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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 5867
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Mich interessiert folgende Frage: Gemeinsam mit meinen

Kundenfrage

mich interessiert folgende Frage:
Gemeinsam mit meinen Eltern habe ich auf einem Grundstück, welches mein Vater gekauft hatte, ein Doppelhaus gebaut. Das Grundstück wurde mir zu einem Drittel geschenkt und das ist auch so im Grundbuch eingetragen. Die Baukosten für meine Haushälfte habe ich selbst getragen und ich habe diese Haushälfte auch die ganze Zeit selbst bewirtschaftet. Meine Eltern haben mir zugestanden, dass ich auch die Mieteinnahmen für die Zeiten der Vermietung meiner Haushälfte behalten konnte und auch selbst versteuert habe. Der Einheitswertbescheid für meine Haushälfte läuft ebenfalls auf meinen Namen. Damit betrachte ich das als mein wirtschaftliches Eigentum.
Nun sind beide Eltern verstorben und mir wurde laut Testament ein weiteres Drittel des Grundstücks zugesprochen während meine Schwester das dritte Drittel geerbt hat.
Meine Schwester besteht jetzt auf den wirtschaftlichen Erlös eines Drittels vom gesamten Anwesen, also auch von dem Anteil, den ich immer schon selbst bewirtschaftet habe. Zivilrechtlich scheint das auch richtig zu sein.
Ich bin jedoch der Meinung, dass mir weiterhin die Einnahmen aus meiner Hälfte alleine zustehen, da ich ja eben alle Baukosten getragen habe.
Sehe ich das richtig?
Mit den besten Grüßen
***
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihre Frage beantworten.

Ihre Schwester kann nicht einfach auch noch einen Teil an dem Drittel der Ihnen geschenkten Immobilie verlangen.

Prinzipiell können Ihre Eltern Ihr Vermögen verschenken wie diese es wollen. Testamentarisch ist das Erbe konkret geregelt. Ein (weiteres) Drittel für Sie und ein Drittel für Ihre Schwester. Der testamentarische Wille sit eindeutig.

Will Ihre Schwester auch noch von der vorweggenommenen Schenkung partizipieren, muss diese das Erbe ausschlagen und den Pflichtteil geltend machen. Ob sie hiermit besser fährt, muss anhand der konkreten Werte ermittelt werden. Darübergehend hinaus wären in letzterem Fall noch die von Ihnen aufgewendeten Kosten gegen zu rechnen. Für Ihre Schwester stellt sich die Rechtslage daher nicht so einfach dar, wie diese es sich denkt.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub,
erbrechtlich ist bereits alles korrekt angewickelt; meine Schwester hat jetzt ein Drittel und ich habe nun zwei Drittel vom gesamten Anwesen.
Ich bin jedoch der Ansicht, dass mir auch weiterhin die Mieteinnahmen für meine Haushälfte, für das der Einheitswert auf meinen Namen läuft und ich alle Baukosten getragen habe, zustehen.
Da nun nach dem Tod unserer Eltern beide Haushälften vermietet sind, möchte meine Schwester von den gesamten Mieteinnahmen je ein Drittel haben. An diesem Punkt gehen unsere Meinungen auseinander.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

es freut mich, wenn ich Ihnen weiter helfen konnte.

Leider kann ich Ihnen in dieser Gegend - mangels Kenntnis - keinen Kollegen empfehehlen. Sie sollten am besten über das Internet nach einer geeigneten Kanzlei Ausschau halten, in welcher Ihnen die Rechtsanwälte sympatisch erscheinen.

Auch ist das Führen eines Doktortitels von Vorteil, da es auf entsprechende Noten in den juristischen Examen hinweist.

Für die Abgabe einer positiven Bewertung wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf. Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

bitte entschuldigen Sie die letzte Antwort. Diese war für eine andere Fragebox bestimmt. Ein Systemfehler hat diese in Ihre Fragebox verschoben.

Ich werde Ihnen zeitnah antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

die von Ihnen aufgewendeten Kosten sind in Ansatz zu bringen und auch bei den Mieteinnahmen zu berücksichtigen. Ihre Schwester kann natürlich nun nicht die von Ihnen aufgewendeten Kosten und Mühen für die monatliche "Fruchtziehung" nutzen.

Wie die Regelung im Einzelnen aussehen kann, müsste im Detail anhand der konkreten Umstände geprüft werden.

Allerdings tendiere ich auch zu Ihrer rechtliche Beurteilung, dass Ihre Schwester nicht von den gesamten Einnahmen 1/3 der Mieteinnahmen verlangen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
was raten Sie mir, wie ich weiter vorgehen kann?
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr gehrte(r) Fragensteller(in),

die geschilderte Rechtslage ist nicht einfach zu behandeln.

Am sinnvollsten und kostengünstigsten wäre ein Gespräch mit Ihrer Schwester dahingehend, ob man sich nicht vernünftig einigen kann.

Sie haben die gesamten Kosten für ein Doppelhaus getragen. Ihre Schwester wird doch sicherlich verstehen, dass Sie daher nicht vollumfänglich an den Mieteinnahmen partizipieren kann.

Dem ist jedoch entgegen zu halten, dass Sie 2/3 Eigentümer sind und dies auch durch eine Schenkung Ihrer Eltern (was Ihre Schwester wiederum als Nachteil erachten kann).

Ggf. wäre 1/4 an den gesamten Mieteinnahmen "gerecht".

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Eine 1/4 Aufteilung hatte auch mein Anwalt vorgeschlagen. Darauf ist meine Schwester leider nicht eingegangen. Ergänzend zu den obigen Angaben sollte ich erwähnen, dass es ein weiteres Grundstück in ähnlichen Eigentumsverhältnissen gab. Dieses Grundstück gehörte ebenfalls zu 2/3 unseren Eltern und 1/3 meiner Schwester. Dieses Grundstück wurde zu 100 % von meiner Schwester bebaut und bewirtschaftet. Nach dem Tod unseres Vaters übertrug unsere Mutter ohne meines Wissens das gesamte Grundstück an meine Schwester. Das entsprach nicht dem ursprünglichen gemeinsamen Testament unserer Eltern.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Laut dem Testament unserer Eltern sollten die 2/3 Anteile unserer Eltern zu gleichen Teilen auf uns Schwestern übergehen. So dass meine Schwester und ich jeweils 2/3 Anteile am "eigenen" Grundstück hätten und 1/3 am Grundstück der Schwester.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Durch die Schenkung meiner Mutter ist meine Schwester aber bereits in den Besitz ihres gesamten Grundstücks gelangt, wärend ich an meinem Grundstück nur 2/3 Anteile habe und nun auch noch die Mieteinnahmen in diesem Verhältnis mit meiner Schwester teilen soll.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Halle sehr geehrter Herr Dr. Traub,
darf ich heute noch mit einer Antwort rechnen oder sollen wir das Thema vertagen?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo,
warte noch auf eine Antwort. Danke
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragensteller,

im Verhältnis zu der ursprünglichen Ausgangsfrage verkompliziert sich der Sachverhalt numehr immer mehr.

Wie ich Ihren Ausführungen entnehmen kann, könnte Ihnen wohl nicht einmal ein Rechtsanwalt in einer persönlichen Beratung helfen (welcher sogar die Dokumente einsehen konnte).

Ich sehe mich daher nicht in der Lage, Ihnen - über meinen bereits vorgeschlagenen Rat - ein weiteres Anraten online empfehlen zu können.

Meines Erachtens wurden vorliegend die Fehler bei der Erbannahme begangen. Hier hätte man klare Regelungen treffen sollen.

Gerne gebe ich daher Ihre Frage zur Beantwortung an einen weiteren Experten frei.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Danke ***** ***** Traub für die Antwort. Es gibt wohl niemanden der da eine klare hilfreiche Aussage machen kann. Bei der Erbannahme hatte ich keine Gelegenheit dies zu erläutern. Die Steuerberater sagen die Mieteinnahme steht mir zu. Aber da geht das zivilrechtliche wohl über das steuerliche Gesetz. Wo findet sich ein Experte?
Mit freundlichem Gruß