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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 3191
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Erbrecht
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Ist es statthaft eine Summe von 5000,- EURO für Bearbeitungsgebühren

Kundenfrage

Ist es statthaft eine Summe von 5000,- EURO für Bearbeitungsgebühren im voraus zu verlangen, wenn der Verstorbene im Ausland( Spanien) gelebt hat?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wer verlangt denn diese Summe von Ihnen und kannten Sie den Verstorbenen?

Gerne antworte ich Ihnen weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen weitläufigen verwandten meiner Mutter und das spanische Gericht möchte diese summe überwiesen haben, bevor sie das Erbe antreten kann.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
habe leider die von mir erhoffte Antwort nicht erhalten,daher möchte ich auch keine gebühr dafür in Rechnung gestellt bekommen.
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.

Entschuldigen Sie bitte die zeitliche Verzögerung.

Gerne beantworte ich nach ihren weiteren Informationen Ihre Frage.

Sie sollten sehr, sehr vorsichtig sein, sofern sie die Zahlung tatsächlich vornehmen sollten. Vorweg sollten Sie unbedingt prüfen, ob es sich hier tatsächlich um ein amtliches Schreiben handelt oder um ein Schreiben dritter Personen. Auch, wenn Sie die verstorbene Person nicht persönlich kannten spricht vieles dafür, dass sie die Bearbeitungsgebühren und geschweige ein Erbe nie wieder sehen. Ich empfehle hier grundsätzlich einen Rechtsanwalt, gegebenenfalls auch einen vertrauenswürdigen spanischen Rechtsanwalt einzuschalten und dies zu prüfen.

In der Vergangenheit haben viele Betrüger versucht gerade mit dieser Methode Personen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Daher sollten Sie sich vor einer möglichen Zahlung fest davon überzeugen, dass das Schreiben echt ist und vertrauenswürdig, dass der Verstorbene tatsächlich der Verstorbene ist, der gemeint ist und Sie auch einen entsprechenden Erbanspruch haben. Wenn das Schreiben nicht vom Gericht kommt, ist dies ein erstes Indiz dafür, dass es sich hier eben gerade um eine Abzocke handelt.

Insofern würde ich Ihnen daher zunächst nicht erraten diese Bearbeitungsgebühr zu überweisen und insbesondere aus vertrauenswürdigen Quellen nachzufragen und nachzuforschen.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage nunmehr hilfreich beantwortet habe und stehe bei weiterem Erklärungsbedarf und oder Nachfrage bedarf sehr gerne zur Verfügung.

Über ihre anschließende positive Bewertung freue ich mich.

Viele Grüße