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RAKRoth
RAKRoth, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 3250
Erfahrung:  zertifizierter Testamentsvollstrecker
35468264
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RAKRoth ist jetzt online.

Meine Eltern besitzen ein Grundstück (ca. 1200 m²) in einer Kleinstadt

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich mit folgender Frage / folgenden Fragen an Sie, da sich eine Unklarheiten in einem unerwarteten Gespräch mit meinen Eltern bzgl. ihrer Planungen zu ihrem Erbe nach deren Ableben ergeben haben.
Ich möchte Ihnen daher den Sachverhalt kurz schildern:
Meine Eltern besitzen ein Grundstück (ca. 1200 m²) in einer Kleinstadt (ca. 45.000 Einwohner) in Norddeutschland. Auf dem Grundstück steht ein Haus (Bj. 1947, ca. 130m² Wfl., 2000 renoviert), in dem zum jetzigen Zeitpunkt meine Schwester und mein Schwager zusammen mit ihren beiden Kindern wohnen. Sie zahlen, da meine Eltern die Vermieter sind, eine Kaltmiete von lediglich 500 €. Gleichfalls befindet sich auf dem Grundstück noch ein Flachdachbungalow (Bj. 1975, 120m² Wfl., 2013 komplett renoviert), in dem meine Eltern wohnen. Meine Eltern beabsichtigen nun, einen Umbau bzw. eine weitere Renovierung auf Wunsch meines Schwagers am Haus durchzuführen (geschätzte Kosten ca. 15.000 €), welches meine Schwester bewohnt, und wollen die entstehenden Kosten auch tragen.
Sofern meine Eltern versterben (was hoffentlich noch sehr lange dauert) beabsichtigen sie nun wie folgt das dann entstehende Erbe aufzuteilen:
Meine Schwester soll das Grundstück inkl. beider Häuser bekommen (geschätzter Wert ca. 250.000 €), ich soll ein Barvermögen in Höhe von ca. 70.000 € erben. Zudem denken Sie derzeit darüber nach, dass Grundstück inkl. beider Häuser) bereits vorher meiner Schwester zu überschreiben.
Meine Eltern meinen, dass es ja so gerecht wäre, weil Sie auf dem Grundstück in ihrem Bungalow ein lebenslanges Wohnrecht eintragen lassen würden und somit meine Schwester auch für ihre mögliche Pflege zuständig wäre. Meine Eltern äußern immer wieder, dass es ihnen insbesondere darum geht, das zu erwartende Erbe gerecht aufzuteilen.
Ich möchte hierzu in einem weiteren Gespräch zumindest in Grundzügen qualifizierte Aussagen treffen können, da wir uns über diesen Sachverhalt erneut unterhalten wollen.
Ich ging bisher davon aus, dass nach dem Ableben beider Elternteile wie folgt das Erbe geteilt wird: (Gesamtbesitz, als Wert des Grundstück inkl. beider Häuser + vorhandenes Kapital) : 2, da ich davon ausging, dass das eine gerechte Erbverteilung wäre
Mein Fragen lauten daher:
1. Sofern meine Eltern das Grundstück inkl. beider Häuser überschreiben, zählt das lebenslange Wohnrecht dann als Wertminderung für das gesamte Grundstück inkl. beider Häuser für den Fall einer möglichen Auszahlung eines Gegenwertes durch meine Schwester an mich?
2. Was wäre eine gerechte Aufteilung des Erbes, sofern hierzu eine allgemeingültige Aussage möglich ist?
3. Wie groß (oder klein) wäre der Pflichtanteil, welcher mir und meiner Familie zustehen würde (um einen groben Anhalt zu haben, wie sich dieser im Vergleich zu den angesprochenen 70.000 € verhält)?
Ich danke ***** ***** jetzt für eine Antwort und verbleibe mit den besten Grüßen.
Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 8 Monaten.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre Anfrage. 1.Das Wohnrecht mindert den Verkehrswert des im Grundbuch eingetragenen Grundstücks. Eine (Grundstücks)Teilung ist hier ja offenbar nicht erfolgt. 2. Eine gerechte Aufteilung des Nachlasses bei zwei erbberechtigten Personen läge darin, dass beide Erben jeweils zu 50 % an dem reinen Nachlass partizipieren.Wenn Ihre Eltern verstorben sind, erlischt ja auch das Wohnrecht.Hinsichtlich einer etwaigen Pflege wäre ein Ausgleichungsanspruch nach § 2057a BGB zu beachten.Danach entsteht eine Ausgleichungsrecht, wenn ein Abkömmling den pflegebedürftigen Erblasser während längerer Zeit gepflegt hat. Es muss um häusliche Pflege handeln, die zu Lebzeiten des Erblassers nicht vergütet worden ist. 3. Der gesetzliche Pflichtteilsanspruch beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Bei einem Nachlass bspw. von EUR 400.000,00 läge der gesetzliche Erbteil eines jeden Erben bei 1/2, demnach EUR 200.000,00.Der Pflichtteilsanspruch würde 1/4 betragen und einen Betrag von EUR 100.000,00 ausmachen. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, sehe ich einer positiven Bewertung gerne entgegen. Hierzu mögen Sie bitte auf die Sterne unter meiner Antwort klicken.Für den Fall, dass Ihre Frage noch nicht vollen Umfanges beantwortet wurde bzw. Sie noch eine Nachfrage haben, stellen Sie Ihr Anliegen über den Button „Antworten Sie dem Experten“, bevor Sie eine Bewertung abgeben. Vielen Dank !
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 8 Monaten.
Sehr geehrter Ratsuchender,ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach („Antworten Sie dem Experten“), wenn Sie Rückfragen haben, bevor Sie eine Bewertung vornehmen.Anderenfalls mögen Sie bitte meine Antwort positiv bewerten.
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 8 Monaten.
Sehr geehrter Fragesteller, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehrschnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgebenkönnen, würde ich mich sehr freuen.Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen,zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen.Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels derTextBox ganz unten einfach fort. Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer

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