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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26451
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, vor drei Monaten ist unsere

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
vor drei Monaten ist unsere Tante im alter von 89 Jahren gestorben. Das Testatment wurde 2006 zugunsten Ihres Ehemannes (Alleinerbe) geändert. Es handelt sich hierbei um ein eigenhändiges gemeinschaftliches angefertigtes Testament. Wir sahen hier im ersten Moment keine Handhabe. Nun, nachdem der Erbscheinsantrag vorliegt, kommen uns zu diesem Vorgang große bedenken. Nun sind wir aufgefordert innerhalb zwei Wochen eine Stellungnahme abzugeben. Der Kontakt zu unserer Tante ist leider seit ca. 15 Jahren abgebrochen. Vor ca. 20 Jahren hat unser Tante den jetzigen Ehemann geheiratet. Mit der Heirat sind die Kontakte zu uns (eine Nichte und 3 Neffen) mehr und mehr abgebrochen. Selbst Briefe wurden nicht mehr beantwortet bzw. zurückgeben.
Unser Frage ist, was können wir noch Unternehmen. Unser Minimalziel sind die Bilder unserer Tante und Opas sowie die dazugehörigen Tonaufnahmen.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

War denn Ihre Tante 2006 noch geistig in der Lage das Testament zu fertigen?

Warum genau haben Sie denn Bedenken? Ist Ihre Tante vom Ehemann unter Druck gesetzt worden? Wurde sie bedroht?



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ihren gesundheitlichen Zustand können wir leider nicht beurteilen, da wir keinen Kontakt mehr zu ihr hatten. Unserer Vermutung ist nur, dass ihr Ehemann den Kontakt zu uns nicht wollte und verhindert hat. Haben wir eine Möglichkeit einen Anspruch bezüglich der Bilder und Tonaufnahmen zu erheben.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

So leid es mir tut, dass wird leider schwierig.

Nach § 1922 BGB ist nach dem Tode Ihrer Tante der Ehemann Universalrechtsnachfolger Ihrer Tante geworden.

Das bedeutet, er ist in alle Rechte und Pflichten Ihrer Tante eingetreten.

Er ist nach § 1922 BGB leider auch Eigentümer der Bilder und Tonaufnahmen geworden.

Eine rechtliche Verpflichtung diese an Sie herauszugeben besteht leider nicht.

Daran würde sich auch nichts ändern, wenn Sie das Testament (erfolgreich) angreifen.

Dies würde dazu führen, dass die gesetzliche Erbfolge eintritt.

Auch nach dieser gesetzlichen Erbfolge wäre der Ehemann Alleinerbe und damit auch Eigentümer aller persönlichen Gegenstände Ihrer Tante geworden.

Sie haben daher leider keine Möglichkeit einen Anspruch auf Bilder und Tonaufnahmen zu erheben.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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