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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 22336
Erfahrung:  Praktische anwaltliche Erfahrung im Bereich des Erbrechts
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten tag 2004 verkaufte meine mutter ein wohn/geschäftshaus

Kundenfrage

guten tag
2004 verkaufte meine mutter ein wohn/geschäftshaus als ratenverkauf. diese 2000€ monatlich waren ihre rente(witwenrente betrug ca 250€).steuererklärungen hat sie nie gemacht.
2011 verstarb meine mutter somit wurden diese raten an mich weiterbezahlt. ich habe diese einkünfte mitversteuert (kapital).
es gibt einen sicherungseintrag im grundbuch.
laut kaufvertrag gibt es für nicht einhaltung bestimmter auflagen(verzug der rate um 3 monate, keine gebäudeversicherung..)die möglichkeit einer notariellen rückabwicklung bzw. die möglichkeit zur zwangsversteigerung. da nun seit februar diesen jahres keine raten mehr gezahlt worden sind und wie ich per gericht herausbekommen habe auch seit 2011 keine gebäudeversicherung besteht(ich habe im dezember eine gebäudeversicherung abgeschlossen) tritt der fall nun ein.
von einer rückabwicklung sollte ich laut steuerberater absehen, da ich nicht nur die letzten jahre sondern auch die jahre meiner mutter seit verkauf, steuern nachzahlen müsste( im vertrag steht ...bereits gezahlte raten verbleiben als nutzungsentgelt beim verkäufer...)hier sagt der steuerberater:dies wäre gleich einer miete - bedeutet im klatext ca 80.000€ steuern.....meine frage: das haus ist ja nicht in der absicht der vermietung verkauft worden- oder ist das unbedeutsam für das finanzamt?
die restsumme die mir noch zusteht beträgt ca 110000 €.im falle einer zwangsversteigerung muss ich hierfür keine steuern bezahlen? - fällt das in den gesetzlichen freibetrag?
ich hoffe ich habe den sachverhalt in der kürze verständlich dargestellt. ich habe in dieser sache bereits einen rechtsanwalt, möchte aber gerne noch eine zweite meinung hören.
herzlichen dank
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Auffassung Ihres Steuerberaters korrekt ist: Sie würden in der Tat mit entsprechenden Nachzahlungsforderungen des Finanzamts zu rechnen haben.

Hierbei ist rechtlich auch völlig unerheblich, ob ursprünglich die Absicht der Vermietung bestand und vorlag oder nicht. Rechtlich maßgeblich ist leider nur, dass die Einkünfte tatsächlich erzielt und diese Einkünfte nicht ordnungsgemäß versteuert wurden.

Für die Ihnen im Falle der Zwangsversteigerung zustehende Restsumme werden Sie leider keinen Freibetrag geltend machen können, denn wenn Sie - wie Sie angeben - Ihre Mutter im Jahre 2011 beerbt haben, dann ist in diesem Jahr auch der Erbfall eingtetreten und Sie haben damals schon Ihren Freibetrag als Sohn in Höhe von 400.000 Euro geltend gemacht und ausgeschöpft.

Eine nochmalige Inanspruchnahme des Freibetrages ist daher nicht möglich.

Es tut mir sehr Leid, Ihnen keine angenehmere Mitteilung machen zu können, aber ich bin als Rechtsanwalt verpflichtet, Ihnen die Rechtslage wahrheitsgemäß darzustellen.

Geben Sie bitte abschließend Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen ("Dem Experten antworten") haben.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gern können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden! Auf die Rechtslage habe ich keinen Einfluss - ich kann Ihnen diese nur wahrheitsgemäß darstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht, kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Vielen Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt