So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an daniela-mod.
daniela-mod
daniela-mod,
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 27
45451533
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
daniela-mod ist jetzt online.

Meine Frau hat vor 35 Jahren ihr Hab und Gut notariell

Kundenfrage

meine Frau hat vor 35 Jahren ihr Hab und Gut notariell ihrem Sohn nach ihrem Ableben vermacht. Als Gegenleistung verpflichtet er sich für die Beerdigungskosten aufzukommen.

Jetzt, nach 20 Jahren Ehe mit mir, möchte mein Frau den Vertrag anulieren oder ändern. Der Sohn sagt: Ich bin doch nicht blöd. Was man von seiner Seite als Alkoholiker auch verstehen kann. Gibt es eine reelle Möglichkeit ohne langjährige Prozesse da herauszukommen? Mit freundlichen Grüßen,

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Es besteht die Möglichkeit die Schenkung auf den Todesfall durch Anfechtung oder Rücktritt von der Zuwendung gemäß den §§ 2281, 2078 gegenüber den Sohn zu widerrufen.


2. Die Anfechtung bzw. der Rücktritt setzt aber vorauss, dass sich Ihre Frau entweder im Irrtum über die Verfügung befand, was bei einer notariellen Beurkundung in der Regel schwierig nachzuweisen ist. Soweit sich nach dem Schenkungsversprechen eine Bedrohung durch den Sohn ergeben hat, berechtigt dies ebenfalls zur Anfechtung.


3. Eine Anfechtung oder ein Rücktritt kann jedoch zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung führen.

4. Die andere Möglichkeit wäre die Schenkung von Todes wegen durch Verfügung zu Lebzeiten auszuhölen, so dass dem Sohn aus dem notariellen Schenkungsversprechen nichts mehr bleibt. Insoweit könnte diese Möglichkeit auch als Vergleichsvorschlag verwendet werden. Danach wird der Schenkungsvertrag gegen Zahlung eines Abstandes an den Sohn aufgehoben. Dies wäre, wenn eine Einigung über den Ablösebetrag erzielt werden könnte, jedenfalls einer gerichtlichen Auseinandersetzung vorzuziehen.


Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten (bitte einmal auf den Smiley unter meiner Antwort klicken).

Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach ("Antworten Sie dem Experten") bevor Sie eine Bewertung abgeben.

Viele Grüße

Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

wir haben gesehen, dass Sie eine Antwort von einem Experten auf Ihre Frage bekommen haben.

Sie haben auf Ihrem Benutzerkonto ein Guthaben hinterlegt, welches durch klicken auf einen der Smilies an den Experten und JustAnswer freigegeben wird.

Mit dem Button „bewerten und bezahlen“ bestätigen Sie also nur die Freigabe, ohne erneut eine Zahlung leisten zu müssen.

Mit dem Button „dem Experten antworten“ können Sie Ihre Nachfragen stellen, bis Sie mit der Antwort zufrieden sind.

Vielen Dank.

Ihr JustAnswer Moderatorenteam

Ähnliche Fragen in der Kategorie Erbrecht