So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26225
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Hallo,ich hatte vorhin,wo ich mich zur Flatrate anmeldete,

Kundenfrage

Hallo,ich hatte vorhin,wo ich mich zur Flatrate anmeldete, schon eine Frage bezüglich Erbrecht gestellt und von einem Anwalt(allerdings Zivilrecht)eine Antwort bekommen und hätte dazu eine weitere Frage.Ich möchte nicht,dass ich eine doppelte Verrechnung bekomme,wo doch die Flatrate erst kostenlos getestet werden kann.Erst nach der Flatrate Eingabe stellte ich die Frage. Meine weitere Nachfrage Erbrecht. Ich muss mich bis heute mittag entscheiden,ob ich das Erbe annehme oder Ausschläge.Es scheinen ca .3500- 4000€Schulden auf.Der Nachlass ist aber nicht werthaltig und wäre weniger Wert. Ein Insolvenzverfahren würde wohl abgelehnt werden und ob die Dürftigkeitseinrede mir was bringen wird ,weiß ich nicht. Ist in dem Fall eine Erbausschlagung sinnvoller? da ich nicht weiß,ob der Erblasser noch irgendwo Vermögen hat(war bisher nicht feststellbar). Gibt es auch die Möglichkeit einer Anfechtung der Ausschlagung,wenn durch Schulden ausgeschlagen wurde? Bitte schnell antworten, Vielen Dank MFG ***

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Wenn Sie davon ausgehen dass der Nachlass überschuldet ist, dann ist der für Sie sicherste Weg die Ausschlagung. Nachlassinsolvenz und Dürftigkeitseinrede sind immer mit einem prozessualen Risiko verbunden.
Sie können natürlich die Ausschlagung anfechten. Dies ergibt sich aus § 1954 ff BGB.
Ein vom Bundesgerichtshof anerkannter Anfechtungsgrund ist dabei der Irrtum über den Bestand wesentlicher Nachlassverbindlichkeiten (BGHZ 106, 359) oder die unbekannte Überschuldung des Nachlasses auf Grund unbekannter Verbindlichkeiten (RGZ 158, 50, 51; BayObLG NJW-RR 1999, 590, 591 mwN; OLG Zweibrücken ZEV 1996, 428).
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Erbrecht