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Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26
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Durch ein sehr dubioses Testament wurde alles kompliziert. Meine

Kundenfrage

Durch ein sehr dubioses Testament wurde alles kompliziert.
Meine Mutter hat ein notarielles Testament 1998 errichtet, welches als
Racheakt gegen meinen Mann gerichtet ist. Mein Mann ist inzwischen verstorben. Ich bin die einzigste gesetzliche Erbin und meine Mutter
hat einen Testamentsvollstrecker für die Dauer von 30 Jahren eingesetzt um mich zu bewachen und die Boshaftigkeiten des Testaments durchzuführen. Ehrlich, ich benötige keinen Wachhund. Folgender Wortlaut steht im Testament: Ich bekomme ein Wohnungsrecht eingeräumt für die Eigentumswohnung und mir wird als Auflage gemacht, dass mein Ehemann nicht in die Wohnung einziehen darf, sollte ich die
Wohnung selber bewohnen wollen. Mich hat meine Mutter ansonsten als Vorerbe eingesetzt und meine Kinder als Nacherben.
Gegen das dubiose Testament habe aufgrund, dass ein Testamentsvollstrecker bestimmt werden soll bzw. meine Mutter seitlebens aufgrund einer Psyhchische Erkrankung, testierunfähig ist, das Testament angefochten. Obwohl ich ca. 10 Zeugen für die Testierunfähigkeit vorladen lassen habe, habe ich kein Recht bekommen.
Natürlich nicht, da je eine Krähe der anderen Krähe (ein Notar einem anderen Notar) kein Auge auskratzt.
Die Notarin hat nicht einmal den Testamentsvollstrecker fallen lassen. Ich als gesetzlicher Erbe muss keinen Testamentsvollstrecker akzeptieren. Seit dem 18.11.2014 ist nun ein Testamentsvollstrecker bestimmt. Da ich die Wohnung, für die mir ein Wohungsrecht eingeräumt wurde, nicht selbst bewohne und kein Interesse an einen Testamentsvollstrecker habe, will ich mir das Wohnungsrecht auszahlen lassen. Sofort nach Bestellung des Testamentsvollstreckers habe ich diesen mitgeteilt, dass ich mein Wohnungsrecht und alle verauslagten
Kosten wie z. B. Renovierung, Einbauküche etc. ausbezahlt haben möchte. Der Testamentsvollstrecker meldet sich bei mir seit dem 18.11.2014 nicht. Jetzt meine Fragen. 1) Da sich der Testamtensvollstrecker sich nicht meldet, tritt somit eine Haftung ein?
2) Wen muss ich verklagen, um mein Wohnrecht ausbezahlt zu bekommen? Meine minderjährige Kinder oder den Testamentsvollstrecker?
Da ich für meine minderjährige Kinder der Vormund bin. Wer vertritt meine Kinder vor Gericht?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,vielen Dank für Ihre Anfrage.Ich kann leider derzeit nicht erkennen, dass der Testamentsvollstrecker Ihnen gegenüber haftet. Die Erblasserin hat testamentarisch verfügt, dass Ihnen ein Wohnungsrecht für die Eigentumswohnung eingeräumt worden ist.Eine Auszahlung kommt nach meiner Bewertung nicht in Betracht, da dies wohl ohnehin nicht vom Willen des Erblassers gedeckt ist, da ansonsten hierfür im Testament etwas geregelt sein müsste.Für das von Ihnen beabsichtigte Vorgehen sehe ich leider keine Erfolgsaussichten. Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Nachfrage mehr haben, mögen Sie bitte meine Antwort akzeptieren und eine positive Bewertung abgeben. Hierzu drücken Sie auf den Button „Frage beantwortet“ oder auf „Informativ und hilfreich“ bzw. auf „Toller Service“. Vielen Dank !
Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
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Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Der Testamentsvollstrecker haftet aus dem Grunde, da z. B. eine weitere Wohnung vermietet ist und der Vormieter die Mietkaution ausgezahlt haben möchte. Ich kann diese nicht auszahlen, da die Bank aufgrund dem Vermerk im Testament "Testamentsvollstreckung beantragt" Schreiben vom mir ignoriert. Dann existiert noch ein Auto, bei dem der Fahrzeugbrief abhanden gekommen ist. Ich kann nicht einmal ein Ersatzfahrzeugbrief

beantragen, da ich das Testament vorlegen muss. Aus diesen Gründen allein gibt es schon eine Haftung.

Warum soll es nicht gehen, das Wohnrecht mir bar auszahlen zu lassen?

Da ein Testamentsvollstrecker im Testament vorkommt, habe ich als

gesetzlicher Erbe sogar das Recht das Erbe auszuschlagen und den Pflichtteil zu verlangen. Leider habe ich dies erst nach der 6wöchigen Frist erfahren.

Auch wenn Sie der Meinung sind, dass der Wille des Erblasser erfüllt werden muss, würden ja auch Testamentsanfechtungen nicht erlaubt sein.

Gibt es vielleicht schon bereits BGH-Urteile über so einen ähnlichen Fall?

Experte:  RAKRoth hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende, die Sach- und Rechtslage kann ohnehin abschließend nur durch Einblick in das Testament erfolgen. Die Auslegung testamentarischer Verfügung gehört zu den anspruchsvollsten Tätigkeiten im Erbrecht. Dies sollten Sie bei Ihren Ausführungen bedenken.Ein BGH-Urteil über einen ähnlichen Fall gibt es leider nicht.
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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