auch keinen Partner - vollkommen alleine
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für den Nachtrag und die Nutzung von Justanswer.

Die Eltern bzw. das noch lebende Elternteil ist auf jeden Fall pflichtteilsberechtigt, in Ihrem Fall also der Vater. Die Höhe des Pflichtteils beträgt 1/4. Dieser Pflichtteil muss ausdrücklich geltend gemacht werden und ist ein reiner Geldzahlungsanspruch. Sie als Schwester haben, auch wenn Sie die Mutter beerbt haben, leider keinen Pflichhteilsanspruch.

Ich hoffe, Ihnen mit der der Rechtslage entsprechenden Antwort behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls Sie Rückfragen haben, nehmen Sie bitte Kontakt auf. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
eine Frage noch zur letzten Klärung: der halbe Anteil meiner Mutter,(Pflichtteil dann gleich 1/4) wenn diese noch leben würde, ist der durch deren Tod einfach weg? Bleibt dann nur die Hälfte für meinen Vater übrig? Geht die Hälfte meiner Mutter durch das gegenseitige Testament meiner Eltern nicht dann auch auf meinen Vater über?
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

hat die Mutter beim Tod Ihrer Schwester noch gelebt, dann ist der Pflichtteilsanspruch entstanden und diesen würden dann die Erben der Mutter erben. Ist die Mutter allerdings bereits gestorben als die Schwester starb, dann ist der Pflichtteilsanspruch quasi mit der Mutter verstorben.

Der Vater bekommt immer einen Pflichtteil von 1/4 egal, ob die Mutter gelebt hat oder nicht.

Etwas übergehen kann immer nur, wenn es zum Zeitpunkt des Todes schon entstanden war. Wenn die Mutter noch gelebt hat beim Tod der Schwester, dann bekommt die Mutter einen Pflichtteil, der dann auf den Vater beim Tod der Mutter übergeht.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Jetzt ist die Sache klar.. Vielen Dank für die rasche und sehr gute Beantwortung.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

keine Ursache !

Ich wünsche schönen Abend und bedanke ***** ***** Voraus für eine Bewertung Ihrerseits.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie zwischenzeitlich keine weiteren Fragen mehr gestellt haben, gehe ich davon aus, dass Ihre juristischen Fragen geklärt werden konnten. Sind Sie bitte somit so fair und honorieren Sie die Ihnen erteilte Antwort mit einer positiven Bewertung. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

keine Ursache !

Sie haben erneut nicht bewertet ! Dies ist leider nicht nachvollziehbar, daher darf ich um entsprechende Erläuterung bitten.

Sie haben zu Ihren Fragen ausführliche Antworten erhalten, so dass diesseits kein Grund für die Verweigerung der Bewertung gesehen wird. Holen Sie die Bewertung bitte umgehend nach, damit die Auszahlung des Geldes an den Experten als Honorierung seiner Leistung erfolgen kann. Dies entspricht dem Gebot der Fairness !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass