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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, am 30.9.1996 wurde das Haus

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, am 30.9.1996 wurde das Haus meiner Eltern und das angrenzende Grundstück an meine Schwester übertragen. Ich erhielt eine Ausgleichszahlung von 130.000,-- DM. Zusätzlich wurde im Notarvertrag folgendes vereinbart: "Für den Fall, das das Fl-Nr. 1358 bis zum 31.12.2030 ganz oder teilweise in den Bereich eines rechtswirksamen Bebauungsplanes einbezogen wird oder rechtlich zulässig weiterhin bebaut darf, ist der Bereich, der dann zusätzlich bebaut werden darf, auf Kosten von Betina W. durch einen gerichtlich bestellten Sachverständigen im Hinblick auf den Verkehrswert schätzen zu lassen. Die Hälfte dieses Verkehrswertes hat sie dann unverzüglich an ihren Bruder Armin F. oder dessen Rechtsnachfolger auszubezahlen. Betina W. und Armin F. haben allerdings die Absicht, bei der Bildung von Bauplätzen jeweils die Hälfte der Bauplätze zu übernehmen und nur eine Ausgleichung der Flächendifferenz nach dem Verkehrswert durchzuführen." Mit Wirkung vom 13.11.2013 gibt es nun einen rechtskräftigen Umlegungsplan. Die Stadt Singen wird alle Grundstücke die für die Bebauung benötigt werden ankaufen. Folgende Werte wurden für das FlSt 1358 ermittelt:
- Bauplätze: 3.195qm x 50€/qm = 159.750,--€
- Ausgleichsfläche: 1.892qm x 3€/qm = 5.676,00€
- Ackerfläche: 4.789qm x 3€/qm = 14.367,00€

Des weiteren hat meine Schwester mit der Stadt Singen verhandelt:" Die Stadt Singen erklärt, dass auf der Südseite des Gebäudes, aber außerhalb des Bebauungsplanes ein Wohnhaus errichtet werden. Diese Zusage gilt nur, wenn der Bebauungsplan vollzogen ist." Es geht hier um eine Fläche von ca. 780 qm.

Fragen:
- steht mir die Hälfte aller Werte die Stadt Singen festgelegt hat zu (Gesamt 179.793,00€)
- wie ist die zusätzliche Fläche von 780qm zu bewerten. Die Bauplätze werden von der Stadt Singen (nach Erschließung) für 180€-200€ verkauft. Laut Bodenrichtwertkarte vom November 2012, hat die Fläche einen Wert von 110€/qm

Mit freundlichen Grüßen
Armin Fendrich
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 3 Jahren.

Tobias Rösemeier :

Sehr geehrter Fragesteller, vielen Dank für Ihre Anfrage.

Tobias Rösemeier :

Auf Ihr Anliegen gehe ich wie folgt ein:

Tobias Rösemeier :

Maßgebend für die Beantwortung Ihrer Frage ist der Inhalt der getroffenen vertraglichen Regelung zum Ausgleich.

Tobias Rösemeier :

Ein Ausgleich kann also nur für die Flächen geltend gemacht werden, die entweder vom Bebauungsplan erfasst sind oder tatsächlich bebaut werden.

Tobias Rösemeier :

Insofern ist in Ansehung des Wortlautes des Vertragstextes davon auszugehen, dass die Fläche, die zwar außerhalb des Bebauungsplanes liegt, aber dennoch bebaut werden darf, bei der Ausgleichung zu berücksichtigen ist, soweit sich diese Fläche natürlich im Bereich des benannten Flurstückes befindet.

Tobias Rösemeier :

Für die Wertermittlung kann natürlich nicht der Preis nach Erschließung herangezogen werden.

Tobias Rösemeier :

Bitte fragen Sie nach, wenn Sie weitere Informationen benötigen. Gern helfe ich weiter.