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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren. Meine Geschwister und ich haben

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren. Meine Geschwister und ich haben zugunsten meiner Mutter bereits vor dem Tod meines Vaters auf den Pflicht Teil verzichtet. Einen Monat spätere hat mein Vater meinem Bruder den gesamten Wald geschenkt. Ca 1 Jahr darauf verstarb mein Vater. Nun habe ich Zweifel dass der Wert mit wenigen 100.000 €, der Grundlage für meine Abfindung nach ableben meiner mutter war, nicht der wahrheit entsprach sondern sich eher im millionbereich findet. So wie ich verstehe musste der Wald auf den Pflicht teil angerechnet werden. Jetzt habe ich aber auf ebendiesen verzichtet. Das ganze ist 2011 passiert. Für mich ist eigentlich hier die Frage wichtig ob ich um einen grossen teil des erbes betrogen wurde denn sicherlich ist der wert des waldes im erbfall bei meiner mutter nicht mehr gegenstand? zudem was passiert wenn meine mutter das ganze vermoegen samt meiner abfindung durchbringt? Vielen Dank ***** ***** Hilfe
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für Ihre Anfrage. Auf Ihr Anliegen gehe ich wie folgt ein: Richtig ist, dass der Wald in das Eigentum Ihrer Mutter übergegangen wäre als Ihr Vater starb, wenn er diesen nicht noch zu Lebzeiten verschenkt hätte.Maßgebend für die Ermittlung des Abfindungsanspruchs bei Vereinbarung eines Pflichtteilsverzicht ist grundsätzlich der Wert des Vermögens zum Zeitpunkt des Verzichts.Ist der Abfindungsbetrag zu niedrig bemessen, kann der Erbverzicht wegen Irrtums angefochten werden. Die Anfechtung muss ab Kenntnis der falschen Wertermittlung erfolgen und zwar zeitnah. Die Frist beträgt hier 2 Wochen ab Kenntnis des Irrtums.Hierneben ist es leider so, dass nach überwiegender Auffassung eine Anfechtung des Pflichtteilsverzichts nur zu Lebzeiten des Erblassers möglich ist.Es ist daher im Ergebnis wohl so, dass der Wald nicht mehr im Nachlass der Mutter ist und aufgrund des Pflichtteilsverzichts keine Ansprüche mehr bestehen und im Übrigen bezogen auf den Zeitpunkt des Todes Ihres Vaters auch schon verjährt wären. Pflichtteilsergänzungsansprüche verjähren innerhalb von 3 Jahren.Ihren Abfindungsbetrag sollten Sie zudem umgehend von der Mutter herausverlangen, wenn Sie diesen noch nicht erhalten haben sollten, denn Ihre Mutter kann frei über den Nachlass des Vaters verfügen, wenn diese Alleinerbin geworden war. Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung anhand Ihrer Angaben geben. Über eine positive Bewertung meiner Beratung würde ich mich freuen. Gern beantworte ich auch Ihre Nachfragen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für Ihre Anfrage. Auf Ihr Anliegen gehe ich wie folgt ein: Richtig ist, dass der Wald in das Eigentum Ihrer Mutter übergegangen wäre als Ihr Vater starb, wenn er diesen nicht noch zu Lebzeiten verschenkt hätte.Maßgebend für die Ermittlung des Abfindungsanspruchs bei Vereinbarung eines Pflichtteilsverzicht ist grundsätzlich der Wert des Vermögens zum Zeitpunkt des Verzichts.Ist der Abfindungsbetrag zu niedrig bemessen, kann der Erbverzicht wegen Irrtums angefochten werden. Die Anfechtung muss ab Kenntnis der falschen Wertermittlung erfolgen und zwar zeitnah. Die Frist beträgt hier 2 Wochen ab Kenntnis des Irrtums.Hierneben ist es leider so, dass nach überwiegender Auffassung eine Anfechtung des Pflichtteilsverzichts nur zu Lebzeiten des Erblassers möglich ist.Es ist daher im Ergebnis wohl so, dass der Wald nicht mehr im Nachlass der Mutter ist und aufgrund des Pflichtteilsverzichts keine Ansprüche mehr bestehen und im Übrigen bezogen auf den Zeitpunkt des Todes Ihres Vaters auch schon verjährt wären. Pflichtteilsergänzungsansprüche verjähren innerhalb von 3 Jahren.Ihren Abfindungsbetrag sollten Sie zudem umgehend von der Mutter herausverlangen, wenn Sie diesen noch nicht erhalten haben sollten, denn Ihre Mutter kann frei über den Nachlass des Vaters verfügen, wenn diese Alleinerbin geworden war. Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung anhand Ihrer Angaben geben. Über eine positive Bewertung meiner Beratung würde ich mich freuen. Gern beantworte ich auch Ihre Nachfragen.

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