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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Guten Tag Ich wohne im Elsass. Meine Frau ist 2010 verstorben.

Kundenfrage

Guten Tag
Ich wohne im Elsass.
Meine Frau ist 2010 verstorben. Wir haben ein gemeiinsames Kind (12.2006), gehreiratet 2006.
Im 2007 sind wir ins Elsass gezogen, haben gemiensam ein haus gekauft. Ehe- oder Erbverträge haben wir keine.
Der Tod wurde nirgends gemeldet in Frankreich. Ich habe sie kurz davor abgemeldet um sie in der Schwiz anzumelden wegen der Beerdigung( sie wollte bei ihrem vater beerdigt werden)
Meine Fragen:
Wissen sie was mir droht weil ich in frankreich den tod nicht korrekt gemeldet habe?
Ich will das drum nachholen.
Die versicherung hat die Hypothek übernommen wegen der todesfallversicherung. Wir leben also gratis darin.
Im grundbuch ist immer noch die bank eingetragen:
Frage: Was braucht es um mich als besitzer eintrage zu lassen?
Ist es wirklich so, dass mein Sohn eigentlich nun der besitzer ist durch die erbschaft?
Mein ziel wäre es, das haus verkaufen zu können damit wir hier weg können und zurück in die schweiz.
Was kommt da alles auf mich zu? Wende ich mich an einen französischen anwalt oder an einen notar?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 3 Jahren.
Werter Fragesteller,
erlauben Sie mir bitte zunächst nachzufragen, welche Staatsangehörigkeit Ihre Ehefrau hatte?
War Ihre Ehefrau Alleineigentümerin des Hauses im Elsass?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo

Wir sind allesamt Schweizer Staatsbürger.

Wir waren gemeinsam Eigentümer, also beide zu gleichen Teilen Besitzer.

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 3 Jahren.
Werter Fragesteller,
herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung.
Da Sie kein Testament oder Erbvertrag hatten, greift die gesetzliche Erbfolge.
In Frankreich ist über in Frankreich befindliches Vermögen, wozu der Miteigentumsanteil an dem Grundstück gehört für die Abwicklung der Notar zuständig. An diesen sollten Sie sich zeitnah wenden.
Vererbt hat Ihre Ehefrau die Miteigentumshälfte zur Hälfte an Sie und zur anderen Hälfte an Ihr gemeinsames Kind.
Sie benötigen aber einen Nachweis über den Tod der Ehefrau.
Sie müssten daher am letzten Wohnort der Ehefrau in der Schweiz einen Erbschein beantragen, der Sie und Ihren Sohn als Erben ausweist.
Mit diesem Erbschein sprechen Sie sodann bei einem örtlichen Notar in Frankreich vor und beantragen die Umschreibung des Grundbuches.
Ihr Sohn wird damit zu 1/4 Miteigentümer der Immobilie, was bei einem Verkauf zu beachten ist. Sie üben nunmehr die alleinige Sorge für Ihren Sohn aus, so dass Sie den Verkauf vornehmen können. Der anteilige Verkaufserlös Ihres Sohnes sollte dann aber bis zu dessen Volljährigkeit ordnungsgemäß von Ihnen gesondert von Ihrem persönlichen Vermögen verwaltet werden.
In Frankreich fällt für Sie als Ehegatte keine Erbschaftsteuer an, so dass Sie mit der verspäteten Meldung der Erbschaft keine Nachteile erleiden. Ihr Sohn hat einen Freibetrag von mehr als 150.000 € in Frankreich, so dass auch hier nicht zu erwarten ist, dass Erbschaftsteuer in Frankreich anfällt.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Gerne bin ich bei weiteren Fragen für Sie da.
Bitte geben Sie eine positive Bewertung für meine Beratung ab. Klicken Sie hierzu bitte auf einen lachenden Smiley. Herzlichen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Wegen diesem Erbschein:

Ich habe sie in Frankreich abgemeldet und wollte sie am beerdigungsort/also in dieser gemeinde anmelden. Ihre mutter wohnt da und diese wohnung

lief auf den namen meiner frau.

also eigentlich machbar.

ihre mutter hat das dann verschlampt. Sie starb sehr schnell

worauf sie also wohnortslos verstarb.

die beerdigungskosten waren entsprechend nicht gedeckt aber das ist nebwnsache und interessiert hier nicht.

soll ich in der gemeinde den erbschein bestellwn an dem ich auch ihren tod

gemeldet habe? Mit dem totenschein bin ich auf das zibilstandsamt gegangen in der gemeinde wo das hospiz war. Die haben mir dann auch fürs familienbuch die dokumente ausgehändigt.

nur den erbschein habe ich nicht.

wenn ich nur das benötige um das haus loszuwerden ist das super.

Es hiess mal dass ich bis zu 40% erbsteuern zahlen muss.

diese info ist also falsch?

Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 3 Jahren.
Werter Fragesteller,
herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung.
Sie beantragen an dem Ort den Erbschein, an dem Ihre Ehefrau verstorben ist.
Zuständig ist das für diesen Ort zuständige Gericht in der Schweiz.
Das reicht aus, um die Umschreibung im Grundbuch vornehmen zu lassen.
Ehegatten sind in Frankreich von der Erbschaftsteuer befreit.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Wenn Sie keine Fragen mehr haben, schließen Sie die Beratung bitte mit einer positiven Bewertung ab. Herzlichen Dank und alles Gute