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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 598
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Hallo, guten Abend, mir liegt die Frage auf dem Herzen: Mein

Kundenfrage

Hallo, guten Abend,
mir liegt die Frage auf dem Herzen: Mein Mann und ich, wir haben "blauäugig" vor 30 Jahren einen Schenkungsvertrag über ein von uns gebautes Haus und Grundstück gemacht und dieser ist unwiderruflich. Gibt es irgendwie eine Möglichkeit das zu ändern ? Wir sind
vom Alter her nicht mehr ganz intakt und würden uns gern wohnlich verändern. Unser ganzes Hab und Gut bliebe auf der Strecke. Wir wären traurig, dass wir im Alter nichts mehr für einen ruhigen Lebensabend hätten.
Vielleicht gibt es irgendwo ein Hintertürchen zu öffnen.
Danke ***** ***** Antwort !
Margit B.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank ***** ***** Anfrage. Ich benötige weitere Angaben von Ihnen.
Mit wem haben Sie den Schenkungsvertrag geschlossen? Wurde die Schenkung bereits vor 30 Jahren vollzogen oder ist es eine Schenkung auf den Tod?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Herr RA Rösemeier,

der Schenkungsvertrag ist eine Schenkung auf den Tod.

Wir sind ehemalige Berliner und wir hatten unsere Ferien sehr gerne

auf einem Bauernhof verbracht. Hier lernten wir eine Bauernfamilie kennen und wir fühlten uns jederzeit willkommen. Es entwickelte sich eine Beziehung auch zu der Tochter (damals 5 Jahre). Wir besaßen

im Fichtelgebirge eine Eigentumswohnung die wir veräußerten, da uns der Bauer ein Grundstück zum Bau eines Hauses anbot. Er wollte dafür kein Geld, wir sollten es als Dankbarkeit sehen, für unseren stets bereitwilligen Arbeitseinsatz an Haus und Hof.

Nun wir glaubten weiterhin, dass die gute Beziehung hält.

Wir bauten ein Haus und der Schenkungsvertrag wurde so aufgesetzt, dass die einzige Tochter (heute 48 Jahre) das Haus und Grundstück nach unserer beider Ableben erhält. Wir waren zu naiv um das Ausmaß eines "unwiderruflich" zu erkennen und der damalige Notar klärte uns auch hierüber nicht auf.

Da wir keine eigenen leiblichen Kinder hatten, meinten wir, dass wir im Alter bei Bedarf auf die Tochter zurückgreifen können.

Nun das war ein Wunschdenken !

Die Tochter, sie bewirtschaftet weiterhin ihr Elternhaus wo wir uns mal sehr wohlfühlten, heiratete und ihrem Ehemann passten wir plötzlich nicht mehr. Er schmiss meinen Mann aus dem Stall, wo auch hier unsere Hilfe immer willkommen war und verbot seiner Frau und den

3 Kindern uns zu besuchen. Von den bösen Ausdrücken die uns zu Ohren kamen, ganz zu schweigen.

(Ich könnte stundenlang weitere traurige Ereignisse mitteilen, was ich aber unterlasse).

Hinzufügen möchte ich nur noch: Wir haben mit der Tochter schon 7 Jahre keinen Kontakt mehr obwohl wir sie jeden Tag sehen, deren Kinder kennen uns auch nicht mehr.

Da kann man wirklich den Glauben verlieren, solcher Familie unser

sehr gepflegtes Haus und Grundstück zu überlassen.

Ich höre sicher von Ihnen und verbleibe

mfG Margit B.

Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank ***** ***** Rückmeldung.
Das hat sich aber leider nicht sehr schön entwickelt für Sie und Ihren Ehemann.
Gerne prüfe ich den Schenkungsvertrag selbst auf Möglichkeiten, hier in irgendeiner Form wieder herauszukommen.
Hierzu möchte ich Sie bitten, mir diesen Schenkungsvertrag per Email zuzusenden, damit ich die Prüfung vornehmen kann. Sodann komme ich mit der Beratung auf die Angelegenheit zurück.

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