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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 27426
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo,habe eine Frage zum Erbrecht. Wir wollen demnächst das

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,habe eine Frage zum Erbrecht.
Wir wollen demnächst das Haus meiner Schwiegermutter übernehmen,das Haus ist noch belastet mit 42,000 €.Schwager (52) will verzichten brzieht aber Frührente kann er dann überhaupt verzichten?Schwiegervater ist letztes Jahr im November verstorben hat aber 2 uneheliche Kinder die etwa
in unserem Alter sind.Ist es überhaupt sinnvoll das Haus zu übernehmen da Schwiegermutter bei der Kleinen Rente keine Miete zahlen kann.
Im vorraus Danke
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie höflich fragen:

Könnte die Schwiegermutter denn die monatlichen Darlehensbelastungen tragen?

War das Haus immer im Eigentum der Schwiegermutter oder hat Sie es vom Schwiegervater geerbt? Sind die unehelichen Kinder ebenfalls Erben geworden?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo Herr Schiessl,


 


die monatliche Rate für das Haus bezahlt im Moment noch meine Schwiegermutter, die würden wir dann übernehmen


 


das Haus ist ihr Elternhaus und sie hat es vor ca.16 Jahren gekauft


so wie sie sagt nur auf ihren Namen


 


ob die beiden Kinder meines Schwiegervater erbberechtigt sind weiss ich nicht

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX freundliche Ergänzung.

Wenn es allein ihr Haus ist und allein sie im Grundbuch steht, dann können wir die beiden nichtehelichen Kinder außen vor lassen.

Es geht also nur noch um Ihren Schwager.

Wenn Sie sich das Haus schenken lassen so haben Sie zwei Probleme:

Einmal kann der Schwager nach § 2325 BGB 10 Jahre lang einen Pflichtteilsergänzungsanspruch gegen Sie geltend machen. Das bedeutet, das Haus wird dem Nachlass Ihrer Schwiegermutter hinzugerechnet und aus diesem erhöhten Nachlass berechnet sich dann der Pflichtteilsergänzungs Ihres Schwagers. Sie müssten also dann noch etwas an den Schwager zahlen.

Freilich kann der Schwager darauf verzichten auch wenn er Frührentner ist und wenig Geld hat. Der Verzicht müsste allerdings notariell beurkundet werden.

Das zweite Problem ist die Schwiegermutter selbst. Wenn Sie sagen, Sie kann sich keine Mietwohnung leisten, so kann dies zur Folge haben dass Ihr Ehepartner als Verwandter in gerader Linie nach § 1601 BGB für den Unterhalt der Schwiegermutter ergänzend aufkommen muss, also sprich die Mietzahlung zu übernehmen hat.

Ist Ihr Ehepartner mangels Einkommen dazu nicht in der Lage so kann die Schenkung wegen Notbedarfs zurückgefordert werden.

Es ist dann sinnvoll das Haus zu übernehmen, wenn der Schwager auf seinen Pflichtteil verzichtet und die Unterkunft der Schwiegermutter gesichert werden kann.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke für die Antworten habe aber noch Fragen,


 


das Haus ist mit 42.000€ belastet ist aber ca.80.000€ wert.


ist keine Schenkung wir übernehmen das Haus mit Schulden.


Das Haus ist für unsere Altersvorsorge gedacht,das Haus steht in Norddeutschland und wir wohnen im Saarland müssen auch die nächsten Jahre noch hier bleiben da wir hier unsere Arbeitsplätze haben.


Was kann passieren wenn meine Schwiegermutter mal ein Pflegefall werden sollte uns event.ins Pflegeheim muss.

Sehr geehrter Ratsuchender,

in diesem Falle liegt eine gemischte Schenkung in Höhe von 38.000 EUR vor.

Falls die Schwiegermutter ins Pflegeheim muss wird das Sozialamt für die Kosten aufkommen, sich diese aber von Ihnen wiederholen.


Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke für die Antworten,wenn ich richtig verstanden habe können wir das Haus dann doch letztendlich verlieren obwohl es als unsere Altersvorsorge gedacht ist.Müssen nur wir die Kosten Tragen oder auch mein Schwager.Welche Altanative gibt es?

Sehr geehrter Ratsuchender,

genau so wie Sie muss auch der Schwager für den Unterhalt aufkommen.

Eine Alternative wäre die gemischte Schenkung zu vermeiden und als Gegenleistung für die 38.000 EUR der Schwiegermutter ein Wohnrecht einzuräumen.

In diesem Fall kann das Sozialamt mangels Schenkung nicht an das Haus.

MIt freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiesl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.