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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo ich bin ein uneheliches Kind meiner Mutter Und bei meinen

Kundenfrage

Hallo ich bin ein uneheliches Kind meiner Mutter Und bei meinen Großeltern aufgewachsen Mit 11Jahren kam ich in die Familie meiner Mutter ,neu verh,u.2Kinder.Sie hatten damals ein Haus, auf Eheleute , eingetragen.Meine Schwester 8 Jahre jünger wie ich, bekam vor 31 Jahren das Haus überschrieben.Mich hat meine Mutter vor Jahren verleugnet und mich auch nicht gerne aufgenommen.Die andere bekam von der Schwester eine Abfindung.Die das Haus hat, hatte am Haus angebaut somit hatte meine Mutter mehr Platz und sie oben eine kompl.Wohnung.Der Stiefvater ist lange Tod. Meine Mutter ist jetzt 90jährig gestorben.Für mich, ich bin 68Jahre ist nichts vorgesehen.Meine Frage: Habe ich Anspruch auf ein Pflichtteil?Bargeld ist wegen der langen Pflege meiner Mutter, da war meine Schwester für verantwortl.wohl nicht mehr da.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Auf Ihr Anliegen gehe ich wie folgt ein:
Ein Pflichtteilsanspruch setzt voraus, dass Sie testamentarisch enterbt worden sind. Ihrer Schilderung konnte ich leider nicht entnehmen, ob Ihre Mutter ein Testament hinterlassen hat. Ich vermute nicht,
Es könnten Plichtteilsergänzungsansprüche wegen der lebzeitigen Übertragung des Hauses bestehen, allerdings ist dies wohl schon 31 Jahre her, so dass die 10-Jahres-Frist für die Anrechnung der Schenkung bereits abgelaufen ist.
Bliebe nur noch ein Ausgleichanspruch nach § 2050 BGB.
Hier ist folgendes gesetzlich geregelt:
Abkömmlinge, die als gesetzliche Erben zur Erbfolge gelangen, sind verpflichtet, dasjenige, was sie von dem Erblasser bei dessen Lebzeiten als Ausstattung erhalten haben, bei der Auseinandersetzung untereinander zur Ausgleichung zu bringen, soweit nicht der Erblasser bei der Zuwendung ein anderes angeordnet hat.
Hier könnte angesichts der Übertragung auf eine Schwester durchaus etwas gemacht werden.
Nach 2057 BGB besteht diesbezüglich gegen die Schwester auch ein Auskunftsanspruch.
Wie die Ausgleichung zu erfolgen hat regeln die §§ 2055,2056 BGB.
Maßgebend für die Berechnung ist der Wert des Hauses zum Zeitpunkt der Übertragung.
Es dürfte ggf. ratsam sein, zwecks Prüfung und Geltendmachung des Anspruchs einen auf Erbrecht spezialisierten Anwalt vor Ort hinzuzuziehen.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
haben Sie Nachfragen oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?
Gern helfe ich weiter.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,
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Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 2 Jahren.

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