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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 7690
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Mein Lebensgefährte sein Vater hat einem Freund sehr viel Geld

Kundenfrage

Mein Lebensgefährte sein Vater hat einem Freund sehr viel Geld zum anlegen anvertraut. Nach seinem Tod 2012 haben wir über Gericht versucht zu klagen,da er behauptet hat das Geld von seinem Vater geschenkt bekommen hat.Seit 2010 sagte der Bekannte immer wieder zu meinem Freund Mein Lebensgefährte sein Vater hat einem Freund einen sehr hohen Geldbetrag zu anlegen anvertraut.Als sein Vater 2010 starb und mein Freund wissen wollte wann er nun das Geld erhält,verwickelte sich der Freund in Widersprüche und erzählte zig Geschichten wie er das Geld ihn zurückzahlen wolle da er es angelegt hat.Aufgrund der Widersprüche nahmen mein Freund sich einen Anwalt um das Geld einzuklagen.Auf die Briefe von der Rechtsanwältin kam die Antwort das er das Geld auf einmal geschenkt bekommen hat.Das ganze erzählte er auch bei der Polizei.Daraufhin schaltete sich die Staatsanwaltschaft ein .Diese kam bald darauf das er nur Unwahrheiten erzählt und alles sehr realitätsfremd ist mit der Schenkung.Trotzdem wurde er am Donnerstag 09.Januar 2014 in allen Punkten freigesprochen.Wir bitten jetzt inständig um Ihre Hilfe da auf uns sehr hohe Anwaltskosten zukommen die uns finanziell ruinieren.Vielen vielen Dank XXXXX XXXXX ganze Gerichtsverfahren

hat in Graz stattgefunden weil der Vater in Graz gelebt hat.Bei 4 Gerichtsverhandlungen waren wir nur einmal angehört worden für ca.15 Minuten.Der Angeklagte hat von der ersten bis zur letzten Verhandlung nur gelogen und trotzdem dieser Freispruch.

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.

RASchroeter :



Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Nach Ihren Angaben wurde der Freund des Vaters des Lebensgefährten hinsichtlich einer strafbaren Handlung freigesprochen. Dies hat aber keine Aussage hinsichtlich der zivilrechtlichen Zahlungsklage.

Wenn der Vater Ihres Lebensgefährten den Geldbetrag freiwillig für eine Anlage an den Gegner übertragen hat, liegt hierin keine Strafbarkeit. Insoweit fehlt es an einer Unterschlagung und einem Betrug.

Wenn der Freund des Vaters aber eingräumt hat, dass er den übertragenen Geldbetrag zurückzahlt, wenn die Anlagezeit abgelaufen ist, räumt er zum einen ein, dass er das Geld erhalten hat, zum anderen dass es keine Schenkung ist. Vielmehr wurde es im Rahmen eines Verwaltungsvertrages übertragen, um eine Anlage zu tätigen.

Daher bestehen aus meiner Sicht trotz eines strafrechtlichen Freispruches durchaus eine gute Möglichkeit den Geldbetrag zuürckzuverlangen und dies auch klageweise durchzusetzen. Wichtig ist zu beweisen, dass es keine Schenkung, sondern es sich um ein Anlagegeschäft handelte.

Da dies der damalige Freund des Vaters eingeräumt hat, sollte dieser Beweis zu erbringen sein.

RASchroeter :



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.


Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).


Viele Grüße

JACUSTOMER-ci13qd24- :

Vielen Dank für die Info.Wir haben keinen schriftl.Beweis der Schenkung,aber einen (illegalen)Tonbandmitschnitt wo der Angeklagte meinem Partner u.mir persönlich mitteilt das Geld auf 10Jahre angelegt zu haben u.2016 mir zur Auszahlung überreicht.In einem persönlichen Gespräch hat er jedoch widerrufen,das Geld könne er erst nach Beendigung des Nachlasses ausbezahlen.Vor Gericht wieder eine neue Version er hätte das

JACUSTOMER-ci13qd24- :

Geld geschenkt bekommen.Da der Angeklagte kein Schriftstück vorlegen kann ob er es geschenkt bekommen hat,wir aber auch nicht das Gegenteil schriftlich beweisen können,stellt sich doch die Frage ob diese realitätsfremde Schenkung mehr zählt, als die Aussage von uns und dem Tonbandmitschnitt.Ihre Meinung bitte dazu.

RASchroeter :

Der Tonbandmitschnitt ist kein Beweismittel, wenn der Angeklagte diesem nicht zugestimmt hat. Allerdings sind Sie doch Zeugin dafür, dass er das Geld angelegt hat und für 2016 eine Rückzahlung versprochen hat. Insoweit würde eine Klage auf Feststellung, dass es sich um einen treuhändersichen Verwaltungsvertrag handelt ausreichen, was mit geringeren Kosten verbunden ist. Zudem bestünde auch die Möglichkeit den Angeklagten auf Herausgabe der Vermögensanlage zu verklagen. Aufgrund Ihrer Zeugenfunktion sehe ich gute Chancen zu beweisen, dass es sich um eine Anlage und nicht um einen Schenkung handelt.

RASchroeter :



Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.


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Viele Grüße

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 2 Jahren.
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