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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16842
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

2006 ist mein Vater gestorben. Es gab kein Testament. Meine

Kundenfrage

2006 ist mein Vater gestorben. Es gab kein Testament. Meine Mutter und ich zu je 50% geerbt. Ein Konto war allerdings festgelegt für meine Mutter. Die Bank hat aber auch dieses Konto zu je 50% aufgeteilt, ohne mein Wissen, daß das Konto fest angelegt war. Jetzt will das Amtsgericht das Geld zurück auf das Konto meiner Mutter erstattet haben.Meine Mutter ist stark dement und ich bin ihr Betreuer. Ist das rechtens, das das Geld jetzt zurück verlangt wird ? Es geht nicht um die Rückzahlung, nur der Fehler lag meines Erachtens bei der Bank, oder ?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage bei Just Answer, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte
Darf ich fragen: was ist denn mit dem Geld ist das noch da?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Nein. Das Geld haben wir für Anschaffungen und für die Bezahlung des Grabsteines benötigt.

Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworte:
Ob sie nach dieser langen Zeit noch etwas zurückzahlen müssen richtet sich nach dem Recht der ungerechtfertigten Bereicherung.
Dies ist ein gesondertes Rechtsgebiet dass die Rückforderung auf das beschränken was noch vorhanden ist.
Wenn die Bank den Fehler gemacht hat und Sie das Geld gutgläubig verbraucht haben, dann sind sie diesbezüglich nicht mehr bereichert und müssen es nicht zurückzahlen.
Einziger Wertgegenstand, der davon angeschafft wurde scheint der Grabstein zu sein. Der ist auch noch da.
Hier ist es aber so, dass sie beide Erben waren und daher beide, also auch die Mutter verpflichtet waren, die Beerdigungskosten zu zahlen, mithin auch den Grabstein anzuschaffen.
Der hälftige Grabstein kommt daher der betreuten, also der Mutter zu Gute
Wenn nur noch der Grabstein vorhanden ist als Wert Gegenstand der von dem Geld angeschafft wurde, dann beschränkt sich Ihre Rückzahlungsverpflichtung auf das was der hälftige Grabstein derzeit Wert ist.
Alles andere kam der Mutter zugute, oder ist ausgegeben und damit verbraucht.
Ich hoffe sehr, ich konnte Ihnen dieses äußerst komplizierte Rechtsgebiet einigermaßen erklären bitte fragen Sie nach falls sie etwas nicht verstanden haben
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, haben Sie noch Fragen? Kann ich Ihnen in irgendeiner Weise noch behilflich sein? Sehr gerne! Wenn ich helfen konnte , bitte ich höflich um positive Bewertung. Vielen Dank