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rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 3161
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Erbrecht
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Sehr geehrte Damen und Herren, mein Stiefvater verstarb 02/2005

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Stiefvater verstarb 02/2005 im Schlaf und meine Mutter sowie die 3 Kinder meines Stiefvater erbten - meine Mutter 3/4, die 3 Kinder zusammen 1/4. Meine Mutter hat bis jetzt alle anfallenden Rechnungen und Kosten zur Erhaltung ihres Hauses selbst getragen, die Kinder haben nichts gezahlt. Jetzt ist meine Mutter in finanziellen Schwierigkeiten und mein Mann und ich können ihr darin nicht helfen. Die Kinder müssten nur ihre Unterschrift leisten, damit die Schulden umgelagert werden. Es fallen sogar KEINE Kosten für die Kinder an. Was können wir tun, denn die Tochter meines Stiefvaters weigert sich wehement, ihre Unterschrift zu leisten, der älteste Sohn ist in die Schweiz mit seiner Frau umgezogen (Adresse und Telefonnr. sind uns nicht bekannt und seine Schwester will ja nicht helfen) und der jüngere Sohn ist zwar hilfsbereit, kann aber alleine nichts machen und kennt ebensowenig die Adresse seines älteren Halbbruders. Es steht Spitz auf Knopf, den Grund und Boden sowie das zu Hause meiner Mutter zu verlieren, weil sich die älteren Kinder weigern, zu helfen (vor allem hat mein Sohn hier in der Gemeinde einen Krippenplatz bekommen und fühlt sich sehr wohl. Ich bin mit dem 2. Kind schwanger). Sie haben bis jetzt keinen Cent gezahlt. Das Haus hier wäre ja auch mein Erbe, wenn meine Mutter nicht mehr wäre und ich möchte mich mit diesen Leuten nicht auseinander setzen müssen. Was für Möglichkeiten haben wir noch, um der Tochter klar zu machen, dass wir ihre Hilfe brauchen? Sie ist fest davon überzeugt, dass hier Geld vorhanden ist, aber es sind nur Schulden, die ihr Vater hinterlassen hat. Wir sind echt verzweifelt. Die Bank bemüht sich redlich, aber bei der Verstockheit der Tochter... Die Bank hat die Überlegung angestellt, ein Teil des Grundes zu begutachten und den Erlös auf die Schulden aufzustocken, die Kinder auszubezahlen und aus dem Grundbuch auszutragen. Aber ich befürchte, dass die Kinder trotzdem mehr haben wollen. Wir möchten ein Argument, mit dem wir die Kinder "festnageln" können, damit es weitergeht. Ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich geschrieben. Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Bemühungen. Mit freundlichen Grüßen XXX

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst ist es nicht möglich, die Kinder zu etwas freiwillig zu bewegen, wenn diese nicht wollen. Es hilft dann nur ein gerichtliches Verfahren, um die Kinder zu zwingen. Sie haben ja breits versucht, eine Einigung zu erzielen, diese hat aber nicht gefruchtet und Sie haben Zeit verloren. Insofern könnte man hier max. noch einen Versuch unternehmen und die Parteien alle an einen Tisch setzen, scheitert dies, muss als erstes die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft angestrebt werdern und des Weiteren die angefallenen und noch nicht verjährten Kosten den Kindern in Rechnung gestellt werden. Hierzu sind die Kosten aufzuteilen, je nach den Miteigentumsanteilen und geltend zu machen.

Ein Argument zum Festnageln haben Sie dann nicht, wenn die Kinder eben nicht wollen, hier hilft nur die gerichtliche Geltendmachung, da die Kinder dann gezwungen sind zu reagieren, bzw. bei Nichtreaktion entsprechend Nachteile erleiden.

An Kosten können Sie grds. die fixen Kosten (Steuern, Abgaben, Versicherung) geltend machen sowie Teile des Darlehens, nicht die Betriebskosten.

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Viele Grüße
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

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