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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 7715
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren mein Sohn und ich haben u.a.

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren
mein Sohn und ich haben u.a. an unserem selbstgenutzten Wohngrundstück und an einem Grundstück mit Stall und Grünland je 1/4 (wird in unserem Landwirtschaftsbetrieb genutzt)geerbt. Für das Wohneigentum haben wir beide die Steuerbefreiung erhalten,für das betriebliche Grundstück im Rahmen des Landwirtschaftsbetriebes den Verschonungsabschlag. Im Rahmen der Nachlassteilung soll mein Sohn mein viertel vom Stallgrundstück erhalten und er gibt mir sein viertel vom Haus. Wie verhält es sich mit der Steuerbefreiung?
mfg Steffi M.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Die wechselseitige Übertragung ist hier als Schenkung zu sehen. Dabei können Sie einen notariellen Übertragungsvertrag abschließen.

Sie haben hier Freibeträge, wobei Ihr Sohn einen Freibetrag von EUR 400.000,- ansetzen können. Bei einer Schenkung Ihres Sohnes an Sie besteht allerdings nur ein Freibetrag von EUR 20.000,-.

Die vorgenannten Freibeträge können alle 10 Jahre erneut in Anspruch genommen werden.

RASchroeter :

Soweit der Anteil an dem Wohngrundstück einen höheren Wert hat als EUR 20.000,- wäre eine entsprechende Besteuerung einzukalkulieren.

Grunderwerbsteuer fällt aufgrund des Verwandschaftsverhältnis nicht an, so dass die 5 % Grunderwerbsteuer bei dem Grundstückstausch nicht anfällt.

RASchroeter :

Im Ergebnis wird die Übertragung an Ihren Sohn nicht steuerpflichtig sein, wenn der Wert des anteiligen Betriebsgrundstückes EUR 400.000,- nicht überschreitet.

Die Übertragung von Ihrem Sohn an Sie fällt keine Steuer an, wenn der anteilige Wert des Wohngrundstückes EUR 20.000,- nicht überschreitet.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

RASchroeter :

Vielen Dank für die Rückmeldung, leider verbunden mit einer negativen Bewertung "Habe Rückfragen".

RASchroeter :

Welche Rückfragen haben Sie?

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.
Unser Chat ist beendet, Sie können jedoch weiterhin nachfragen, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Kommen Sie einfach zurück auf diese Seite, um die Konversation und neue Informationen hierzu anzusehen.

Was passiert nun?

Wenn Sie meine Antwort noch nicht bewertet haben, können Sie dies nun oben durchführen. Oder Sie können mir unten antworten, wenn Sie noch nicht zufrieden sind.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nachfrage


Wie verhält es sich mit der Erbschaftssteuer von Robert? Er hat ja die Steuerbefreiung auf das Wohnhaus bekommen und die 10Jahresfrist ist noch nicht um. Wird die Steuer neu berechnet und wenn ja auf nur das Wohnhaus oder alles was er geerbt hat?


mfg Steffi M.

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.
Der Freibetrag kann bis zu einem Betrag von EUR 400.000,- in Anspruch genommen werden. Die Steuer wird dann neu berechnet und die Vermögensübertragung durch Schenkung und Erbe zusammengerechnet.

Soweit er das Wohnhaus geerbt hat und nun eine wechselseitige Schenkung erfolgen soll, sind leider alsle Beträge zusammenzurechnen und daraus die Schenkungssteuer zu ermitteln, wenn der Gesamtbetrag den Freibetrag von EUR 400.000,- überschreitet.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nachfrage


Zusammenrechnung von Vermögensübertragung Schenkung und Erbe


kann eigentlich nicht sein, da Erblasser mein Mann ist und er die Schenkung mit mir, seiner Mutter durchführt. Hat er da nicht einmal den Freibetrag von 400,000 nach seinem Vater und den Freibetrag von 400.000 von seiner Mutter?

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für die Rückmeldung.

Es ist korrekt, dass der Freibetrag von EUR 400.000,- bei einer Schenkung von Ihnen nochmal in voller Höhe in Anspruch genommen werden kann. Insoweit ist durch das Erbe von Ihrem Mann (Vater) der Freibetrag gegenüber Ihnen nicht tangiert worden.

Ich bin fälschlicherweise davon ausgegangen, dass zugunsten Ihres Sohnes bereits zu Lebzeiten das Wohnhaus schenkweise übertragen wurde und das Grundstück und der landwirtschaftliche Betrieb anteilig vererbt wurde. Insoweit kann bei einer Schenkung von Ihnen der volle Freibetrag erneut ausgeschöpft werden. Alternativ wäre, wenn der Freibetrag überschritten wird, denkbar, dass die Eigentumsübertragung und Nießbrauchvorbehalt stattfindet. Dadurch kann wenn der Freibetrag bei einer einfachen Schenkung deutlich überschritten würde hier eine steuerfreie Übertragung stattfinden. Je nach Konstellation kann so ein Schenkungswert mit dem doppelten Freibetrag steuerfrei übertragen werden.

Für eine positive Bewertung wäre ich dankbar (bitte einmal auf den entsprechenden Smiley unter meiner Antwort klicken).

Viele Grüße

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

bitte teilen Sie mir mit, was noch unklar ist bzw. wo Sie noch Rückfrage bedarf haben.

Ansonsten bitte ich Sie mir eine positive Bewertung zu geben. Erst durch eine positive Bewertung (bitte einmal auf den lachenden Smiley unter meiner Antwort klicken) erhalte ich eine Vergütung für meine Beratung.

Viele Grüße

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