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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, in unserer Familie herrschen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
in unserer Familie herrschen seit einigen Tagen Chaos und Manipulationvorwürfe meines Neffens mir und meiner vMutter gegenüber wegen zweier Testamente, die infolge Erbscheinbeantragung durch meine Mutter nach dem Tod unseres Vaters entstanden sind.
Die Frage ist, ob und welche negativen Auswirkungen erbrechtlich für meinen Neffen als einzigen Sohn meiner Schwester (es geht nur um diesen Neffen) und meine beiden Söhne aufgrund zweier unterschiedl. Testamente entstehen.
Wortlaut 1. Testament von 1990 in den wesentl. Teilen:
1.Wir, die Unterzeichnenden, setzen uns gegenseitig als Erben ein.
2.Erben des jeweiligen Hinterbliebenen sind unsere beiden Töchter ......., die jeweils zur Hälfte erhalten
a) Bankguthaben, b)Mobiliar, c)Ackerflächen Mutter, Erlöse aus daraus (Pachten), d)zur Rückübertragung beantragtes Bodenreformland Vater
3.Ersatzvermögensnehmer (Ersatzerbe) vom Anteil jeweils Ihrer Mütter sind unsere 3 Enkel ...., ...., ....,
Von dem unter 2a genannten Guthaben erhält jeder Enkel jeweils 5 TDM.
Unterschrift beider Eltern
Wortlaut des 2.Testaments in den wesentl. Teilen von 2014:
Punkte 1 und 2 sind gleich geblieben.
Pkt.3 heißt:
Nacherben sind unsere 3 Enkel..... zu gleichen Teilen (je 1/3).
In der Urkundenrolle der Notarin für die Erbscheinbeantragung meiner Mutter heißt es u.a:
...Ich habe die Erbschaft angenommen. Gesetzl. erben neben miur als Ehefrau unsere Töchter....
Ich stelle klar, dass auch nach dem 2.Testament unsre Töchter Schlußerben des Letzversterbenden sein sollen. Insofern wollten wir das 1. Testament nicht ändern.
Wir haben uns gehalten gesehen,, das 2. testament aufzuzsetzen, weil die Barvermächtnisse an die Enkel von je 5 TDM entfallen soolten und die im 1.Testament unter d)genannten 5 ha Ackerland (Bodenreformland Vater) zwischenzeitlich als Eigentum des des Erblassers feststanden.......
Unterzeichnung Mutter
Frage, inwiefern die Enkel rechtlich anders gestellt sind. Mein Neffe behauptet, dass er nur 1/3, meine Söhne 2/3 erben würden, falls seine Mutter (68 J.) vor unserer Mutter, also seiner Oma (91 Jahre), sterben würde.
Können Sie mir bitte weiterhelfen? (E-Mail: *****@******.***)
Vielen Dank, ***** *****
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.
Die von Ihnen zitierten Testamente, insbesondere das 2. Testament sind unglücklich formuliert und bedürfen nunmehr der Auslegung.
Als Auslegungsquelle dient aktuell noch Ihre Mutter, die auch beim Erbscheinsantrag klar gestellt hat, dass auch nach ihrem Tod Schlusserben die Töchter bleiben sollen und zwar mit einer Quote von je 1/2.
Danach ist aufgrund Ihrer Schilderung auszugehen, dass die Erbenstellung der Enkel keine Nacherbenstellung im Sinne von Vor-und Nacherbschaft sein soll, sondern vielmehr eine Ersatzerbenstellung.
Diese kann mit der vorliegenden Quote aber nur dann so durchgreifen, wenn beide Töchter vor der Mutter versterben.
Und ja, in diesem Fall wäre dann der eine Enkel benachteiligt.
Versterben nämlich beide Töchter vor der Mutter, so würden die jeweiligen Abkömmlinge der Kinder gemeinsam an die Stelle der vorverstorbenen Tochter treten. Es bliebe also bei der Erbquote von jeweils 1/2, die sich einmal 2 Enkel teilen müssten.
Wie gesagt, kann diese Ersatzerbenstellung mit Quote nur greifen, wenn beide Töchter vor der Mutter versterben. Verstirbt nur die Mutter des Neffen vor der Großmutter, würde der Neffe an deren Stelle treten und 1/2 Erbe werden.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
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Vielen Dank.
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Sie Ihre o.a. Frage nun beantwortet erhalten haben.

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Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
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