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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  Fachanwalt f. Familienrecht
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Anwälte ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie

Kundenfrage

Sehr geehrte Anwälte

ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir auf folgende Frage antworten könnte:

Sachverhalt: es liegt von einem Verstorbenen ein maschinengeschriebenes, handschriftlich unterzeichnetes Testament vor. Sein letzter Willes ist es, sein gesamtes Vermögen (ca. 250.000€) einer Stiftung zu vererben. Leider ist das Testament nicht handschriftlich. Es gibt zwei entfernte Verwandte, die nun offenbar die gesetzlichen Erben sind. Sie Stiftung, dessen Vorsitzender der Verstorbene war, geht somit leer aus.

Frage: Ist § 133 BGB hier anzuwenden, da der Wille des Verstorbenen eindeutig ist und es auch hierfür Zeugen gibt, die den letzten Willen eidesstattlichen erklären würden?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort
mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Erbrecht
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Wie Ihnen die bereits befragten Anwälte unmissverständlich mitgeteilt haben, ist ein maschinell erstelltes Testament unwirksam.

§ 133 BGB kommt nur zur Anwendung, wenn es ein formwirkames Testament vorhanden ist.

Der Umstand, dass das Testament des Erblasser maschinell erstellt wurde, führt zur Unwirksamkeit des Testamentes, so dass nunmehr gesetzliche Erbfolge greift.

Das von Ihnen weiter angesprochene Nottestament unter Zeugen ist auch an strenge Voraussetzungen zur Wirksamkeit gebunden. Hier ist dieses Nottestament auch nur dann wirksam, wenn ein Notar oder der Bürgermeister nicht mehr rechtzeitig gerufen werden kann. Darüber hinaus ist von den Zeugen dann unverzüglich eine Abschrift über den letzten Willen zu fertigen und von allen 3 Zeugen zu unterzeichnen.
Diese Form des Testamentes wird sehr selten praktiziert und auch nur bei absoluter Lebensgefahr als wirksames Testament anerkannt.

Das eigenhändige Testament muss vom ersten bis zum letzten Zeichen selbst mit der Hand niedergeschrieben und unterschreiben sein. Mit dem Computer geschriebene Testamente sind unwirksam, auch wenn dies nur in Teilen der Fall ist.

Es tut mir sehr leid, Ihnen keine für Sie günstigere Antwort geben zu können, hoffe dennoch eine erste rechtliche Orientierung verschafft zu haben. Auch wenn ich Ihnen keine positiven Mitteilung machen kann, bitte ich höflichst um eine positive Bewertung, denn nur so wird meine Beratung vergütet. Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.
Experte:  Tobias Rösemeier hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Wie Ihnen die bereits befragten Anwälte unmissverständlich mitgeteilt haben, ist ein maschinell erstelltes Testament unwirksam.

§ 133 BGB kommt nur zur Anwendung, wenn es ein formwirkames Testament vorhanden ist.

Der Umstand, dass das Testament des Erblasser maschinell erstellt wurde, führt zur Unwirksamkeit des Testamentes, so dass nunmehr gesetzliche Erbfolge greift.

Das von Ihnen weiter angesprochene Nottestament unter Zeugen ist auch an strenge Voraussetzungen zur Wirksamkeit gebunden. Hier ist dieses Nottestament auch nur dann wirksam, wenn ein Notar oder der Bürgermeister nicht mehr rechtzeitig gerufen werden kann. Darüber hinaus ist von den Zeugen dann unverzüglich eine Abschrift über den letzten Willen zu fertigen und von allen 3 Zeugen zu unterzeichnen.
Diese Form des Testamentes wird sehr selten praktiziert und auch nur bei absoluter Lebensgefahr als wirksames Testament anerkannt.

Das eigenhändige Testament muss vom ersten bis zum letzten Zeichen selbst mit der Hand niedergeschrieben und unterschreiben sein. Mit dem Computer geschriebene Testamente sind unwirksam, auch wenn dies nur in Teilen der Fall ist.

Es tut mir sehr leid, Ihnen keine für Sie günstigere Antwort geben zu können, hoffe dennoch eine erste rechtliche Orientierung verschafft zu haben. Auch wenn ich Ihnen keine positiven Mitteilung machen kann, bitte ich höflichst um eine positive Bewertung, denn nur so wird meine Beratung vergütet. Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

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