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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16442
Erfahrung:  Seit 20 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich möchte meine abgegebene Erklärung rückgängig machen

Kundenfrage

Guten Tag, mein Name ist ***. Ich möchte meine am **.**.1988 abgegebene Erklärung rückgängig machen. Sachverhalt: Meine Eltern *** und *** haben am 01.05.1986 zusammen, handschriftlich ein Testament aufgesetzt und beide unterschrieben. Um Missverständnisse zu vermeiden, schreibe ich den Inhalt des Testamentes hier auf: "Gemeinschaftliches Testament! Wir, die Eheleute ***, geboren am **.**.1930 und ***, geborene ***, geboren am **.**.1935, setzen und hiermit gegenseitig zu Alleinerben ein. Erben des Letztversterbenden von uns sollen unsere Kinder ***, geborene ***, geboren am **.**.1958, ***, geboren am **.**.1966, ***, geboren am **.**.1966 zu gleichen Teilen sein. Sollte eines unserer Kinder nach dem Tode des erstversterbenden Elternteils den Pflichtteil verlangen, so soll es auch nach dem Tode des Letztversterbenden auf den Pflichtteil verwiesen sein. Zu dem Erbe zählen unser Haus in ***. Unsere Möbel, Geld und alles was vorhanden ist. Wir sind am heutigen Tage voll im Besitz unserer geistigen Fähigkeiten und möchten hiermit unseren letzten Willen bezeugen. ***, den **.**.1986. Unterschrift meiner Mutter. (Im Test weiter ) Dies ist auch mein letzter Wille. ***, den **.**.1986 Unterschrift meines Vaters." Unser Vater ist am **.**.1988 verstorben. Am **.**.1988 haben meine Schwestern und ich, jede für sich, eine Erklärung abgegeben: "Erklärung: Nach dem Tode meines Vaters ***, geb. **.**.1930, ***, der am **.**.1988 verstarb, verzichte ich ***, geb. ***, geb. **.**.1958,*** auf meinen Anteil aus dem Erbe zugunsten meiner Mutter ***, geb. ***, geb. **.**.1935, ***. Diese Erklärung erlischt mit erneuter Eheschließung meiner Mutter. ***, **.**.1988 Unterschrift ***. Mit Datum **.**.1988 erhielt ich an meine Anschrift vom Amtsgericht *** ein Schreiben mit folgendem Inhalt: Sehr geehrte Dame ! In der Nachlaßsache ***, Sterbetag **. ** 1988 / Sterbeort *** ist 1 Testament vorhanden. Am **.** 1988 hat die Eröffnung dieser Verfügung von Todes wegen stattgefunden. Angekreuzt ist dann Kästchen: Ablichtung. Anlagen sind keine angegeben. Unterschrift der Justizangestellten. Bei der Ablichtung handelt es sich um das Testament meiner Eltern. Auf der Rückseite ist folgender Text gestempelt: 22 IV 357/88 Eröffnungsprotokoll Die Verfügung von Todes wegen des ***, gestorben am **.**.1988 wurde am **.**.1988 eröffnet. Zum Termin war niemand geladen.Die Vfg. v. T. w. war unverschlossen abgeliefert. Datum/ Unterschrit der Rechtspflegerin. Nun zu meiner Frage: Ich habe von meiner Schwester gehört, dass meine Mutter beabsichtigt, ein Testament zu schreiben oder schon verfasst hat. Dieses soll wohl für mich nachteilig ausfallen. Aus diesem Grunde würde ich gerne meine ( einseitge ) und nur von mir unterschriebene Erklärung widerrufen. Ich hatte diese Erklärung damals geschrieben, um meiner Mutter mitzuteilen und sie in Sicherheit zu wähnen, dass ich nach dem Tode meines Vaters meinem Erbteil ( den im Testment beschriebenen Pflichtteil ) im *** 1988 nach dem Tode meines Vater ( noch ) nicht beanspruchen werde, um unserer Mutter Sicherheit zu geben. Nun sieht es so aus, dass einer der Schwiegersöhne meint, ich hätte zugunsten meiner Mutter auf mein Erbe aus dem Nachlass meines Vaters komplett verzichtet. Er will damit errreichen, dass meine Mutter ein alleiniges Testament zugunsten meiner Schwestern niederschreibt. Wie ist hierzu die Rechtslage ? Ist es ratsam, dass ich meine ERKLÄRUNG vom **.**.1988 widerrufe. Weil ich nicht weiß, ob diese Erklärung beim Antsgericht bei der Testamentseröffnung vorgelegen hat, werde ich am Montag, **.**.2014 dort nachfragen. Mit freundlichem Gruß

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage bei Just Answer, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte
Der von Ihnen abgegebene Verzicht ist zwar unwirksam.
Leider aber bekommen Sie nach dem Tod des Vaters nur den Pflichtteil.
Pflichtteilsansprüche verjähren 3 Jahre ab Kenntnis vom Tod.
Sie können daher keinen Pflichtteil fordern, dieser ist verjährt.
Sie bekommen aber vom Erbe der Mutter auf jeden Fall den Pflichtteil, das ist die Hälfte des gesetzlichen Erbteils.
Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
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Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geeehrter Ratsuchender, leider haben Sie mich bis jetzt noch nicht positiv bewertet.Ich würde sehr gerne die Beratung abschliessen und dafür vergütet werden.Dafür brauche ich ihre Rückmeldung, was denn an meiner Antwort noch fehlt. Es kann auch sein, dass ich Ihre Nachfragen nicht bekommen habe. Ich würde dann bitten, Ihre Fragen hier noch einmal zu stellen, damit ich sie beantworten kann.Vielen Dank ***** ***** Verständnis.

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