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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26604
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Dr. Erbrecht,ist es rechtlich möglich,

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Dr. Erbrecht, ist es rechtlich möglich, dass ein Familienvater eine Immobilie in Höhe von 250 000 € einem Neffen überträgt, ohne seine drei Kinder zu berücksichigen ? Ich würde mich freuen, darauf ein möglichst einfache Antwort zu bekommen. Mit freundlichen Grüßen xxxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie höflich fragen:

Handelt es sich um das gesamte Vermögen des Vaters?

Soll denn die Übertragung zu Lebzeiten des Vaters erfolgen?

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

 


Es handelt sich nicht um das gesamte Vermögen. Der Vater bewohnt noch ein weiteres Eigenheim, was aber noch nicht voll bezahlt ist.


Die Übertragung soll zu Lebzeiten erfolgen.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

die Übertragung des Hauses an sich ist rechtlich möglich und auch wirksam.

Die Kinder haben auf diesen Vertrag keinerlei Einflussmöglichkeiten.

Ein Einfluss der drei Kinder besteht nur im Falle des Versterbens des Vaters.

In diesem Falle hätten die Kinder gegen den Neffen einen Pflichtteilsergänzungsanspruch nach § 2325 BGB.

Das bedeutet, zum Erbe des Vaters wird dieses Haus hinzugerechnet und daraus der Pflichtteil der drei Kinder berechnet. Die Differenz zum tatsächlichen Pflichtteil können die Kinder soweit Sie enterbt wurden vom Neffen verlangen.

Sind die Kinder jedoch nicht enterbt worden und ist auch weiteres Vermögen vorhanden, so können die Kinder vom Neffen leider nichts verlangen.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt